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Gnade sei mit euch und Friede
von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Der Abschnitt für die heutige
Predigt steht im Epheserbrief, Kapitel 1. Wir machen weiter
in unserer Reihe durch den Epheserbrief und wir stellen uns heute unter
die Verse 15 bis 23 aus Kapitel 1. Wir hören das Wort des lebendigen
Gottes, Epheser Kapitel 1, Vers 15. Darum lasse auch ich, Paulus,
nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer
Liebe zu allen Heiligen gehört habe, nicht ab, für euch zu danken
und in meinen Gebeten an euch zu gedenken, dass der Gott unseres
Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch den Geist
der Weisheit und Offenbarung gebe in der Erkenntnis seiner
selbst. Er leuchtete Augen eures Verständnisses,
damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung und was der Reichtum
der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen ist. Was auch die überwältigende Größe
seiner Kraftwirkung an uns ist, die wir glauben, gemäß der Wirksamkeit
der Macht seiner Stärke. Diese Kraft hat er wirksam werden
lassen in dem Christus. als er ihn aus den Toten auferweckte
und ihn zu seiner Rechten setzte in den himmlischen Regionen,
hoch über jedes Fürstentum und jede Gewalt, über jede Macht
und jede Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht
allein in dieser Weltzeit, sondern auch in der zukünftigen. Und er hat alles seinen Füßen
unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben,
die sein Leib ist. die Fülle dessen, der alles in
allen erfüllt. Gemeinde unseres Herrn Jesus
Christus, ein weiser Pastor sagte einmal, wenn du einen Christen
beschämen willst, dann musst du ihn nur nach seinem Gebetsleben
fragen. Ich befürchte, dass er recht
hat. Und ich hab mich gefragt, warum ist das so? Warum beten
wir Christen oft so wenig? Ja, schon am Ende der letzten
Predigt, bei Epheser 1, die letzten Verse von diesem Lied, Versen
3 bis 14, da haben wir gesehen, dass wir Menschen total abhängig
von unseren Augen sind. Ja, was wir sehen, ist da. Was
wir sehen, das ist real für uns. Was wir nicht sehen, das ist
irgendwie auch da. Keiner von uns bezweifelt, dass
es die Stadt Berlin gibt zum Beispiel. Aber irgendwie ist
es nicht relevant für mein Leben. Ja, es ist zum Beispiel besonders
deutlich in Freundschaften. Ich denke, ihr habt das alle
schon erlebt. Man ist wirklich gut befreundet
mit jemandem und diese Person zieht dann weg. Und ziemlich
schnell denkt man immer weniger an sie. Und zu vielen verliert
man auch völlig den Kontakt. Der Volksmund sagt dazu, aus
dem Auge, aus dem Sinn. Nun sind wir Christen Menschen,
die bekennen, dass sie nicht nur für das Leben leben, was
sie vor Augen haben. Petrus schreibt zum Beispiel
in seinem Brief an Christen, die Jesus nie hier auf der Erde
gesehen haben. Er selbst hatte Jesus gesehen,
war mit ihm durch die Gegend gelaufen, hatte drei Jahre mit
ihm verbracht. Aber die Leute, an die er schreibt
in seinen Briefen, die hatten Jesus noch nie gesehen. Und er
schreibt dann ein Stück weit erstaunt, ein Stück weit auch
voller Bewunderung, Ihn liebt ihr, also Jesus liebt ihr, obwohl
ihr ihn nicht gesehen habt. Und an ihn glaubt ihr, obwohl
ihr ihn jetzt nicht seht. Ja, wir Christen sind Menschen,
die leben für einen Gott, die leben für ein Evangelium, die
leben für ein Königreich, für lauter Dinge, die wir mit unseren
normalen Augen nicht sehen können. Auch Paulus weiß, dass die Epheser
Jesus niemals gesehen haben. Und doch weiß er, dass es dort
diese Gruppe von Menschen gibt, die diesem Jesus nachfolgen.
Und deswegen fängt er diesen Abschnitt an, Vers 15, darum
lasse auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus
und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe, nicht ab
und so weiter. Er sagt zu den Ephesern, ihr
seid Menschen, die an Jesus Christus glauben, die glauben, dass er
Gottes Sohn ist, die glauben, dass er für unsere Sünden gestorben
ist, die glauben, dass er wieder auferstanden ist. Ihr Epheser,
ihr seid Menschen, die in einer vertikalen Beziehung, einer neuen
vertikalen Beziehung leben, zu Gott. Und die Epheser sind gleichzeitig
Menschen, die angefangen haben, andere Menschen, die ganz anders
sind als sie, die aber denselben Glauben haben, zu lieben. Also Menschen, die auf einer
horizontalen Ebene ebenfalls in neuen Beziehungen leben. Neue
Beziehungen vertikal, neue Beziehungen horizontal. Als Christen leben
wir in diesen neuen Beziehungen mit Gott und mit unseren Geschwistern
in der Gemeinde. Und trotzdem bleibt die Abhängigkeit
von unseren Augen. Sehr stark, oder? Auch als Christen sind wir sehr
engagiert darin, uns Schätze hier auf der Erde zu sammeln.
Gutes Haus oder Wohnung, guter Abschluss, guter Beruf, wo man
gut Geld verdient. Und wir sind häufig vergleichsweise
schlecht darin, uns Schätze im Himmel zu sammeln. Ich will gar nicht mit dem Zeigefinger
auf irgendwen zeigen, ich nehme mich da voll mit rein. Und ich denke, ihr kennt das
auch alle. Wenn man mit Christen zusammen ist und man betet, sei
es in der Gebetsstunde oder in der Bibelstunde oder im Jugendkreis
oder privat, und dann sammelt man Gebetsanliegen und dann kommen
typisch Sachen wie, der und der ist krank, Die und die Prüfung
steht an. Der und der ist auf Arbeitssuche.
Da gibt es die Schwierigkeiten, die Konflikte. Das sind eben die Dinge, die
uns Woche für Woche vor Augen sind und die uns beschäftigen.
Und das ist auf keinen Fall verkehrt. Bitte versteht mich auf keinen
Fall falsch. Jesus selbst lehrt uns in unser
Vater für unser tägliches Brot zu beten. Er möchte, dass wir
für materielle Dinge beten. Für Dinge, die uns vor Augen
sind. Aber problematisch wird es, wenn
diese materiellen Dinge alles sind, wofür wir beten. Und doch neigen wir immer wieder
dazu. Und ich glaube, wenn wir nur
für diese materiellen Dinge beten, dann ergibt sich ein ganz ungünstiger
Kreislauf. Ja, es ist ja so, haben wir ja
gesehen, wir sehen nur das, was vor Augen ist. Und wenn wir dann beten, dann
beten wir meistens auch nur für Dinge, die vor Augen sind. Und
dann sehen wir als Konsequenz auch nur Dinge, die vor Augen
sind und beten dann wieder für diese Dinge. Wir leben also völlig
in der sichtbaren Welt. Und so sind wir Christen einerseits
Menschen, die an Jesus glauben, und ihre Geschwister in der Gemeinde
lieben. Alles andere als perfekt, aber
das ist eine wunderschöne Nachricht und ein großer Grund, dankbar
zu sein. Und deswegen schreibt Paulus
hier eben am Anfang, Vers 15, Paulus ist dankbar dafür. Aber
andererseits sind wir eben Menschen, die so sehr durch das geprägt
sind, was vor Augen ist, dass unser Glaube und unser praktisches
Leben sich häufig wie zwei verschiedene Welten anfühlt. Paulus weiß das. Und aus diesem
Grund ist er nicht nur dankbar für den Glauben und die Liebe
der Epheser, er betet auch für sie. Und das ist der Hauptpunkt
dieses Abschnitts. Vers 16. Ich lasse nicht ab,
für euch zu danken und dann und in meinen Gebeten an euch zu
gedenken. Und dann folgt das Gebet, dass
er für die Epheser betet, seine Bitte. Worum geht es in diesem
Gebet? In Kurzform betet Paulus um Folgendes. Er bittet Gott darum, dass uns
die Augen des Herzens geöffnet werden, damit wir erkennen, was
in diesem Leben hier wirklich zählt. Er bittet darum, dass
uns die Augen des Herzens geöffnet werden, damit wir erkennen, was
in diesem Leben wirklich zählt. Wenn wir für unsere Gesundheit,
für Prüfungen, für unsere Ehen und Familien beten, sind das
alles wichtige Gebete. Aber es gibt ein Gebet, das wichtiger
ist. Ein Gebet, für das Paulus uns
hier in diesen Versen ein Beispiel gibt. Ein Gebet, um das es heute
gehen soll. Ich nenne es das wichtigere Gebet. Das ist unser Thema, das wichtigere
Gebet. Ich habe drei Punkte. Im wichtigeren
Gebet bitten wir darum zu erkennen erstens, wie überragend Gott
selbst ist. Zweitens, wie groß Gottes Kraft ist. Und drittens, wie wichtig Gottes
Gemeinde ist. Das wichtigere Gebet und in diesem
wichtigeren Gebet bitten wir darum zu erkennen, erstens, wie
überragend Gott selbst ist. Zweitens, wie groß Gottes Kraft
ist. Und drittens, wie wichtig Gottes
Gemeinde ist. Ja, man kann sich fast vorstellen.
Paulus denkt über die Epheser nach und er ist so dankbar für
die guten Nachrichten, die er aus dieser Gemeinde hört, dass
er ja beim Schreiben fast auf die Knie fällt. Wir hatten uns in den letzten
Predigten ausführlich dieses Lied, dieses Gedicht in den Versen
3 bis 14 angeschaut. Da heißt es, der dreieinige Gott,
der macht diesen herrlichen Plan, um sich selbst Ehre zu schaffen
und uns zu erretten. Diesen Plan, in dem der Vater
uns vor Grundlegung der Welt erwählt hat, der Sohn am Kreuz
erlöst hat und der Heilige Geist uns heute und bis Jesus wiederkommen
wird, bewahren wird. Das sind diese drei Teile dieses
Plans. Ein überragender Plan. Aber wie gesagt, das Problem
ist, vor unseren Augen sehen wir nicht so viel davon. Und so würde hoffentlich jeder
Christ sagen, ja, die Verse 3 bis 14, also das vor unserem Abschnitt,
die beschreiben mich. Das ist meine Geschichte. Das
ist, wie Gott über mich denkt, was Gott für mich geplant hat. Aber wenn wir ehrlich sind, die
meiste Zeit ist es nicht das, was uns bewusst ist, was unser
Leben antreibt, oder? Und damit sich das ändert, Damit
der wunderbare Plan Gottes nicht irgendwie so ein abgehobener
Plan ist, der in unserer Vorstellung irgendwo da oben schwebt und
irgendwo stimmt, aber mit unserem Leben eigentlich nichts zu tun
hat. Sondern damit dieser Plan aus
den Versen 3 bis 14 das Fundament unseres Lebens werden. Deswegen betet Paulus dieses
Gebet. Und das sehen wir am ersten Wort
unseres Abschnitts. Vers 15 schreibt Paulus, darum,
darum, wegen diesem Plan aus den Versen 3 bis 14, darum lasse
ich nicht abzubeten. Also wegen diesem wunderbaren
Plan betet Paulus für die Epheser. Und was betet er jetzt? Vers
17, dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der
Herrlichkeit, euch den Geist der Weisheit und Offenbarung
gebe in der Erkenntnis seiner selbst. In Kurzform, die erste
Bitte in diesem Gebet ist, dass wir durch den Heiligen Geist
Gott selbst erkennen. Darum geht es in Vers 17. Ein
erster Punkt. Im wichtigeren Gebet bitten wir
darum zu erkennen, wie überragend Gott selbst ist. Erkennen bedeutet in der Bibel
nicht einfach, dass wir etwas über Gott wissen. Etwas über
Gott zu wissen, das gehört dazu, Gott zu erkennen. Aber das ist
längst nicht alles. Du kannst Gott nicht erkennen, wenn du
nicht weißt, dass Gott dreieinig ist. Du kannst Gott nicht erkennen,
wenn du nicht weißt und glaubst, dass Jesus Gott ist. Aber erkennen bedeutet in der
Bibel viel mehr als etwas über Gott zu wissen. Es bedeutet, in einer Beziehung
mit ihm zu leben. Ja, es ist gut und wichtig, dass
ich weiß, dass meine Frau blonde Haare hat, wann sie Geburtstag
hat und wann unser Hochzeitstag ist. Ja, es sind alles Dinge,
die ich auch besser nicht vergessen sollte. Aber dieses Wissen ist
längst nicht alles, was die Beziehung zwischen mir und meiner Frau
ausmacht. Im übertragenen Sinne ist es
bei Gott ähnlich, wenn es immer wieder in der Bibel heißt, dass
wir Gott erkennen sollen. In unserer Beziehung mit Gott
geht es um weit mehr als Dinge über ihn zu wissen. In unserer Beziehung mit Gott
geht es darum, ihn in seinem Wort und im Gebet immer besser
kennenzulernen, und zwar als ganze Menschen, mit unserem Verstand,
mit unserem Willen und mit unseren Gefühlen. Um Gott so zu erkennen, brauchen
wir den Heiligen Geist. Das sagt Paulus in Vers 17. Er
nennt ihn den Geist der Weisheit und Offenbarung. Und wenn Paulus
jetzt hier bittet, Gott bitte gib den Ephesern den heiligen
Geist, damit sie dich wirklich erkennen, dann sagt er damit
nicht, dass sie den heiligen Geist vorher nicht hatten. Dann wären sie keine Christen.
Jeder Christ hat den heiligen Geist. Das hatte Paulus in den
Versen 13 und 14 gesagt. Aber Paulus bittet hier darum,
dass die Epheser mehr von Gottes heiligem Geist bekommen, damit
Gottes heiliger Geist mehr in ihnen arbeitet, damit sie Gott
besser erkennen. Und jetzt die Frage, ist es nicht
so, dass wir Gott eigentlich häufig gar nicht wirklich erkennen
wollen? Ist es nicht oft so, dass wir
froh sind, dass er da ist, dass wir es mögen, dass er uns segnet,
aber eine Beziehung zu ihm ist doch häufig ganz schön anstrengend,
oder? Ja, stellt euch mal vor, ihr
hättet einen Großonkel in Amerika. Und dieser Großonkel ist Milliardär.
Und eines Tages kommt sein Sohn bei euch vorbei, klingelt an
der Haustür. und sagt, sag mal, willst du ein bisschen Geld von
deinem Großonkel haben? Und du bist überrascht und sagst,
ja. Dann sagt der Sohn, ja, wie viel
willst du denn haben? Du denkst, ja, was ein Angebot. Ich will nicht so dreist sein,
ich sag mal 2.000 Euro. Okay, sagt der Mann und gibt
dir einfach so 2.000 Euro. Und im nächsten Jahr kommt er
wieder. Gleiches Angebot. Du bist mutiger
und sagst, nur 4.000 Euro. Und ohne mit der Wimper zu zucken,
gibt er dir das Geld. Und so geht das über Jahre und
du wirst immer mutiger und du genießt einfach, dass du jedes
Jahr zusätzlich Geld bekommst. Und eines Tages kommt der Sohn
wieder bei dir vorbei und er macht dir folgendes Angebot.
Er sagt, weißt du, mein Vater hat genug davon, in Amerika zu
leben. Er würde gerne nach Deutschland
kommen. Er würde sich gerne hier eine riesige Villa bauen mit
Pool und allem drum und dran. Und er möchte, dass du da mit
ihm einziehst und dort mit ihm in einer Art WG wohnst. Was würdest
du denken? Ich könnte mir vorstellen, so
was wie, na, einerseits klingt das ja super. Leben in einer
Villa, alles haben, was das Herz begehrt. Und mit mir im Haus
den Mann, dem ich einfach nur sagen muss, ich hätte gern so
viel Geld und der gibt's mir. Auf der anderen Seite würdest
du vermutlich denken, noch besser wäre es, wenn er einfach in Amerika
bleibt, mir hier die Villa baut, mir einfach Zugriff auf alle
seine Konten gibt und mich ansonsten in Ruhe lässt. Mit ihm in so
einer WG zu leben, das könnte ja echt anstrengend werden. Da
muss ich ja Zeit mit ihm selbst verbringen. Dann hätten wir ja
plötzlich eine Beziehung. Kurz auf den Punkt gebracht,
ich könnte mir vorstellen, ihr würdet sein Geld sofort nehmen. Aber die Aussicht auf Gemeinschaft
mit ihm, die würdet ihr eher zwiespältig sehen. Ich weiß,
dass das Beispiel auf der einen oder anderen Seite hinkt. Aber ich befürchte, dass wir
oft ähnlich über unsere Beziehung mit Gott denken. Ja, wir lieben
seine Gaben. Wir mögen es, wenn er unsere
Gebete erhört. Wir mögen auch den Gedanken,
dass wir sicher sind vor ihm Tod, weil wir wissen, dass er
uns die Sünden vergeben hat. Wir mögen es, wenn er unsere
Gebete erhört und uns das gibt, was wir uns wünschen. Wir mögen
den Gedanken an den Himmel, irgendwann mal ein herrliches Leben zu haben,
aber eine Beziehung zu ihm, ihn wirklich zu erkennen, das ist
uns häufig entweder nicht so wichtig oder, noch schlimmer,
das ist uns sogar ganz recht, wenn Gott uns nicht zu nahe kommt,
wenn er im Bild gesprochen in Amerika bleibt. Pastor John Piper
hat seiner Gemeinde mal die provokante Frage gestellt, wenn der Himmel
herrlich und wunderschön wäre, du keine Probleme mehr dort hättest,
es keinen Tod und kein Leid und gar nichts mehr gäbe, es einfach
ein Traum wäre, aber Jesus nicht da wäre, würdest du immer noch
dorthin gehen wollen? Und ich glaube, wir alle sind
immer wieder geneigt dazu zu sagen, ja, Und ich glaube, das
zeigt einerseits, wie sehr wir uns auch als Christen um uns
selbst kreisen, wie ichzentriert wir nach wie vor sind, wie wir
immer noch dazu neigen, das Christentum irgendwie so umzufunktionieren
wie eine andere Religion. Ich gebe meinem Gott etwas und
bekomme dafür was zurück. Es zeigt, wie wir oft Gottes
Gaben sehr viel mehr lieben als Gott selbst. Aber irgendwo ist es auf der
anderen Seite auch ganz logisch. Wir sind nun mal sehr abhängig
von unseren Augen. Gottes Gaben, also im übertragenen
Sinne sein Geld, um mal im Bild vom Großonkel zu bleiben, das
sehen wir. Wir sehen, wenn Gott uns eine
Arbeitsstelle geschenkt hat. Wir sehen, wenn er uns oder gute
Freunde oder Familienmitglieder wieder gesund gemacht hat. Aber
ihn selbst sehen wir nicht. Und an dem Punkt setzt das Gebet
des Paulus an. In Vers 17 hat er gebeten, dass
Gott uns den Heiligen Geist schenkt, dass wir ihn, also dass wir Gott
selbst erkennen. Und jetzt in Vers 18 erklärt
er, was der Heilige Geist tun soll. Vers 18. Erleuchtete Augen eures Verständnisses,
damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung und was der Reichtum
der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen ist. Paulus bittet
also darum, dass der Heilige Geist uns die Augen des Herzens
öffnet, damit wir unsere Hoffnung und die Herrlichkeit unseres
Erbes kennen. Es sind drei Dinge, die Paulus
hier erwähnt, für die wir geöffnete Augen des Herzens brauchen. Vers 17 ist es Gott selbst, Vers
18 die Hoffnung, die wir haben und dann Vers 18 unser Erbe. Und wisst ihr, im Grunde sind
diese drei Dinge alle ein Gebet für dieselbe Sache. Erstens betet Paulus darum, Gott
selbst kennenzulernen. Es geht um Gott selbst. Dann
um die Hoffnung. Aber was ist unsere Hoffnung?
Unsere Hoffnung ist ja, bei Gott selbst zu sein. Und was ist denn unser Erbe drittens,
was uns im Himmel erwartet? Die Antwort? Gott selbst. Wenn Gott uns die Augen unseres
Herzens öffnet, dann sehen wir im übertragenen Sinne Gott. Darum bittet Paulus hier. Das ist das wichtigere Gebet.
Und Paulus meint nicht, wenn er hier von geöffneten Augen
redet, dass wir dann Gott tatsächlich irgendwie sehen. Also so nach
dem Motto, wir haben dann eine Vision von Gott. Er erscheint
uns vielleicht im Traum. Oder dass es so ein bisschen
ist, wir bekommen von Gott so eine Spezialbrille von Google,
so ähnlich. Und dann sehen wir halt Dinge,
die andere nicht sehen. Es heißt, dass uns völlig bewusst
ist, dass Gott da ist und dass er herrlicher ist als alles andere
und dass uns das bewusst ist mit unserem Denken, mit unserem
Bewusstsein, mit unseren Gefühlen, sodass es Auswirkungen hat auf
unser Leben. Dass mir jeder Moment meines
Lebens bewusst ist, dieser Gott ist da, dieser Gott liebt mich. Es geht darum, vor und mit diesem
Gott zu leben. Meine These ist, je mehr wir
Gott mit den Augen unseres Herzens sehen, desto mehr wollen wir
ihn selbst haben. Je mehr der Heilige Geist uns
die Augen des Herzens öffnet, desto mehr sehen wir, wie wunderbar,
herrlich, begehrenswert Gott ist. So viel besser als alle
seine Gaben. Und das führt dazu, dass wir
ihn selbst wollen. Und deswegen betet Paulus dieses
Gebet. Er betet dafür, dass wir Gott
selbst erkennen. Aber er betet nicht nur dafür,
dass wir Gott selbst erkennen, sondern auch dafür, dass wir
seine Kraft erkennen. Jetzt schon haben wir eine Beziehung
mit ihm durch den Heiligen Geist. Unsere Hoffnung ist, dass in
der Zukunft unsere Beziehung zu ihm noch viel enger wird,
wenn er selbst unser Erbe sein wird, Vers 18. Aber Gott möchte
zusätzlich, dass wir seine Kraft erkennen. Mein zweiter Punkt.
Im wichtigeren Gebet bitten wir darum, zu erkennen, wie groß
Gottes Kraft ist. Vers 19. Paulus betet, dass wir
erkennen, was auch die überwältigende Größe seiner Kraftwirkung an
uns ist, die wir glauben gemäß der Wirksamkeit der Macht seiner
Stärke. Was heißt das? Paulus verwendet in diesem Vers
nicht weniger als vier Wörter für Kraft. Schaut nochmal rein. Kraftwirkung, Wirksamkeit, Macht
und Stärke. Und ich glaube, das ist der Punkt
dieses Verses. Gott ist in uns am Wirken mit
einer Kraft hoch vier. Mit Kraftwirkung mal Wirksamkeit
mal Macht mal Stärke. Aber warum brauchen wir geöffnete
Herzensaugen, um die Kraft zu erkennen, mit der Gott in uns
am Wirken ist? Ganz einfach, auch hier ist wieder
das Problem, die Kraft, mit der Gott in uns wirkt, die können
wir mit unseren normalen fünf Sinnen nicht wahrnehmen. Es wäre
doch nicht schlecht, wenn wir Christen alle in der Kraft des
Heiligen Geistes super stark, immer gesund, immer gut gelaunt,
ohne Probleme wären. Und wenn die Probleme kämen,
dann würden wir einfach müde lächeln und sagen, hey, kein Problem. Und dann diesem Problem durch
die Kraft des Geistes im Handumdrehen den Saft abdrehen. Das wäre was. Aber so ist das
Leben als Christ nicht. Wir fühlen uns nicht stärker,
nicht kräftiger als andere Menschen. Oft fühlen wir uns sogar schwächer.
Paulus konnte ein Lied davon singen. Der ganze zweite Korintherbrief
ist im Prinzip eine Beschreibung, wo Paulus sehr, sehr oft sagt,
wie schwach er eigentlich ist. Und derselbe Paulus schreibt
hier im Epheserbrief, in uns wohnt eine unbändige Kraft durch
den Heiligen Geist. Es ist die Kraft, die uns von
geistlich toten Menschen zu geistlich lebendigen Jüngern gemacht hat.
Das werden wir in der nächsten Predigt sehen. Es ist die Kraft,
die dich bei Gott hält, auch wenn der Teufel mit allen Tricks
dich versucht, von ihm wegzuziehen. Es ist die Kraft, die dich durch
dein Leben trägt und dich sicher eines Tages bis nach Hause bringen
wird. Und diese Kraft ist in dir drin. Du kannst sie nicht wirklich
spüren, aber sie ist in dir am wirken. Sonst wärst du nicht
da, wo du heute bist, sondern immer noch geistlich tot. Und um dir zu verdeutlichen,
wie groß diese Kraft ist, die in dir ist, gibt Paulus in den
nächsten Versen einige Beispiele, was diese Kraft schon bewirkt
hat in dieser Weltgeschichte. Erstes Beispiel für, wie groß
die Kraft ist, Vers 20a. Die. Damit ist die Kraft gemeint,
die in dir wohnt. diese Kraft, die hat er wirksam werden lassen
in dem Christus, als er ihn aus den Toten auferweckte. In anderen
Worten, in dir selbst ist die Kraft, die Jesus Christus von
den Toten auferweckt hat. Ja, das mit Abstand größte Problem
für Biologen und Anthropologen und andere Wissenschaftler in
diesem Bereich, das ist der Tod. Ja, man hat es über die Jahrhunderte
geschafft, ihn im Schritt ein paar Jahre nach hinten zu schieben. Aber man hat keinerlei Mittel
gegen den Tod selbst gefunden, nicht mal ansatzweise. Aber da gibt es diese Kraft,
die Kraft, die durch den Heiligen Geist in dir wohnt. Und diese
Kraft hat dieses größte Problem der Menschheit, den Tod, einfach
mal gesprengt. Und die Auferstehung Jesu, die
ist dafür der Beweis. Es gibt noch einen zweiten Beweis
für die Größe dieser Kraft. Gott hat uns die Größe seiner
Kraft gezeigt, als er Vers 20, zweite Hälfte, ihn, also Christus,
zu seiner Rechten setzte, in den himmlischen Regionen, hoch
über jedes Fürstentum und jede Gewalt, über jede Macht und jede
Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in
dieser Weltzeit, sondern auch in der zukünftigen. Und er hat
alles seinen Füßen unterworfen. Nachdem Gott der Vater seinen
Sohn von den Toten auferweckt hat, da hat er ihn zum König
gemacht über alles und jeden. Jesus ist jetzt König über jedes
Land und jeden Machthaber in dieser Welt. Er ist König über
die sichtbare Welt, aber auch über die unsichtbare Welt, über
den Teufel, über die Dämonen und die Engel. Er ist König jetzt,
Paulus schreibt, in der jetzigen Weltzeit. Und er ist König in
der zukünftigen Weltzeit, wenn Jesus wiedergekommen sein wird
und wir als sein Volk im neuen Himmel und der neuen Erde leben. Dieselbe Kraft, die alles lenkt
und regiert, was in dieser Wirklichkeit passiert. Dieselbe Kraft wohnt in dir. Klingt das in euren Ohren nicht
unrealistisch? Irgendwie komplett unwirklich? Paulus weiß das. Und genau deswegen
bittet er darum, dass Gott uns die Augen des Herzens öffnet,
damit wir realisieren, wie wirklich das ist, wie real das ist. Wir haben jetzt gesehen, wie
groß Gottes Kraft ist, anhand erstens der Auferstehung und
zweitens der Einsetzung von Jesus als König über alles und jeden.
Aber das ist noch nicht ganz alles, was Paulus hier schreibt. Jesus ist zwar König über alles,
aber er ist ganz besonders König über einen kleinen Teil der Wirklichkeit. König über eine Gruppe von Menschen,
die nicht anders aussehen als alle anderen Menschen, die nicht
besser sind als alle anderen Menschen, die nichts Besonderes
geleistet haben und die trotzdem das Zentrum sind von allem, was
dieser mächtige König in dieser Welt tut. Ich spreche von der Gemeinde.
Mein dritter Punkt, im wichtigeren Gebet bitten wir darum zu erkennen,
wie wichtig Gottes Gemeinde ist. Schaut nochmal rein, zweite Hälfte
von Vers 22. Gott hat ihn, also Jesus, als
Haupt über alles der Gemeinde gegeben, die sein Leib ist die
Fülle dessen, der alles in allen erfüllt. Schauen wir noch mal, was Paulus
bisher gebetet hatte. Er hatte zwei Gebetsanliegen.
Erstens, wir Christen sollen Gott selbst mehr erkennen, Vers
17 und 18. Und wir sollten zweitens seine
Kraft erkennen, Vers 19. Und alles, was danach kommt ab
Vers 20, sind Beispiele, wo man Gottes Kraft in der Wirklichkeit
sehen kann. Auferstehung und Einsetzung als
König. Und jetzt ganz am Ende sagt Paulus,
während Jesus König über alles ist, ist er ganz besonders König
seiner Gemeinde. Oder noch genauer, dass Jesus
König über alles ist, ist sein Geschenk an die Gemeinde. Ich werde mal konkret. Jesus ist König über alles, also
auch über die Stadt Gießen. Das heißt, er lenkt alles, was
in Gießen passiert. Er hat alles unter Kontrolle.
Wann wo welche Autos fahren, wann wer durch den Selthausweg
geht, wann wo welches Haus gebaut wird und so weiter. In Gießen gibt es schätzungsweise
15, vielleicht auch 20 Gemeinden. Und wenn jetzt jemand, sag ich
mal, aus Berlin nach Gießen zieht und ihr würdet ihn auf der Straße
fragen, wofür steht Gießen? Was macht Gießen so aus? Dann
wird er vermutlich sagen, hässliche Gebäude, die Uni, die alles in
Gießen prägt, der Seltersweg mit dem Elefantenklo, die Ludwigstraße,
die nachts nie schläft. Aber der normal Zugezogene würde
vermutlich überhaupt nicht auf die Idee kommen, die Gemeinden
zu erwähnen, wenn er denn überhaupt jemals von einer gehört hat. Vielleicht sind ihm die Kirchengebäude
aufgefallen und auf denen steht zwar überall Christlich drauf,
aber in den meisten ist kein oder fast kein Christentum mehr
drin. Wenn man nach dem geht, was vor Augen ist, dann muss
man sagen, die Gemeinden in Gießen, das ist ein Randphänomen für
besonders religiöse. Und dabei hat Gießen noch verglichen
mit seiner Einwohnerzahl so viele Gemeinden wie kaum eine andere
Stadt in Deutschland. Was Paulus hier sagt, jetzt mal
konkret runtergebrochen auf Gießen, dass Jesus König auch über Gießen
ist, das ist sein Geschenk an seine Gemeinde. Anders formuliert,
in seinem Plan für Gießen sind wir als Gemeinde das Zentrum.
Wenn König Jesus, der Herrscher über das gesamte Universum, an
Gießen denkt, dann denkt er zuerst an seine Gemeinden dort. Wenn König Jesus die Dinge in
Gießen lenkt, dann tut er das für uns. Bei allem, was er in
Gießen tut, dreht er sich um seine eigene Ehre und um uns,
seine Gemeinden. Auch wenn das wieder einmal schwer
vorstellbar ist und wir wieder einmal geöffnete Augen des Herzens
dafür brauchen. Das sieht nicht so aus. Das sah
auch damals nicht so aus. Ephesus, die Gemeinde, an die
dieser Brief geht, das war eine der größten Städte im Römischen
Reich. Mehr als 100.000 Menschen lebten
dort, für damalige Verhältnisse riesig. Die Gemeinde war ein
mickriger Teil davon. Vielleicht 100 Leute, also ein
Tausendstel der Bevölkerung von Ephesus, wahrscheinlich sogar
noch weniger. Und ich weiß nicht, wie du über
unsere Gemeinde denkst. Vielleicht kommen dir manchmal
Gedanken wie, eigentlich sind das hier nicht die Leute, die
ich mir als Freunde aussuchen würde. Ist das manchmal anstrengend,
mit Leuten an einem Strang zu ziehen, die so anders sind als
ich? Warum gibt es so wenig Wachstum? Lohnt es sich überhaupt, sich
freitags nach einer harten Woche auf den Weg zu machen oder sonntags
vor einer harten Woche? Und wenn man nach dem geht, was
man mit seinen normalen Augen sieht, dann könnte man manchmal
auf die Idee kommen, vielleicht lohnt es sich auch nicht. In
den Augen der meisten Menschen in unserem Land sind wir ein
Verein für religiös besonders motivierte Leute. Paulus beschreibt das Besondere,
die Wirklichkeit der Gemeinde, hier im letzten Vers. Er nennt
sie Gemeinde, die sein, also die Christi Leib ist, die Fülle
dessen, der alles in allen erfüllt. Klingt gut, aber was heißt das? Es ist tatsächlich nicht leicht
zu verstehen. Tausende von Seiten haben Theologen darüber geschrieben,
was Paulus wohl meint mit die Fülle dessen, der alles in allen
erfüllt. Im Prinzip gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder es bedeutet, dass Christus
die Gemeinde mit seinem Heiligen Geist erfüllt. Fülle bedeutet
dann das, was Christus eben erfüllt. Christus erfüllt die Gemeinde,
er wohnt in ihr. Oder es bedeutet andersrum, dass
die Gemeinde Christus erfüllt. Es ist nicht so, dass Jesus uns
braucht, um perfekt glücklich zu sein. Glücklich ist der dreiennige
Gott seit aller Ewigkeit ohne uns. Aber wenn es hier heißt,
dass Jesus das Haupt ist, also der Kopf und wir sein Leib, Dann
ist es in einem anderen Sinn doch richtig zu sagen, dass Christus
ohne die Gemeinde nicht erfüllt ist, nicht vollständig ist. Er ist der Weinstock, wir die
Reben. Er ist der Hirte, wir die Schafe. Er ist der Bräutigam, wir die
Braut. Alle diese Bilder zeigen irgendwo,
dass das eine ohne das andere nicht vollständig ist. Was bedeutet
es also, dass die Gemeinde die Fülle dessen ist, der alles in
allen erfüllt? Entweder bedeutet es, Jesus erfüllt
uns als Gemeinde oder wir als der Leib erfüllen Jesus, sodass
dieses Bild von Kopf und Leib vollständig ist. Was auch immer die genaue Bedeutung
ist, eine Sache ist deutlich, wie eng die Beziehung zwischen
Jesus und seiner Gemeinde ist und wie zentral die Gemeinde
in dem Plan von Jesus ist. Und die Gemeinde ist übrigens
nicht etwas, auf das Paulus nur hier am Ende des Abschnitts zu
sprechen kommt. Die Gemeinde ist das Hauptthema
des Epheserbriefs. Wir werden das noch sehen. Und
auch in diesem Gebet hat Paulus die Gemeinde ständig vor Augen,
auch wenn er erst ganz zum Schluss auf sie zu sprechen kommt. Ja,
er schreibt die ganze Zeit in der Euch-Form oder Wir-Form oder
Ihr-Form. Es spricht die ganze Gemeinde
an. oder in Vers 18, wir sollen erkennen,
was der Reichtum seines Erbes in den Heiligen ist, also in
den Geschwistern, in der Gemeinde. Für diese Gemeinde betet er das
wichtigere Gebet. Wir haben einige Gebete von Paulus
für die Gemeinden überliefert in seinen Briefen. Im Epheserbrief
gibt es noch ein zweites und dann gibt es in verschiedenen
Briefen noch weitere Gebete. Und wisst ihr was? Keines dieser
Gebete enthält auch nur eine Bitte für materielle Dinge oder
körperliches Wohlbefinden. Keine Frage, Gebete für Gesundheit,
Prüfungen, Beziehungen oder Arbeitsstellen sind wichtig. Ich hoffe, das ist klar geworden,
dass Gott solche Gebete liebt. Aber es gibt Gebete wie dieses
von Paulus, die sind einfach zentraler, die sind wichtiger. Zum Beispiel das Gebet für geöffnete
Augen des Herzens, damit du die Dinge siehst und für die Dinge
lebst, die wirklich im Leben zählen. Ich habe einen Auftrag für dich.
Schau dich mal hier im Raum um und suche dir die Person, die
am weitesten von dir weg sitzt. Das ist vermutlich nicht die
Person, mit der du am meisten hier in der Gemeinde zu tun hast. Und ich möchte dich ermutigen,
in der nächsten Woche für dich selbst und für diese Person,
die am weitesten von dir weg sitzt, zu beten. Und zwar, dass Gott dir und dieser
anderen Person die Augen des Herzens öffnet, damit ihr seine
Herrlichkeit mehr erkennt. damit ihr seine unglaublich große
Kraft mehr begreift und damit euch die Schönheit der Gemeinde
immer wichtiger wird. Amen.
Das wichtigere Gebet
Series Epheser
| Sermon ID | 83122757597316 |
| Duration | 37:22 |
| Date | |
| Category | Sunday Service |
| Bible Text | Ephesians 1:15-23 |
| Language | German |
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