Alle beschäftigen sich mit Jesus,
denn kein Mensch kommt vorbei an Jesus. Alle Menschen wissen,
dieser Mann ist irgendwie besonders. Kein anderer Mensch, keine andere
Philosophie, keine andere Weise, keine andere Religion kann dich
zu Gott führen. Es ist dieselbe göttliche Schöpferkraft,
die das Licht schuf und die die Welten ins Dasein rief. die in
dein Herz rufen muss, erkenne Christus! Gnade euch und Friede
von Gott, unserem Vater und dem Herrn, Jesus Christus. Amen. Auf besonderen Wunsch eines einzelnen
Gemeindeglieds predige ich heute einen besonderen Vers, aber nicht
nur den Vers, den er sich gewünscht hat, sondern die gesamte Begegnung. Es geht um die Begegnung, um
das Gespräch zwischen Jesus und Nikodemus. Wenn ihr wollt, schlagt
gerne auf zu Johannes, Kapitel 3, Johannes-Evangelium, Kapitel
3. Wir betrachten die Verse 1 bis
21, aber als Grundlage, als Textgrundlage für diese Predigt nehme ich nur
den Vers, den der Bruder sich gewünscht hat, Johannes 3, Vers
16. Normalerweise sage ich, den Vers
lese ich uns, aber den lese ich nicht. Den sagen wir alle gemeinsam
auf. Das ist einer der bekanntesten
Verse der Schrift. Lasst uns ihn gemeinsam sprechen.
Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn
gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe,
sondern ewiges Leben habe. Amen. Lasst uns beten. Vater im Himmel, hilf uns zu
verstehen, was wir gerade gelesen haben. was das heißt, dass du
aus Liebe deinen Sohn gegeben hast, damit jeder, der an ihn
glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Amen. Nehmt gern Platz. Wie gesagt, handelt es sich um
einen der bekanntesten Verse der Schrift. Und es ist ein wunderbarer Vers. Er enthält das Evangelium in
einem Satz. Aber wir wollen nicht nur diesen
Vers betrachten, sondern die gesamte Begegnung, die zu diesem
Vers gehört. Es handelt sich um eine Begegnung,
die Jesus mit Nikodemus hatte. Und ich lese uns beginnend also
von Vers 1, Johannes 3 ab Vers 1 und dies ist das Wort des Herrn. Es war aber ein Mensch von den
Pharisäern, sein Name Nikodemus, ein Oberster der Juden. Dieser kam zu ihm, zu Jesus bei
Nacht und sprach zu ihm. Also zunächst erfahren wir, um
wen es hier geht. Nikodemus. Wer ist dieser Nikodemus? Er ist nicht irgendein Mensch.
Er ist ein besonderer Mensch, er ist ein Mensch von den Pharisäern. Das ist das Erste. Er ist Pharisäer. Die Pharisäer waren eine jüdische
Sekte, die es ganz besonders genau nahm, die ganz besonders
gerecht leben wollten nach den Geboten Gottes. Dieser Mann war also einer von
denen, die den Glauben so ernst nahmen, die die Bibel, das alte
Testament, die heiligen Schriften so ernst nahmen, wie niemand
sonst unter den Juden. Er war wirklich sehr religiös. Das war ihm sehr wichtig. Er
achtete sehr genau darauf, die Schrift zu kennen und sie zu
befolgen. Er war ein Mensch von den Pharisäern. Ein Gelehrter in den Schriften. Und was war er noch? Es heißt
weiter, sein Name, Nikodemus, ein Oberstar der Juden. Er war
also nicht nur ein religiöser Eiferer. Er war auch ein Oberster
der Juden. Wir erfahren später in Johannes
7, dass er Mitglied des Sanhedrin war, des Hohen Rats der Juden. Er war, wenn man so will, Mitglied
des Parlaments und gleichzeitig einer der höchsten Richter. Er
war Teil der Leute des Hohen Rats, die über alles bestimmten,
die Gesetze machten, die Gericht sprachen. Er war ein Führer, ein anerkannter
Mann. Mächtig, sicherlich auch wohlhabend. Und dieser Mann, heißt es jetzt
in Vers 2, kam zu Jesus bei Nacht und sprach zu ihm. Also dieser
angesehene Mann, dieser geistliche und politische Führer, dieser
Mann in dieser herausgehobenen Machtposition, er kommt zu Jesus,
um zu Jesus zu sprechen, aber wir erfahren, dass er bei Nacht
kam. Das hat eine Bedeutung. Normalerweise
erledigen Leute so etwas bei Tag und nicht bei Nacht. Bei
Nacht schlafen die meisten und denken nicht, ich gehe nochmal
raus und führe mal ein Gespräch mit diesem Jesus. Warum kam er
bei Nacht? Es wird uns hier nicht ausdrücklich
gesagt, aber ich denke, es ist klar, warum er bei Nacht kam.
Bei Nacht kommt man, wenn man nicht will, dass andere einen
sehen. Es ist ihm peinlich, zu Jesus
zu kommen. Er denkt sich, was werden die
Menschen denken, wenn sie sehen, dass ich zu Jesus gehe, um mit
ihm zu sprechen. Was werden die Juden denken,
die doch zu mir aufschauen als Pharisäer? Was werden meine Kollegen
denken im Hohen Rat? Er hat Sorge, was die Menschen
wohl denken werden, wenn sie sehen, dass er zu Jesus geht
und mit ihm zu sprechen. Und das ist die erste Anwendung,
die ich machen will für uns. Vielleicht bist du heute hier
und du hast vielleicht so ein bestimmtes Interesse an Jesus. Vielleicht interessiert dich
der christliche Glaube so ein bisschen. Aber vielleicht hast
du Angst. Was werden wohl die Menschen
sagen? Was, wenn ich mich wirklich darauf einlasse? Was, wenn ich
wirklich komme zu Jesus? Und was, wenn das, was ich dann
von ihm höre, mich tatsächlich überzeugt? Was, wenn ich das
glaube? Was, wenn ich tatsächlich Christ
werde und Jesus nachfolge? Was werden die Menschen sagen? Was werden meine Eltern denken? Was wird vielleicht mein Freund
denken, meine Freundin? Wie werden meine Klassenkameraden
reagieren? Oder meine Arbeitskollegen? Was wird mein Mann, meine Frau
wohl dazu sagen? Werden sie vielleicht sagen,
was machst du denn da? Bist du irgendwie nicht mehr
ganz dicht? Bist du verrückt geworden? Willst
du jetzt auch so ein komischer Christ sein? So ein Jesus-Nachfolger? Einer von diesen komischen Fundamentalisten? Nicodemus hatte Angst, was die
Menschen wohl denken würden, wenn sie mitbekommen, dass er
geht zu Jesus, um mit ihm zu sprechen, um ihn zu fragen. Und deswegen kam er bei Nacht. Nun besser du kommst bei Nacht,
als du kommst gar nicht. Aber die Lehre, die wir mitnehmen
sollten, Fürchte nicht die Menschen. Fürchte dich nicht davor, was
die Menschen wohl denken werden. Denn wir werden gleich sehen,
wenn wir weitermachen, dass es hier um so viel geht, um so viel
Größeres. Es geht tatsächlich um das ewige
Leben. Wenn die Möglichkeit besteht,
dass du das ewige Leben hast, wenn du zu Jesus kommst, Dann
musst du das prüfen. Dann musst du kommen zu Jesus. Du musst hören auf das, was er
sagt, um zu prüfen, ob das wirklich wahr ist. Es geht um so viel,
dann lass halt die Menschen denken, was sie wollen. Dann lass sie
halt reden. Nicodemus fürchtete die Menschen. Deswegen kam er bei Nacht. Aber
er kam. Er wollte hören, was dieser Jesus
jetzt zu sagen hat. Und wenn du heute hier bist,
wenn du heute gekommen bist oder für die, die das vielleicht später
übers Internet hören, wenn du das jetzt hörst, dann hab keine
Angst, was werden wohl die Menschen sagen. Wenn ich vielleicht tatsächlich
zu Jesus komme, wenn ich tatsächlich höre auf das, was er sagt, wenn
ich vielleicht tatsächlich am Ende glaube, was er sagt. Es geht um viel mehr als um das,
was Menschen vielleicht denken. Lasst uns weiterschauen, was
Nikodemus nun mit Jesus besprechen möchte. Also er kam zu ihm bei
Nacht und sprach zu ihm, Rabbi, Lehrer, wir wissen, dass du ein
Lehrer bist, von Gott gekommen, denn niemand kann diese Zeichen
tun, die du tust, wenn Gott nicht mit ihm ist. Nicodemus kommt zu Jesus, weil
er etwas anfängt zu verstehen. Er weiß, Jesus ist irgendwie
besonders. Ja, er ist ein Lehrer. Er lehrt Dinge, gute Dinge. Aber das ist mehr als ein normaler
Lehrer. Das ist ein Lehrer, der muss
irgendwie von Gott kommen. Irgendwie muss Gott mit ihm sein.
Das ist nicht ein ganz normaler Mensch. Das ist nicht ein normaler
Lehrer. Nein, er muss von Gott kommen. Gott muss mit ihm sein,
denn er tut Dinge, er tut Zeichen, er tut Wunder. Später erfahren
wir, er redet auch auf eine Weise. Das kann kein Mensch. Jesus tat viele Wunder. Und das sind nicht irgendwelche
Märchen. Das haben Tausende gesehen und
bezeugt. wie Jesus unreine Geister austrieb,
die Menschen befreite von bösen Mächten, wie er Kranke heilte,
wie er Sehende, wie er Blinde sehend machte, lahmegehend, wie
Menschen plötzlich hören und sprechen konnten. Alle möglichen Krankheiten und
Gebrechen und Behinderungen, er befreite die Menschen davon
und er tat noch mehr. Er herrschte sogar über die Natur. Er konnte sogar übers Wasser
gehen. Und selbst seine Jünger konnten das nicht glauben und
schrien aus Angst, weil sie dachten, das muss irgendwie ein Gespenst
sein. Jesus tat Zeichen und Wunder,
die niemand verleugnen konnte. Jeder wusste das, jeder hatte
das gesehen und hatte davon gehört. Und es war klar, wenn ein Mensch
solche Dinge tun kann, dann kann er nicht ein normaler Mensch
sein. Er kann nicht einfach irgendein normaler Lehrer sein. An diesen
Menschen ist etwas Besonderes. Gott ist in besonderer Weise
mit diesen Menschen. Irgendwie kommt dieser Mensch
von Gott. Seht ihr, ihr könnt ja mich hören
und sagen, das ist auch ein Lehrer. Vielleicht denkt ihr sogar, das
ist ein guter Lehrer. Aber niemand von euch wird denken,
irgendwie ist dieser Lehrer in besonderer Weise von Gott. Das
ist irgendwie kein normaler Mensch. Ich bin ein normaler Mensch. Aber Jesus nicht. Bei ihm war
etwas anders. Er tat Dinge, die kann ich nicht
tun, die kann auch kein anderer Mensch tun, die konnte nur er
tun. Und es war klar, dieser Mann
ist in besonderer Weise von Gott. Gott ist in besonderer Weise
mit ihm. Und achtet darauf, Nicodemus sagt nicht, ich weiß das. Er sagt, wir wissen das. Von wem spricht er? Ich denke, er spricht von den
anderen Pharisäern. Ich denke, er spricht von den anderen Obersten
der Juden, von den anderen Mitgliedern im Hohen Rat. Denn niemand konnte verleugnen,
was Jesus tat. Alle wussten das, alle erzählten
sich davon. Es gab tausende und abertausende
von Zeugen und jeder weiß, wenn ein Mensch solche Dinge tut,
muss Gott irgendwie mit ihm sein. Das wusste nicht nur Nicodemus,
das wussten die Pharisäern, das wussten die Obersten der Juden. Und was taten sie damit? Sie waren dafür verantwortlich,
dass Jesus gekreuzigt wurde. Sie wollten ihn tot sehen. Sie wussten, an diesem Mann ist
wirklich was Besonderes. Gott muss irgendwie mit ihm sein,
aber sie konnten sich das nicht eingestehen. Warum? Sogar Pilatus, der römische Stadthalter,
der Jesus dann verurteilte auf das Drängen der Juden hin, wusste
sofort, warum sie ihn töten wollten. Aus Neid. Nicht weil sie dachten,
dieser Mann ist auf keinen Fall von Gott. Dieser Mann ist ein
Betrüger. Dieser Mann ist nur irgendein
Zauberer. Seine Zeichen und Wunder sind gar nicht echt. Nein, sie
wussten, das sind echte Zeichen und Wunder. Sie wussten, Gott
steht hinter diesem Mann und sie waren neidisch und sie hassten
ihn und deswegen töteten sie ihn. Aber Nicodemus kommt und bekennt,
Herr, wir wissen. Wir wissen die Wahrheit. Wir
wissen, dass du von Gott bist. Und das ist schon eine große
Erkenntnis. Das ist ein großes Zeugnis, was
Nikodemus hier gibt. Aber wie antwortet Jesus daraus?
Ihr seht, hier war noch gar keine Frage. Er hat gar keine Frage
gestellt. Er hat nur bekannt. Er hat gesagt,
ich weiß, wer du bist. Wir wissen, wer du bist. Du bist
nicht ein normaler Lehrer. Du bist von Gott. Gott ist mit
dir. Wir sehen es an deinen Zeichen, an deinen Wundern. Und Jesus antwortet ihm schon
darauf. Und das heißt in Vers 3, Jesus antwortete und sprach
zu ihm, Wahrlich. Wahrlich. Amen. Amen. Warum sagt er das? Alles was
Jesus sagt ist wahr. Warum betonte er es hier? Wahrlich. Wahrlich. Das, was Jesus jetzt
sagt, ist so eine wichtige Wahrheit. Niemand darf die irgendwie überhören. Alles, was Jesus sagt, ist wahr.
Alles, was Jesus sagt, ist wichtig. Aber wenn er so besonders darauf
hinweist, dann ist klar, jetzt musst du wirklich zuhören. Das
darfst du nicht überhören. Du musst das, was ich dir jetzt
sage, unbedingt verstehen. Was denn? Wahrlich, wahrlich,
ich sage dir. Wenn jemand nicht von Neuem geboren
wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen. Warum antwortet Jesus so auf
das Bekämpfnis von Nikodemus? Er sagt ihm direkt, Nikodemus,
was du erkannt hast, was auch die anderen erkannt haben. Das
ist wahr. Ich bin nicht einfach ein normaler
Lehrer. Ich bin tatsächlich von Gott. Gott ist tatsächlich mit mir.
Und dass du das erkannt hast, das reicht nicht. Das ist zu wenig. Diese Erkenntnis allein bringt
dir noch gar nichts. Und wir haben schon gehört, andere
Pharisäer, andere Oberst hatten das auch erkannt und sie ließen
Jesus kreuzigen. Zu erkennen, dass Jesus besonders
ist, dass er irgendwie von Gott sein muss, dass Gott mit ihm
sein muss, das reicht nicht. Wisst ihr, alle Menschen wissen,
dass Jesus besonders ist. Alle Menschen. Auch die, die
keine Christen sind. Auch die Moslems. Auch die Buddhisten. Alle beschäftigen sich mit Jesus,
denn kein Mensch kommt vorbei an Jesus. Alle Menschen wissen,
dieser Mann ist irgendwie besonders. Wir können ihn nicht ignorieren.
Er muss zumindest ein Prophet sein bei den Moslems. Er muss
zumindest ein besonders Erleuchteter sein bei den Buddhisten. Und
selbst wenn ich Atheist bin, dann weiß ich, diesen Jesus muss
ich bekämpfen. Aber irgendwas ist an dem. Ich
kann nicht einfach so tun, als wäre das ein normaler Mensch.
Jeder weiß das. Nur die meisten reagieren darauf
wie die anderen, Pharisäer und Obersten. Sie wissen das zwar, aber das
reicht nicht. Was ist erforderlich? Wahrlich,
wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht von Neuem geboren
wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen. Was soll das heißen,
er kann das Reich Gottes nicht sehen? Was ist das Reich Gottes? Nun, Gott hat diese Welt geschaffen
und er hat uns Menschen die Herrschaft über diese Welt gegeben. Das
lesen wir in Genesis, im ersten Buch der Bibel. Er hat uns den
Auftrag gegeben, über diese Welt zu herrschen. Über die Tiere. Über die ganze Erde. Und der
Mensch tut das auch. Der Mensch hat sich diese Erde
untertan gemacht. Wir nutzen ihre Rohstoffe. Wir herrschen über ihre Tiere. Wir können sie töten, wir können
sie essen, wir können sie gefangen nehmen und in Zoos stecken. Wir
herrschen über diese Erde. Weil Gott uns die Herrschaft
gegeben hat. Aber dann ist etwas geschehen,
schon relativ früh. Der Mensch, Adam, fiel in Sünde. Und dadurch gab er die Herrschaft
über diese Erde weiter an den Teufel. Diese Erde wurde das
Reich des Teufels, das Reich der Finsternis. Die Sünde war
in die Welt eingedrungen und sie verbreitete sich immer weiter.
Wir leben in einem Reich der Finsternis. Wir leben als Sklaven der Sünde. Wir können gar nicht anders.
Jeder Mensch sündigt und zwar ständig. Ständig tun wir Dinge,
sagen wir Dinge, denken wir Dinge in unserem Herzen, die böse sind,
die Gott nicht gefallen. Diese Welt liegt in Finsternis.
Sie ist das Reich des Satans, das Reich der Finsternis, das
Reich der Sünde und das Reich des Todes. Denn die Folge der
Sünde ist der Tod. Aber dann gibt es da noch ein
anderes Reich, das Reich Gottes. Seht ihr, Gott war nicht einfach
damit zufrieden, dass diese Welt gefallen war in Sünde. Er war nicht damit zufrieden,
dass diese Welt jetzt das Reich des Teufels geworden war. Sondern
er sagte sich, ich werde mir das Reich zurückholen. Ich hole
mir diese Erde zurück. Und deswegen sandte er seinen
Sohn. Deswegen kam Jesus, um das Reich
Gottes aufzurichten. Indem er den Satan bekämpft und
besiegt. Indem er ihm den Kopf zertritt. Ihm alle Macht nimmt. Und alle
Gewalten, alle Dämonen, wie es heißt, auszieht, sie aller Macht
entledigt. indem er Menschen rettet aus
der Macht des Teufels, rettet aus dem Tod, rettet aus der Finsternis
und sie versetzt in das Reich des Sohnes. Das ist das Reich
Gottes, das Reich, in dem Gott wieder regiert, in dem nicht
die Sünde und der Tod und der Teufel herrschen, sondern Gott
und seine Gerechtigkeit und das Leben. Dieses Reich hat Jesus
gebracht, als er auf diese Erde kam. Er sagt das selbst. Wenn ihr seht, wie ich mit dem
Finger Gottes die Dämonen austreibe, wisst ihr, dass das Reich gekommen
ist. Aber noch ist die Erde nicht
völlig Reich Gottes geworden. Der Satan hat immer noch sein
Reich hier. Aber nun gibt es das Reich Gottes.
Und Menschen können gerettet werden aus dem Reich der Finsternis
und können kommen in das Reich Gottes. Und das Reich Gottes
ist nicht nur hier für eine kurze Zeit Realität, es ist das ewige
Reich Gottes. Wer eintritt, wer kommt in das
Reich Gottes, der wird nicht nur hier in seinem Leben die
paar Jahre, die wir haben, irgendwie unter Gottes Herrschaft leben,
er wird ewig Teil des Reiches Gottes sein. Er wird ewig leben,
wir werden das gleich noch sehen. was Jesus, also Nikodemus, hier
sagt ist. Du kannst nicht in das Reich
Gottes kommen. Du kannst nicht Rettung haben
von deinen Sünden und vom Tod. Du kannst nicht in das Licht
kommen. Du kannst nicht gerettet werden aus der Finsternis und
aus der Macht des Teufels und des Todes, wenn du nur erkennst,
dass ich ein ganz besonderer Mensch bin, der von Gott kommt
und von Gott mit ihm ist. Nein, das geht nur, wenn du von
Neuem geboren wirst. erforderlich, damit man gerettet
werden kann, damit man in das Reich Gottes kommen kann, damit
man das ewige Leben haben kann, Rettung haben kann, erforderlich
ist eine neue Geburt. Und wir werden gleich mehr darüber
erfahren, aber schon jetzt ist klar, das ist eine seltsame Sprache,
klar ist, niemand kann sich selbst gebären. Wir wurden schon einmal
geboren, als wir auf diese Welt kamen, und wir hatten überhaupt
keinen Anteil daran. Wir haben uns nicht selbst gezeugt,
wir haben uns nicht selbst ausgetragen, wir haben uns nicht selbst geboren. Wir wurden geboren. Wir hatten selbst damit nicht
viel zu tun. Wir hatten gar nichts damit zu tun. Es geht hier um
einen Akt, einen Schöpfungsakt. Hier muss neues Leben geschaffen
werden, neue Geburt, ein neuer Mensch. Und es ist schon mal
klar, das können wir nicht selbst machen. Kein Mensch kann Leben schaffen
im Mutterleib. Kein Mensch kann ein Kind zur
Welt bringen. Nein, das ist ein besonderer
Akt Gottes dahinter. Gott schafft Menschen im Mutterleib
und keiner kann sich selbst zur Welt bringen. Nein, hier muss
eine neue Geburt erfolgen. Und Nikodemus wundert sich, was
genau ist damit gemeint. Was soll das heißen? Und er fragt
dann in Vers 4. Nikodemus spricht zu ihm. Wie kann ein Mensch geboren
werden, wenn er alt ist? Kann er etwa zum zweiten Mal
in den Leib seiner Mutter eingehen und geboren werden? Nikodemus
versteht nicht, was Jesus hier redet. Wie? Ich muss von Neuem
geboren werden. Was soll das denn heißen? Ich
bin ein erwachsener Mann, soll ich jetzt zurück in den Leid
meiner Mutter und nochmal geboren werden? Er versteht nicht, was
Jesus hier sagt. Und ihr Lieben, kein Mensch versteht,
was Jesus hier sagt, wenn Gott ihm nicht das Verständnis öffnet,
wenn Gott ihm nicht diese Einsicht gibt. Ihr wisst, ich komme aus der
neuapostolischen Kirche. Da denkt man, man ist wiedergeboren,
denn man wurde ja als Baby getauft und dann hat ein Apostel der
nabuzderischen Kirche dir die Hand aufgelegt und dir den Geist
Gottes gespendet und dann ist man wohl irgendwie wiedergeboren.
Diese Menschen haben keine Ahnung, was Wiedergeburt ist. Sie können es nicht verstehen. So wie Nikodemus. Und nochmal,
Nikodemus war nicht irgendein Heide, der keine Ahnung hatte.
Nikodemus war ein Pharisäer und ein Oberster der Juden. Nikodemus kannte die Schriften. Und was Jesus ihm hier sagt,
der hat keine Ahnung, was Jesus meint. Und wenn du vielleicht
dir auch gerade denkst, ich habe auch keine Ahnung, was das heißen
soll. Ich muss von neuem geboren werden. Was meint das denn? Ja, dann hör jetzt zu, denn Jesus
erklärt es ihm. Aber verstehe, dies sind geistige
Wahrheiten, die kann ein natürlicher Mensch nicht verstehen. Gott muss ihm das Verständnis
öffnen und das sehen wir auch jetzt. Also Nikodemus ist völlig
ratlos. Was meinst du damit, Jesus? Jesus,
Vers 5, Jesus antwortete, Und wieder, wahrlich, wahrlich. Alles, was Jesus hier sagt, ist
so wichtig. Wahrlich, wahrlich, ich sage
dir, wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann
er nicht in das Reich Gottes eingehen. Du kannst nicht eingehen
in das Reich Gottes. Du kannst nicht das ewige Leben
haben. Du kannst nicht gerettet werden
aus der Finsternis und der Sünde, wenn du nicht von Neuem geboren
bist. Und was heißt das? Du musst geboren werden aus Wasser
und Geist. Es geht also nicht darum, dass
du irgendwie zurück in den Mutterleib müsstest. Nein, diese Geburt,
diese neue Geburt ist aus Wasser und Geist. Was bedeutet das? Nun, Jesus zitiert aus den Schriften,
die ja Nikodemus kennen sollte. Zum Beispiel aus Jeremia 31,
wir haben vor kurzem darüber gehört im Morgengottesdienst,
oder auch aus Hesäkiel. Da verheißt Gott, dass er das
tun wird, dass er Menschen neue Geburt schenken wird. Und da
sagt er, ich werde reines Wasser auf euch sprengen und ihr werdet
rein sein. Und ich werde euch ein neues
Herz geben, ich werde euch einen neuen Geist geben und ich werde
machen, dass ihr in meinen Satzungen wandelt. Ich werde dafür sorgen,
dass ihr an mich glaubt und mir gehorcht. Die Wiedergeburt, diese neue
Geburt, besteht aus zwei Elementen. Wiedergeboren aus Wasser, wiedergeboren
aus Geist. Die Wiedergeburt aus Wasser,
die Vergebung aller Sünden. Wir können nicht in das Reich
Gottes eingehen, so wie wir sind. Denn wir sind Sünder. Wir alle
haben gesündigt. Und kein Mensch hat das Recht,
in Gottes Reich zu gehen, der ein Sünder ist, der beschmutzt
ist mit Sünde. Denn Gott ist heilig, heilig,
heilig. Und niemand kann zu ihm kommen,
der nicht genau so heilig ist wie Gott. völlig sündlos, völlig
fehlerlos. Und mehr als das, wir dürfen
nicht nur gesündigt haben, wir müssen auch jede gute Tat getan
haben, jedes gute Wort gesprochen haben, jeden guten Gedanken gedacht
haben. Erforderlich ist vollkommene
göttliche Gerechtigkeit. Dann kannst du in Gottes Reich
kommen. Dann kannst du in seine Gegenwart
kommen. Und wenn nicht, wenn du nicht so rein und heilig bist,
wenn du nicht so gerecht bist, wenn du auch nur eine Sünde hast,
dann darfst du nicht in Gottes Gegenwart kommen. Gottes Heiligkeit
würde dich töten, würde dich verbrennen. Denn neben ihm kann
nichts bestehen, was nicht auch heilig ist, wie er heilig ist. Das Erste, was also geschehen
muss, ist, dass wir gewaschen werden müssen von unseren Sünden. Gott muss uns reinigen von unseren
Sünden, er muss sie wegnehmen, er muss irgendwas tun, damit
wir so vor ihm stehen, als hätten wir nicht eine einzige Sünde
begangen. Hier ist übrigens auch die Verbindung
zur Taufe. Deswegen wird auch, das nennt
auch Paolo später die Taufe, das Wasser der Wiedergeburt. In der Taufe Sollen wir den Glauben
ausüben? Sollen wir Buße tun? Die Taufe
ist das Zeichen. Das Wasser ist das Zeichen, dass
unsere Sünden abgewaschen sind. Aber wie geht das? Was ist das
für ein reines, heiliges Wasser, das uns reinigt? Wir können es
ja mal versuchen, wir können uns ja baden, wir können uns
den ganzen Tag baden. Unsere Sünden bekommen wir nicht
weg. Denn unsere Sünden haften nicht
hier irgendwie aus an unserem Körper, so dass wir es mit Wasser
abwaschen könnten. Unsere Sünden haften an unserer
Seele. Sie verunreinigen unser Herz. Wie kann man das denn abwaschen?
Was ist das denn für ein Wasser? Es ist kein normales Wasser.
Es ist das Blut unseres Herrn Jesus Christus. Jesus ist gestorben
am Kreuz. Er hat sein Blut vergossen am
Kreuz, damit er dich reinigen kann von allen deinen Sünden.
Was ist geschehen am Kreuz? Jesus hat deine Sünden auf sich
genommen. Er hat sich hingestellt vor Gott,
den Vater, und hat gesagt, ich weiß, Dieser Mensch hat viele,
viele Sünden begangen. Und dafür verdient er Strafe,
dafür verdient er den Tod. Aber Vater, behandle mich so,
als hätte ich all diese Sünden begangen. Nimm all seine Sünden
und leg sie auf mich. Und lass das Gericht, lass die
Strafe, lass deinen Zorn auf mich kommen. Lass deinen Zorn
mich zerschlagen. Und ihn behandle so, als hätte
er keine einzige Sünde. Das ist die Stellvertretung. Jesus hing am Kreuz, starb am
Kreuz, blutete am Kreuz. Stellvertretend für dich. Eigentlich
hättest du dort hängen müssen, aber er lässt sich dorthin hängen,
um deiner Sünden willen, um die Strafe, um den Zorn Gottes über
deine Sünden zu tragen und deine Sünden wegzutragen. Und wenn
er das getan hat, sind deine Sünden tatsächlich weg. Er hat
tatsächlich Reinigung bewirkt von deinen Sünden. Denn wenn
die Sünde, wenn diese Straftat gesühnt ist, wenn die Strafe
tatsächlich administriert wurde, vollzogen wurde, dann ist der
Gerechtigkeit Genüge getan. Das Gesetz wurde gebrochen, die
Strafe wurde angewandt, Gerechtigkeit ist wiederhergestellt. Das Blut Jesu, dieses heilige,
reine Wasser, kann deine Seele reinigen von all deinen Sünden. Du musst nur glauben, dass er
dort hing für dich, dass er dort starb für dich, dass er dort
sein Blut vergoss für dich. Damit du nicht mehr ins Gericht
kommst, damit dein Blut nicht fließen muss, damit du nicht
in den ewigen Tod gehen musst, hat er alles für dich getan. Das ist das, was dich reinigen
kann von deinen Sünden. Aber Achtung, das ist nur ein
Teil, das reicht noch nicht. Wenn Jesus dich nur reinigen
würde von allen deinen Sünden, wäre das noch nicht genug. Die
neue Geburt, die Wiedergeburt, besteht aus zwei Dingen. Das
eine ist das Wasser, ist die Reinigung von allen deinen Sünden,
damit du vor Gott stehst, als hättest du niemals gesündigt. So wie Jesus. Das zweite ist
die Wiedergeburt aus dem Geist. Wisst ihr, es würde nicht reichen,
wenn Tobias, dieser gottlose Sünder, dieser Lügner und Ehebrecher. Wenn diesen Menschen jetzt die
Sünden vergeben werden, aber er wäre immer noch der gottlose
Sünder, der Lügner und Ehebrecher, dann könnte ich nicht ins Reich
Gottes kommen. Ins Reich Gottes kann nur kommen,
wer wirklich neu gemacht ist. Es reicht nicht, dass uns die
Sünden vergeben sind. Gott muss uns tatsächlich verwandeln. Er muss uns von diesen gottlosen
Sündern zu gottesfürchtigen Heiligen machen. Und dafür reicht nicht,
dass er uns die Sünden vergibt, aber uns so belässt, wie wir
sind. Er muss tatsächlich unser Wesen verändern. Er muss uns
verändern. Und das tut er in der Wiedergeburt
durch den Geist. Was genau tut er nämlich? Auch
das sagen uns schon Jeremia und Hesekiel. Er gibt uns einen neuen
Geist. Ein neues Herz. Er verändert
unser Wesen, unseren Charakter. Er verändert unser Denken und
Fühlen. Er macht uns wirklich komplett
zu neuen Menschen. Jemand hat mich kritisiert im
Internet und hat gesagt, du wurdest wohl Gehirn gewaschen. Ja, ganz
genau. Ist nicht die Sprache der Schrift, aber ja. Das ist
es, was Gott tut. Er wäscht dein Gehirn. Er macht
dich neu. Er macht dich rein. Er verändert
dein Denken. Du denkst nicht mehr wie der
gottlose Sünder. Du denkst jetzt wie Gott. Denn er hat dir seinen Geist
gegeben, der dich lenkt, der dich führt. Der alte Mensch, der alte Tobias,
ist nicht mehr da. Er ist gestorben mit Christus. Sein altes Herz, mein altes Herz,
hat Gott mir rausgenommen. Hat mir ein neues Herz gegeben. Ein Herz, was Gott liebt. Ein
Herz, das Gott glaubt. Ein Herz, das Gott gehorchen
will. Er hat mir meinen alten Geist genommen, diesen stolzen,
überheblichen, gottlosen Geist und hat mir seinen Geist gegeben,
sodass ich erkenne, dass Gottes Wort wirklich Wahrheit ist, dass
ich alles glaube, was er sagt, dass ich immer mehr so denke,
wie er es mich lehrt durch sein Wort. Das eine ist die Wiedergeburt
durch Wasser. All deine Sünden müssen abgewaschen,
vergeben werden. damit du sündlos vor Gott stehen
kannst. Das zweite ist dein Wesen, dein
Charakter, dein Herz, dein Geist müssen verändert, geheiligt,
gereinigt werden. Und auch das tut Gott, indem
er dir ein neues Herz gibt, einen neuen Geist, seinen göttlichen
Geist, der dein ganzes Denken, dein ganzes Wesen verändert. Deswegen ist das Wort passend.
Eine neue Geburt. Was Gott tut in der neuen Geburt
ist nicht einfach, dass irgendeiner sich jetzt halt überzeugen lässt,
dass Jesus wohl tatsächlich irgendwie ein besonderer Mensch ist. Das
reicht alles nicht. Gott macht tatsächlich einen
neuen Menschen. Es ist wirklich eine neue Geburt.
Gott übt seine ganze Schöpferkraft ein zweites Mal aus. Das erste
Mal hat er sie ausgeübt, als er dich gemacht hat, als du geboren
wurdest, als Mensch. Das zweite Mal übt er sie aus,
um dich neu zu machen, dich neu gebären zu lassen, als neuer
Mensch. Du wirst tatsächlich eine neue
Schöpfung, eine neue Kreatur. Das Alte ist vergangen. Siehe,
du bist neu geworden. Das ist das, was erforderlich
ist. Gott muss sich zu einem neuen
Menschen machen, damit du in sein Reich gehen kannst. Der alte Tobias kommt da nicht
rein, selbst wenn ihm vergeben ist, reicht das nicht. Da muss
ein neuer Mensch sein. Es heißt, Paolo schreibt das
in die Korinther, dass der Gott, der Sprache, es werde Licht,
auch in unsere Herzen leuchten muss, damit wir Christus erkennen.
Es ist dieses selbe Wort Gottes, dieselbe göttliche Schöpferkraft,
die das Licht schuf und die die Welten ins Dasein rief, die in
dein Herz rufen muss, erkenne Christus! Und dann wird das Licht
aufleuchten und du wirst ein neuer Mensch. Das ist es, was erforderlich
ist, um wirklich Christ zu werden, um wirklich in Gottes Reich zu
kommen, um wirklich das Leben zu haben, Nun, das ist eine Lehre,
die kannte Nikodemus nicht. Und Jesus fährt fort und sagt,
was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch und was aus dem Geist
geboren ist, ist Geist. Das ist das Problem. Wenn wir
nicht neu geboren werden, durch den Geist Gottes, dann sind wir
Fleisch. Unsere ganzen Überzeugungen,
unser ganzes Denken, unser ganzes Fühlen, alle Erregungen unseres
Herzens, alle Gedanken unseres Geistes, alles ist fleischlich
gesinnt. Sündhaft gesinnt. Und was Fleisch ist, kommt nicht
ins Reich Gottes. Es muss gereinigt werden durch
den Geist. Wir müssen geboren werden durch
den Geist. Wenn du nur denkst, Jesus war
ein wirklich guter Lehrer. Irgendwas war wirklich besonders
an ihm. Wahrscheinlich war Gott irgendwie
mit ihm. Wer weiß, vielleicht kam er sogar
wirklich von Gott. Dann bringt dir das überhaupt
gar nichts. Dann bist du immer noch Fleisch.
Du entkommst nicht in das Reich Gottes, sondern gehst dahin,
wo alles Fleisch hingeht, nämlich ins Verderben, in die Hölle,
in den ewigen Tod. Du musst verändert werden. Du
darfst nicht mehr Fleisch sein. Du musst aus dem Geist geboren
werden. Du musst Geist sein, um zu Gott kommen zu können. Und das ist diese neue Geburt,
die nur Gott vollbringen kann an dir. Und das ist das, was die meisten
nicht verstehen. Selbst die meisten Christen nicht. Zum Beispiel in der Neuapostolischen
Kirche. Ich bin doch Christ. Ich bin
doch im Gottesdienst. Gehe doch jeden Sonntag dahin.
Und ich singe auch im Chor. Und ab und zu lese ich sogar
mal ein bisschen in der Bibel. Und ich bete auch zu Gott. Und
Achtung, ich habe auch Erlebnisse gehabt. Ich habe Dinge erlebt
mit Gott. Gott hat meine Gebete erhört. was auch immer du erlebt hast,
das alles reicht nicht. Wenn du immer noch Fleisch bist,
wenn du nicht wirklich anders bist als die Welt, wenn du immer
noch so aussiehst wie die Welt, noch so denkst wie die Welt,
noch dieselben Dinge liebst, die die Welt liebt, fragt man
in der neubisdorsischen Kirche, wer Gottes Wort wirklich glaubt?
Niemand! Niemand, nicht ein einziger ist
da, der Gottes Wort wirklich glaubt. Warum nicht? Weil sie
Fleisch sind. Es sind Menschen, die nennen
sich Christen und die verhalten sich so wie Christen, indem sie
religiöse Dinge tun, indem sie in die Kirche gehen, indem sie
beten. Aber sie sind Fleisch. Und das
gilt nicht nur für die Neupostolen, das gilt für viele. Die Frage
ist nicht, was denkst du so, was tust du so? Die Frage ist,
bist du neu geboren? Oder bist du noch wie diese Welt?
Bist du noch wie die anderen Menschen? Hat dein Herz sich
wirklich verändert? Das nur vielleicht kurz zum Erzählen.
Ich hatte mit einem Neupristolen gesprochen, der gerne mit mir
reden wollte, weil ich ja das Video gemacht hatte für die Neupristolen. Und dann meinte er, er findet
es nicht gut, dass ich die Neupristolen so dargestellt hätte, als würden
sie alle Pornos schauen und Probleme mit Alkohol haben. Das habe ich nicht so dargestellt,
aber er hat das so empfunden, okay. Und ich sage ihm, naja,
das habe ich gar nicht so dargestellt, aber ich denke schon, dass die
Apostolen fleischlich sind. Und eine Minute später sagt er
mir, dass er ständig Porno schaut und sich immer betrinkt. Er regt sich über etwas auf,
was er selbst tut. Das ist, dass die Menschen glauben,
sie sind Christen. Sie empören sich darüber, wie
jemand das anzweifeln kann. Und wenige Augenblicke später
sagt er dir, ich lebe aber wie ein Gottloser. Ich bin Fleisch. Ich saufe und ture. Da ist gar
kein Unterschied zu den anderen Menschen. Der einzige Unterschied
ist, dass ich sonntags in der Kirche sitze. Aber mein Herz
ist nicht verändert. Ich bin noch Fleisch. Meine Begierden
sind Fleisch. Ich lebe nach dem Fleisch. Ich habe gar kein neues Herz.
Ich habe gar kein neues Denken. Ich habe gar keine neuen Gefühle.
Gar keine neuen Begierden. Irrt euch nicht, wenn du nicht
wiedergeboren bist. Von Gott, aus Wasser und Geist. Dann kannst du nicht in das Reich
Gottes kommen. Jesus spricht weiter, Vers 7.
Verwundere dich nicht, dass ich dir sag, du müsst von Neuem geboren
werden. Wunder dich nicht darüber. Frag
dich nicht, was soll das? Was redet der da? Warum nicht? Vers 8. Der Wind weht, wo er
will. Und du hörst seinen Sausen, oder
eigentlich wörtlich seine Stimme. Aber du weißt nicht, woher er
kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist
geboren ist. Was Jesus hier sagt, ist eine
sehr harte Wahrheit. Er sagt das nicht nur hier. Er sagt das
auch später, in Johannes 6. Da kommen tausende Menschen zu
ihm und wollen doch hören, was er zu sagen hat. Und er sagt Dinge, die sie ärgern,
die sie nicht verstehen, wie hier. Was heißt das, neue Geburt? Dort sagt er ihnen, ich bin das
Brot, das aus dem Himmel gekommen ist und die Leute fangen an,
sich zu ärgern. Was redet der denn für ein dummes Zeug? Am Ende gehen sie weg. Was für
eine harte Rede, das höre ich mir nicht mehr länger an. Was
sagt Jesus ihnen? Verwundert euch nicht, murrt
nicht, ärgert euch nicht. Ihr könnt nicht glauben. Ihr könnt nicht verstehen, was
ich sage, weil der Vater euch nicht mehr gibt, weil ihr nicht
wiedergeboren seid aus Wasser und Geist. Was Jesus hier sagt,
ist das, wer diese Worte nicht versteht, Auch du, wenn du heute
hier rausgehst und dir denkst, was hat der da für komisches
Zeug erzählt, so ein seltsames Gelaberdag. Okay, wundere dich nicht weiter. Du kannst dich nicht selbst von
Neuem gebären. Du kannst dir kein neues Herz
geben, du kannst dir keinen neuen Geist geben. Du kannst nicht
dafür sorgen, dass du diese Worte verstehst und mehr noch, sie
auch erlebst an dir selbst. Es ist der Geist Gottes, der
es tun muss und der tut es an dem, an dem er es tun will. Wie der Wind. Du verstehst gar
nicht, wo kommt der her, wo geht der hin. Du merkst, dass er da
ist. Du hörst das Sausen, du hörst
seine Stimme. Aber du kannst nicht verstehen,
warum der Wind jetzt hier bläst und wo er jetzt genau herkommt.
Wir verstehen diese Dinge nicht. So verstehen wir auch nicht,
warum der eine wiedergeboren wird durch den heiligen Geist
Gottes und der andere nicht. Aber wir können sehen, ob es
geschehen ist. Wir können die Auswirkungen sehen. Wenn du diese Worte heute hörst
und du merkst, dass an diesen Worten wirklich was dran ist,
dann ist es der Heilige Geist, der sich selbst entschieden hat,
zu dir zu sprechen, dir das Verständnis zu öffnen. Es kommt nicht aus
dir selbst. Der Heilige Geist Gottes wollte
dir Erkenntnis schenken. Und wenn du diese Worte hörst
und du verstehst sie nicht und du hältst dich für dummes Gerede,
dann wollte der Heilige Geist dir eben nicht wieder Geburt
schenken. Es liegt nicht an uns, ob wir
diese Worte verstehen und glauben, ob diese Worte uns retten, ob
wir wirklich von Neuem geboren werden. Es ist die Entscheidung
Gottes, die Entscheidung des Heiligen Geistes. Bete darum,
wenn du wiedergeboren werden willst, dann bitte Gott, dass
sein heiliger Geist wirken möge an dir. Dass er dir das Verständnis
aufschließt, dass er dir Glauben schenkt, dass er dir neue Geburt
schenkt. Sonst wirst du es nicht verstehen
können. Sonst gehst du weg und denkst
dir, die Christen sind ja noch komischer als ich dachte. Bitte den Geist Gottes, dass
er dich neu gebärt. Aber wenn das geschieht, dann
werden wir es sehen. Dann werden alle sehen, dass
ein neuer Mensch entstanden ist. Jemand, der wirklich neu geboren
ist. Eine neue Schöpfung. Denn dein ganzes Denken, dein
ganzes Handeln, dein ganzes Reden, alles wird sich verändern. Dein
Herz wird sich verändern. Hab keine Angst davor. Das ist
keine schlimme Veränderung. Das ist die schönste Veränderung,
die man erleben kann. Vers 9. Nekodemus antwortete
und sprach zu ihm, wie kann dies geschehen? Ich verstehe immer
noch nicht, was du hier redest. Jesus antwortete und sprach zu
ihm, du bist der Lehrer Israels und weißt das nicht? Eigentlich
müsste Nicodemus das wissen. Er ist doch Pharisäer. Jetzt
erfahren wir, er ist sogar ein Lehrer des Volkes. Er ist doch einer der Obersten.
Also wenn einer die Schrift kennt, wenn einer wissen muss, wie dies,
das geschieht, dann doch er. Du bist der Lehrer und weißt
das nicht. Und liebe Geschwister, das war nicht nur damals so,
das ist heute auch so. Wir müssen zu einem großen Teil
der Pastoren, der Lehrer in unserem Land sagen, wie, du weißt das
nicht? Die meisten Lehrer, die meisten
Pastoren und Pfarrer und Bischöfe und wie sie sich alle nennen,
die sind nicht wiedergeboren und wissen nicht, was Wiedergeburt
ist. Wie jemand sagte, der selbst
Pastor in der evangelischen Landeskirche ist und etliche Pastoren kennt
und meint, na ja, vielleicht sind so fünf Prozent der Pastoren
wiedergeboren. Die müssten es eigentlich wissen.
Aber auch sie haben keine Ahnung, wovon hier die Rede ist. Sie
haben es nicht selbst erlebt. Weiter, Vers 11. Wahrlich, wahrlich. Zum dritten Mal. Seht ihr, wie
wichtig diese Stelle ist? Zum dritten Mal sagt Jesus. Hör
ganz genau zu. Wahrlich, wahrlich. Ich sage dir, wir reden, was
wir wissen und bezeugen, was wir gesehen haben und unser Zeugnis
nehmt ihr nicht an. Ich bin doch hier. Meine Apostel, meine Propheten,
sie reden doch. Sie bezeugen doch die Wahrheit,
aber ihr glaubt ja nicht. Wenn ich euch das Irdische gesagt
habe und ihr glaubt nicht, wie werdet ihr glauben, wenn ich
euch das Himmlische sage? Wenn ich euch schon die einfacheren
Dinge sage, zum Beispiel tut Buße. Glaubt. Lasst euch taufen. die Dinge, die hier auf dieser
Erde geschehen, die wir doch besser verstehen könnten und
schon das glaubt ihr nicht und schon das tut ihr nicht. Jetzt
soll ich dir auch noch erklären, wie die himmlischen Dinge funktionieren.
Ich soll dir erklären, wie der Heilige Geist wirkt an Herzen,
um sie wieder von Neuem zu schaffen. Und dann willst du mir das glauben? Das ist der Punkt, Geschwister.
Es geht um den Glauben. Wir müssen glauben, was Jesus
lehrt, was seine Apostel, was seine Propheten lehren. Wir müssen
glauben an das Wort. Wenn du wissen willst, wie kann
ich das ewige Leben haben, wie kann ich von neuem geboren werden,
dann musst du Jesu Worte glauben. Menschen suchen überall nach
Erkenntnis. Überall suchen sie Gott, überall
suchen sie Weisheit. Überall hoffen sie Erleuchtung
zu finden. Wenn du nicht einfach glaubst,
was Jesus sagt, dann wirst du nichts finden. Außer wieder Fleisch, Sünde,
Tod. Du musst glauben an das Wort
Jesu. Warum? Jesus sagt weiter, Vers
13, und niemand ist hinaufgestiegen in den Himmel, als nur der, der
aus dem Himmel herabgestiegen ist, der Sohn des Menschen. Also wer ist Jesus? Hier bezeugt
Jesus, wer er wirklich ist. Ja, er ist ein Lehrer. Ja, er
ist von Gott. Ja, Gott ist mit ihm. Und noch
mehr. Er ist Gott. Gott im Fleisch. Gott als Mensch gekommen zu uns. Er ist aus dem Himmel gekommen. Er ist nicht nur in besonderer
Weise von Gott gesegnet, nein, er ist Gott. Er ist aus dem Himmel
herabgekommen auf diese Erde. Er ist Mensch geworden. Gott
im Fleisch. Gott mit uns. Und er ist der einzige, Bisher,
der auch wieder aufgefahren ist in den Himmel. Wenn also irgendjemand
uns sagen kann, wie wir in den Himmel kommen können, wie wir
in das Reich Gottes kommen können, dann nur Jesus, denn er ist Gott. Er war dort, er kennt sich aus
und er ist gekommen, um uns zu bezeugen, was er weiß, was er
gesehen hat. Er ist gekommen, um uns zu Gott
zu führen. Kein anderer Mensch, keine andere
Philosophie, keine andere Weise, keine andere Religion kann dich
zu Gott führen, denn nichts sonst Keine Ideologie, keine Religion,
keine Philosophie hat einen Menschen, einen Gott, der gekommen ist
vom Himmel als Mensch, um uns die Wahrheit zu predigen. Nur Jesus ist der wahre Gott,
der gekommen ist, um uns zu Gott zu führen. Deswegen müssen wir
seinen Worten glauben. Jetzt pass auf, jetzt beantwortet
Jesus aber noch die Frage, die er die ja Nikodemus gestellt
hat. Vers 14. Und wie Mose in der
Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht
werden. Wovon spricht Jesus? Nun das
muss Nikodemus wissen. Nikodemus kennt ja die heiligen
Schriften der Juden. Hier geht es um Mose, den Mann
Gottes, der die Israeliten durch die Wüste führte, heraus aus
der ägyptischen Gefangenschaft, in das verheißene Land. Und weil
die Israeliten sündigten in der Wüste, sandte Gott giftige Schlangen
mitten in ihr Lager. Und wen die Schlangen bissen,
der starb von ihrem Gift. Aber Gott wollte nicht, dass
alle sterben. Alle hätten es verdient gehabt. Sie haben alle
schlimm gegen Gott gesündigt. Aber er wollte nicht, dass sie
alle sterben am Schlangengift. Er wollte Menschen retten und
deswegen spricht er zu Mose, mach eine Schlange aus Bronze
und hänge sie da oben auf an einem Stab. Richte sie auf, damit
überall im Lager die Menschen sie sehen können. Und wenn ein
Mensch gebissen wird von einer Schlange, und er schaut auf diese
Schlange, die da oben erhoben ist, dann wird er gerettet werden,
er muss nicht sterben. Was war erforderlich, um nicht
zu sterben wegen deiner Sünden? Was war erforderlich, damit das
Gift der Sünde dich nicht tötet? Du musstest nur schauen auf die
Schlange. Aber wer schaute auf die Schlange?
Nur die, die auch glaubten, dass ihnen das was bringen wird. Die
glaubten, dass wenn ich hinschaue, ich nicht sterben werde. Wer das nicht geglaubt hat, ist
wahrscheinlich in Panik verfallen, ist vielleicht noch kurz hin
und her gerannt und ist gestorben. Nur wer glaubte, Gott hat gesagt,
wenn ich hinschaue, werde ich gerettet. Also schaue ich weg
von meiner Sünde. Ich gerate nicht in Panik. Ich
schaue auf die Schlange und vertraue darauf, glaube daran, dass ich
dann gerettet werde und nicht sterben muss an dem Gift. Diese
Schlange war ein Bild für Jesus. So wie Mose in der Wüste die
Schlange erhöhte, muss der Sohn des Menschen erhöht werden. damit
jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben habe. Also das ist es,
in das Reich Gottes einzugehen, heißt ewiges Leben zu haben. Wie bekommst du jetzt das ewige
Leben? Das Geistliche, wie der Geist
wirkt, das wird Jesus nicht weiter erklären, aber was musst du tun? Was ist das Irdische? Was ist
das, was du tun musst, wenn du ewiges Leben haben willst? Wenn
du in das Reich Gottes kommen willst? Wenn du nicht in den
ewigen Tod, in der Hölle, in den Feuersee gehen willst? Was
musst du tun, um ewiges Leben zu haben? Du musst nur eine Sache
tun. Du musst schauen auf Jesus, wie
er erhöht ist am Kreuz. Am Kreuz, wo er starb für dich.
Wir haben darüber schon gesprochen. Wo er deine Sünden weggetragen
hat. Wo er den Zorn Gottes gestillt hat. Wo er deine Schuld bezahlt
hat. Wo er sein Blut vergossen hat,
um dich zu reinigen. Wenn du nur schaust auf Jesus
am Kreuz, im Glauben, dass er dich retten wird. dann wirst
du gerettet werden. Verstehst du, du bist voll von
Gift, Gift der Sünde, das überall sich in deinen Adern breit macht
und das irgendwann zum Tod, ja zum ewigen Tod führen wird. Aber wenn du nur schaust auf
den am Kreuz erhöhten Jesus, wenn du nur glaubst, dass er
und er allein dich retten kann, Wenn du nicht anfängst in Panik
selbst irgendwas machen zu wollen, sondern nur im Glauben schaust
auf Christus am Kreuz, dann hast du ewiges Leben. Versteht ihr, es ist so einfach.
Der Heilige Geist muss wirken und er muss dich neu schaffen.
Das ist alles sehr schwierig. Das kannst du nicht tun. Das
kann nur Gott tun. Und es ist schwer zu verstehen.
Aber was kannst du tun? Was du tun musst, ist ganz einfach. Schau auf Christus am Kreuz und
glaube, dass er und er allein dich retten wird. Dass er all
deine Sünden wegnehmen wird. Dass er dich in das ewige Leben
in sein Reich holen wird. Nicht, weil du irgendwas getan
hast. sondern nur weil du geglaubt hast an das, was er für dich
getan hat. Es ist wie die Schlange in der
Wüste. Wer gebissen war, wer dem Tod
geweiht war, aber im Glauben aufschaute zu der Schlange, der
hatte das Leben. Genauso ist es jetzt. Wenn die
Sünde in dir ist und dich tötet, dann schau einfach nur auf zu
Christus am Kreuz, im Glauben. dass er alles getan hat, was
nötig ist, um dich zu retten, dir das ewige Leben zu schenken.
Das ist es. Keine eigenen Werke, einfach
nur der Glaube, der Blick auf Christus. So einfach ist das. Warum? Und jetzt Achtung, Vers 16. So hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen Eingeborenen, seinen einzigen Sohn gab, damit
jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges
Leben habe. Das ist die Rettung. Wie damals
die Schlange ist die Rettung jetzt, die Gott uns schenkt,
Christus am Kreuz. Gott liebt diese Welt. Achtung,
es heißt hier nicht, er liebt alle Menschen genau gleich. Er
liebt diese Welt, die Welt, die er geschaffen hat, die er sehr
gut gemacht hat, die Welt, die er verloren hat an den Satan.
Er liebt diese Welt und er wird sie retten, er wird sie erlösen,
er wird sie neu machen, er wird das Paradies wiederherstellen
auf dieser Erde. Er liebt diese Welt und deswegen
hat er seinen Sohn gesandt. Wie könnte man etwas mehr lieben,
als dass man seinen einzigen Sohn hingibt, in den Tod gibt? Welche größere Liebe könnte man
haben? Ich weiß nicht, ob es irgendwas
gäbe, dass ich bereit wäre, meinen Sohn, meinen einzigen Sohn in
den Tod zu geben. Aber so hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen einzigen Sohn gab, in den Tod gab, ans Kreuznagel
ließ. damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht verloren ist. Verstehst du, du bist verloren.
Wenn du nicht glaubst an Jesus, bist du verloren. Du gehst in
das Verderben. Du gehst in die Hölle. Du bist
verloren. Aber wenn du an Jesus glaubst,
wie er erhöht hängt am Kreuz, dann wirst du nicht verloren
gehen, sondern du wirst das ewige Leben haben. Du wirst in das
Reich Gottes kommen. Du bist gerettet. Du gehst in
das Paradies, ewiges Leben, in Freude, in Herrlichkeit, ewiges
Leben bei Gott. Warum? Weil du einfach nur glaubst. Nicht mehr. Jeder, der an ihn
glaubt, und ich bitte dich, wenn du denkst, ja, aber, ja, das
gilt vielleicht für die, aber gilt das auch für mich? Hier
steht jeder. Jeder, der an ihn glaubt, wird
nicht verloren gehen, sondern hat das ewige Leben. Alles, was du tun musst, ist
glauben. Was Gott tun muss, im Hintergrund,
ist noch viel, viel mehr. Er muss dich neu schaffen. Aber
das ist das Einzige, was du tun musst. Glaube an Jesus, den Gekreuzigten. Und du wirst nicht verloren gehen,
sondern das ewige Leben haben. Eine ganz kurze Anmerkung, die
ich mir nicht verkneifen kann. Das ist der Satz, der immer wieder
verwendet wird, um den Calvinismus zu widerlegen. Ich hatte einen
sehr bekannten Bibellehrer angetragen, ich würde gerne mit ihm eine
Debatte führen über den Calvinismus, weil er immer gegen den Calvinismus
redet. Und er sagte, nein, das ist also
eine gefährliche Irrlehre, aber debattieren wir das lieber nicht. Aber er schloss seine E-Mail
mit, ich bleibe lieber bei Johannes 3, Vers 16. Als ob die Kalvinisten
einen der bekanntesten Sätze in der Bibel noch nie gelesen
hätten. Es spricht nichts gegen den Kalvinismus. Im Gegenteil, diese Stelle spricht
für den Kalvinismus. Denn wer wird nur glauben? Der, der wiedergeboren ist. Wer
wird wiedergeboren? Den, den der Geist wiedergeboren
will. Gott entscheidet, der Geist entscheidet.
Der Geist muss handeln. Dieser Satz ist wahr. Jeder,
der glaubt an Jesus, wird gerettet werden. Aber die Frage ist, warum glaubt
der eine und der andere nicht? Als Jesus sprach zu diesen 5000,
warum gingen sie weg, ärgerten sich über ihn und gingen verloren? Weil der Geist an ihnen nicht
gewirkt hatte. Ja, sie hatten nicht geglaubt,
deswegen gingen sie verloren. Aber warum konnten sie nicht
glauben? Weil Gott sie nicht wiedergeboren
hatte. Weil der Geist Gottes ihnen nicht glauben geschenkt
hatte. Und nachdem diese 5000 weggegangen sind, wendet sich
Jesus an die zwölf Jünger und fragt, wollt ihr auch gehen?
Und was ist ihre Antwort? Wir können nicht gehen. Wo sollen wir denn hingehen? Wir haben geglaubt und erkannt,
dass du Worte des Lebens hast. Bei dir ist das Leben. Wir können
gar nicht weggehen. Wir verstehen auch nicht alles.
Wir finden auch ein paar Sachen komisch, die du gerade geredet
hast. Aber ich kann nicht weggehen. Und was ist die Antwort von Jesus?
Das hat ja kein Mensch offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Gott hat gehandelt. Gott hat
Ihnen, diesen zwölf, eigentlich ja nur elf, einer war ein Teufel,
der Verräter Judas, er hat diesen elf Glauben geschenkt, den anderen
5000 nicht. Ja, noch einmal, jeder, der glaubt
an Jesus, wird auf jeden Fall gerettet werden. Er wird nicht
verloren gehen. Er wird das ewige Leben haben. Warum glaubt der eine und der
andere nicht? weil der Heilige Geist sich entschieden
hat, weil Gott sich entschieden hat, an dem einen zu wirken,
ihm ein neues Herz zu geben, ihm einen neuen Geist zu geben,
ihm Glauben zu schenken und dem anderen nicht. Noch einmal, was musst du tun,
wenn du nicht verloren gehen willst? Wenn du nicht ewig in
die Verdammnis gehen willst? Was musst du tun, um das ewige
Leben zu haben? Nur das! Glaube an Jesus. Glaube, dass er alles für dich
getan hat am Kreuz, um dich zu retten. Das ist die große, die unfassbar
große Liebe Gottes, die er seinen einzigen Sohn hingibt, damit
jeder, jeder dieser Sünder, die die Hölle verdient haben, jeder,
der glaubt, gerettet wird. Gerettet vor dem Zorn Gottes,
gerettet vor dem Gericht, gerettet vor dem ewigen Tod in der Hölle. Dann heißt es weiter, Vers 17,
Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er
die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn errettet werde. Jesus ist nicht gekommen, um
die Welt zu richten. Das hätte er eigentlich tun müssen.
Das hätten wir alle verdient, dass er kommt, um zu richten.
Aber Gott hat ihn nicht gesandt, um zu richten, sondern um zu
retten. Jesus ist gestorben, um die Welt
zu retten, um die Welt zu erlösen. Was für eine Liebe, was für eine
Gnade, dass er nicht kommt zum Gericht, sondern zur Errettung. Aber Achtung, das heißt nicht,
dass es kein Gericht geben wird. Vers 18, wer an ihn glaubt, wird
nicht gerichtet. Das ist das. Warum ist man verloren,
wenn man nicht glaubt an Jesus? Warum geht man in die Verdammnis,
wenn man nicht glaubt an Jesus? Weil Gott dich richten wird für
deine Sünden. Und wenn Gott dich richtet für
deine Sünden, dann bleibt für dich nur die Verlorenheit. Dann bleibt für dich nur die
Hölle. Aber jeder, der glaubt, wird nicht gerichtet. Und wir
haben bereits gehört, warum? Weil das Gericht bereits vollzogen
wurde an Jesus, an deiner Stadt. Da ist kein Gericht mehr für
dich. Da ist keine Sünde mehr, keine Ungerechtigkeit mehr, die
gestraft werden müsste. Jesus hat bereits alles getragen.
Da ist kein Gericht mehr, keine Verdammnis für die, die an Jesus
glauben. Wer an ihn glaubt, wird nicht
gerichtet. Ja, Jesus kommt wieder zum Gericht. Das erste Mal kam er nicht, um
zu richten, sondern um zu retten. Aber er wird wiederkommen und
dann wird er richten. Und jeder, der an ihn glaubt,
wird nicht gerichtet werden. Aber Achtung! Wer aber nicht glaubt, ist schon
gerichtet, weil er nicht geglaubt hat in den Namen des eingeborenen
Sohnes Gottes. Jesus ist der Sohn Gottes. Nicht einfach ein Mensch, der
eine besondere Salbung von Gott hat, mit dem Gott in einer besonderen
Weise ist. Er ist der Sohn Gottes. Er selbst
ist Gott. Und wer nicht glaubt an ihn,
der ist bereits gerichtet. Es ist bereits jetzt ein Gericht.
Die Menschen, die diese Worte hören und sie nicht glauben,
es ist bereits Gottes Gericht über sie. Der Heilige Geist will
nicht an ihn wirken. Gott will sie nicht erretten
vom Gericht. Jesus ist nicht gestorben für
sie. Das ist das sichere Zeichen. Wer nicht an Jesus glaubt, ist
das sichere Zeichen, dass er bereits gerichtet ist. Es gibt
keine andere Rettung vom Gericht als nur Jesus. Wer nicht glaubt
an Jesus, der ist gerichtet. Schon jetzt. Und er wird gerichtet
werden am letzten Tag. Und Gott wird ihn in den Feuersee
werfen. Wenn du heute glaubst an Jesus,
dann darfst du wissen, ich werde nicht gerichtet werden. Ich gehe
nicht verloren. Ich habe das ewige Leben. Aber
wenn du heute nicht glaubst an Jesus, dann musst du wissen,
du bist bereits gerichtet. Schon jetzt ist Gottes Zorn,
Gottes Gericht auf dir. Und Gottes Gericht wird über
dich kommen in noch viel größerem und schrecklicherem Maße, wenn
du einst vor ihm stehst. Denn du hast nicht geglaubt an
den Namen des Sohnes Gottes, an den einzigen Namen, in dem
du gerettet werden kannst. Jesus ist die einzige Rettung
vor Gottes Gericht, vor Gottes Zorn. Es gibt keinen anderen
Weg. Nur Jesus ist der Weg und die
Wahrheit und das Leben und niemand kommt zum Vater als nur durch
ihn. Wenn du nicht glaubst an Jesus,
dann gibt es für dich keine Rettung mehr vor dem Gericht. Dann wartet
auf dich nur noch eins, nämlich Der ewige Tod. Das Gericht. Jesus ist der einzige Weg. Heißt es weiter, Vers 19. Dies
aber ist das Gericht. Jetzt erklärt Jesus das noch
mehr. Was genau ist das Gericht jetzt schon? Dass das Licht in
die Welt gekommen ist und die Menschen haben die Finsternis
mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Denn Jeder,
der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht,
damit seine Werke nicht bloßgestellt werden. Jesus ist das Licht,
das in die Welt gekommen ist, das geschien hat, in die Finsternis
dieser Welt hinein, in die Hoffnungslosigkeit, in die Versklavung unter die
Sünde, in diese Welt des Todesschattens hat Jesus das helle Licht der
Rettung leuchten lassen. Jeder, der zu ihm kommt, zum
Licht. Der wird gerettet aus der Finsternis. Der hat das Leben.
Er ist das Licht, das in die Welt gekommen ist. Aber, was
haben wir gehört? Die Menschen haben die Finsternis
mehr geliebt als das Licht. Warum? Weil ihre Werke böse waren. Wer nicht zu Christus kommt,
wer nicht an Christus glaubt, Er zeigt damit, dass er böse
Werke tut, dass er ein Sünder ist und ein Sünder bleiben wird
und will. Er zeigt, dass er das Licht hasst.
Seht ihr, was sagt Nikodemus? Wir wissen, wer du bist. Vielleicht
haben wir es nicht ganz erkannt, aber wir wissen auf jeden Fall,
dass du ein Lehrer von Gott bist und trotzdem haben sie ihn gehasst
und getötet. weil ihre Werke böse waren. Wer zu Jesus kommt,
dessen Werke werden offenbar. Das Licht scheint in die Finsternis
und zeigt dir, wie du wirklich bist. Zeigt dir deine Sündhaftigkeit,
deine Verlorenheit. Und die meisten Menschen wollen
das nicht sehen. Sie wollen nicht, dass ihre Sünden
aufgedeckt werden. Sie wollen sich nicht eingestehen,
dass sie verloren sind. Sie wollen sich nicht eingestehen,
dass Gottes Zorn auf ihnen ist. Sie wollen sich nicht eingestehen,
dass nur Jesus am Kreuz sie retten kann. Und deswegen meiden sie
Jesus. Sie hassen Jesus. Sie nageln
ihn ans Kreuz. Wer nicht zu Jesus kommt, ist bereits gerichtet,
denn er beweist, dass er ein böser Mensch ist, der den einzigen
Weg zur Rettung, der das Licht, der Gott, hasst. Und dann gibt es keine Rettung
mehr. Wer nicht zu Jesus kommt, wer
nicht an ihn glaubt, beweist damit, dass er das Licht, das
er Gott hasst. Und dass er lieber in seinen
Sünden sterben will, als an Jesus zu glauben. Aber das ist nur
die eine Seite. Gott sei Dank ist es auch die
andere Seite. Vers 21. Wer aber die Wahrheit
tut, kommt zu dem Licht, damit seine Werke offenbar werden,
dass sie in Gott gewirkt sind. Jeder, der zu Jesus kommt, beweist
damit, dass er der Wahrheit glaubt. dass er nicht weiter in Lüge
verbleiben will, in Sünde verbleiben will, dass er nicht all seine
Sünden zudecken will und sie heimlich weitertun will. Er bekämmt
damit, ich will die Wahrheit glauben, ich will die Wahrheit
tun, ich will all meine Sünden ans Licht bringen, damit sie
mir vergeben werden können. Er beweist damit, dass das was
er tut in Gott gewirkt ist, dass Gott ein Werk an ihm hat. Wenn du diese Worte heute hörst
und du lehnst sie ab und du kommst nicht zu Christus und du glaubst
nicht an ihn, du glaubst nicht daran, dass du wirklich ein Sünder
bist, der Rettung braucht vor Gottes Zorn. Du glaubst nicht,
dass der Gekreuzigte dich irgendwie retten kann, dass der Glaube
an ihn allein dich retten kann. Wenn du nicht kommst zu Jesus
im Glauben, dann ist das bereits Gottes Gericht. Du beweist damit,
dass Du ein böser Mensch bist, der in seinen Sünden bleiben
will und der in seinen Sünden sterben wird. Und auf Dich wartet
nichts weiter als das Gericht und der ewige Tod in der Hölle.
Aber wenn du diese Worte hörst und du kommst zu Jesus und du
glaubst seinen Worten, du glaubst, dass der Mann am Kreuz dich retten
wird und dir ewiges Leben geben wird, dann beweist du damit,
dass Gott ein Werk an dir hat, dass dein heiliger Geist dich
wiedergeboren hat, dass du wirklich aus der Wahrheit bist, dass du
aus Gott bist. Was wirst du also tun? Du hast
gehört, du kannst nicht. Du kannst nicht in das Reich
Gottes kommen. Du kannst nicht zu Gott kommen.
Du kannst nicht das ewige Leben haben. Es sei denn, du wirst
wiedergeboren aus Wasser und Geist. Es sei denn, Gott handelt
an dir. Sein Heiliger Geist verändert
dich völlig. Das Blut Christi reinigt dich
von seinen Sünden. Und wie geht das? Was musst du
tun? Du musst nur glauben an Christus. Glauben, dass als er am Kreuz
hing, er all deine Sünden weggenommen hat, er alles getan hat, was
nötig ist, um dich zu retten, damit du nicht verloren gehst,
sondern ewiges Leben hast. Wirst du das tun? Wirst du glauben an Christus,
den Gekreuzigten, als den einzigen Weg, wie du gerettet werden kannst,
wie du ewiges Leben haben kannst? Oder lehnst du das ab und kommst
nicht zu Jesus? hast den Sohn Gottes, dann gehst
du verloren für immer. Dann gibt es keine Hoffnung,
keine Rettung für dich in Ewigkeit. Versteht ihr, warum Jesus immer
wieder sagt, wahrlich, wahrlich, das ist die wichtigste Botschaft
überhaupt. Hier geht es um Leben und Tod,
ewiges Leben und ewiger Tod. Was wirst du tun? Wirst du bitten,
dass Gott dir Wiedergeburt schenkt? Wirst du glauben an den einzigen
Retter? Oder wirst du beweisen, dass
du wirklich zum Satan gehörst? Dass du ein böser Mensch bist,
der in seinen Sünden sterben wird und er das gerechte Gericht
über seine Sünden empfangen wird, nämlich den ewigen Tod? Komm zu Jesus! Hab keine Angst. Denk nicht, was werden die Menschen
sagen. Komm zu Jesus. Wisst ihr, wie
es mit Nikodemus weiterging? Obwohl er doch eigentlich viel
mehr hätte wissen müssen. Er war doch eigentlich ein Lehrer
und er wusste nichts. Obwohl er kam in der Nacht, weil
er Angst hatte, was die Menschen denken würden. Obwohl er nicht verstand, was
Jesus zu ihm sagte. Wisst ihr, was aus Nikodemus
geworden ist? Nicodemus wurde wiedergeboren aus Wasser und
Geist. Der Heilige Geist entschied sich,
ihn zu retten, ihn zu verändern, ihm neue Geburt zu schenken.
Er glaubte tatsächlich an Jesus. Als er erhöht war und er wurde
gerettet, er ging nicht verloren, er hat das ewige Leben und jeder
von euch, der auch an Jesus glaubt, wird Nicodemus begegnen im ewigen
Leben. Woher weiß ich das? Weil wir
sehen, dass Nikodemus eine Entwicklung gemacht hat. Wir lesen nicht
nur hier von ihm in Johannes 3. Wir lesen auch von ihm in
Johannes 7, wo er seine Autorität, seine Stellung im Sanhedrin,
im Hohen Rat verwendet, um dafür zu sorgen, dass Jesus Gerechtigkeit
widerfährt. Wo er sagt, ihr könnt doch Jesus
nicht richten. Wir richten keinen Menschen, ohne ihn zumindest
gehört zu haben. Da setzt er sich zum ersten Mal
öffentlich für Jesus ein. Und dann noch viel mehr, als
Jesus erhöht war. Als er am Kreuz hing und Josef von Arimitäa kam
und sein Leib abnahm, da war Josef nicht allein. Da war ein
anderer Mann bei ihm, der den Leib Jesu abnahm und sich um
ihn kümmerte. Und das war Nikodemus. Jetzt schert er sich nicht mehr
darum, was die Leute wohl sagen würden, dass er sich um den Leichnam
dieses gekreuzigten Christus kümmert. Da hat er allen gezeigt,
ich bin ein Christ. Ich gehöre zu dem Mann, den ihr
gekreuzigt habt. Ich glaube an den, der erhöht
wurde, damit ich durch den Glauben das ewige Leben haben darf. sehr schwach waren, sehr ängstlich
waren. Am Ende wurde er gerettet. Und
das bitte ich auch dich. Auch wenn du vielleicht denkst,
was soll ich jetzt alles davon halten? Und soll ich das wirklich
glauben? Und was werden die Folgen, wenn
ich das glaube? Und was heißt das? Wie werde ich dann verändert?
Und was werden meine Freunde und meine Eltern? Was werden
die alle sagen? Glaub einfach an Jesus. Es geht um das ewige Leben. Sei
wie Nicodemus, komm meinetwegen ängstlich, komm sehr fragend,
komm und versteh wenig, aber bleib dran. Bitte Gott um deinen
heiligen, um den heiligen Geist. Bitte Gott um Wiedergeburt. Glaube
an Christus, den Gekreuzigten. Und wie Nicodemus wirst du nicht
verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. So liebt Gott dich,
Sünder, dass er seinen einzigen Sohn hingab für dich, damit du
gerettet werden kannst. Verwirf diese Rettung nicht. Hasse nicht den Sohn Gottes,
der allein dir ewiges Leben geben kann, sondern komm zu ihm im
Glauben. Lass dich retten. Amen.