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Gnade euch und Friede von Gott,
unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen. Ich möchte heute über ein besonderes
Thema predigen, wie bereits angekündigt. Und den Predigtext finden wir
in Genesis, Kapitel 30, den Versen 25 bis 30. Genesis 30, ich lese
uns ab Vers 25. Hört das Wort des Herrn. Und es geschah, als Rahel Josef
geboren hatte, da sprach Jakob zu Laban, entlass mich, dass
ich an meinen Ort und in mein Land ziehe. Gib mir meine Frauen
und meine Kinder, um die ich dir gedient habe, dass ich hinziehe,
denn du kennst ja meinen Dienst, womit ich dir gedient habe. Und Laban sprach zu ihm, wenn
ich denn Gnade gefunden habe in deinen Augen. Ich habe gespürt,
dass der Herr mich um deinet Willen gesegnet hat. Und er sprach,
bestimme mir deinen Lohn und ich will ihn geben. Da sprach
er zu ihm, du weißt ja, wie ich dir gedient habe und was dein
Vieh bei mir geworden ist, denn wenig war, was du vor mir hattest. Und es hat sich ausgebreitet
zu einer Menge. Und der Herr hat dich gesegnet
auf jedem meiner Tritte. Und nun, wann soll ich auch für
mein Haus arbeiten? Amen. Herr, öffne unsere Augen. damit
wir Wunder schauen aus deinem Gesetz. Amen. Ich möchte heute über ein besonderes
Thema predigen, ein Thema, das mir schon länger auf dem Herzen
liegt und das ich tatsächlich für sehr wichtig halte. Aber
obwohl es ein wichtiges und ein sehr praktisches Thema ist, ein
Thema, das große Auswirkungen haben kann in deinem Leben, Obwohl
das so ist, stehen die Chancen gut, dass du noch nie eine Predigt
darüber gehört hast. Ja, dass dir der Gedanke völlig
fremd ist und dass du dich wunderst, dass die Bibel überhaupt etwas
zu diesem Thema sagt. Nun, das sollte dich nicht wundern,
denn Christus ist der König über alles, über die ganze Erde und
auch über alle Bereiche deines Lebens. Und deshalb hat er auch
etwas zu sagen zu jedem Bereich deines Lebens. Wie es Abraham Kuyper formulierte,
es gibt nicht einen Quadratzentimeter im gesamten Bereich unserer menschlichen
Existenz, über den Christus, der Herrscher über alles, nicht
ruft, mein. Heute wollen wir lernen, auch
über diesen besonderen Bereich unseres Lebens biblisch zu denken. Und ich hoffe, dass viele von
uns es auch in die Tat umsetzen werden. Vielleicht nicht morgen,
aber vielleicht in fünf Jahren. Damit auch dieser Lebensbereich
unter Christi Herrschaft kommt. Worum geht es also? Es geht um
das Thema Arbeit. Nicht einfach allgemein um Arbeit,
sondern um ein besonderes biblisches Prinzip über Arbeit, nämlich
Arbeit für das eigene Haus ist besser als Arbeit für ein fremdes
Haus. Arbeit für das eigene Haus ist
besser als Arbeit für ein fremdes Haus, oder? Um es als Aufforderung
zu formulieren, Christen macht euch selbstständig. Und wenn
du jetzt denkst, das betrifft mich nicht, dann ist die Predigt
genau für dich. Denn du sollst verstehen, warum
es dich doch betrifft. Unser Predigtext stammt aus der
Geschichte Jakobs. Nachdem Jakob vor seinem Bruder
Esau fliehen musste, kam er zu seinem Onkel Laban, um sich eine
Frau von den Töchtern Labans zu nehmen. Noch vor den Toren
der Stadt begingete er Rahel, der jüngeren Tochter Labans,
und verliebt sich sofort in sie. Und dann spricht er zu ihrem
Vater. Ich will dir sieben Jahre dienen um Rahel, deine jüngere
Tochter. Und es heißt weiter. Jakob diente
um Rahel sieben Jahre und sie waren in seinen Augen wie einzelne
Tage, weil er sie liebte. Nachzulesen in Genesis 29. Es
war also Jakobs Idee, sieben Jahre um Rahel zu dienen. Warum macht er sich selbst so
schwer? Warum sieben Jahre? Warum nicht sieben Monate? Nun, weil Rahel so wertvoll war
in seinen Augen, dass er sich dachte, weniger als sieben Jahre,
das wäre nicht angemessen für diese wundervolle Frau. Er will sie sich redlich verdienen.
Und tatsächlich vergehen diese sieben Jahre für ihn wie im Flug,
als wären es nur sieben Tage, so sehr liebt er Rahel, dass
es ihm überhaupt nichts ausmacht, sieben Jahre für sie zu dienen. Denn er schaut auf seinen Lohn,
seine geliebte Rahel. Jakob war ein Romantiker. Und Rahel war sicher geschmeichelt,
so wertgeschätzt zu werden von ihrem Verehrer. Aber ihr Vater
Laban hält sich nicht an die Abmachung. In der Hochzeitsnacht
gibt er Jakob nicht Rahel, sondern seine ältere Tochter Lea. Die wollte Jakob eigentlich nicht
haben, denn Rahel war schön von Gestalt und schön von Aussehen,
aber Leas Augen waren matt und matte Augen gehen gar nicht für
Jakob. Aber es ist nun mal geschehen
und nun muss er Laban noch einmal sieben Jahre dienen, um endlich
auch Rahel zur Frau zu bekommen. Und auch diese sieben Jahre,
sie vergehen wieder wie im Flug, sie kommen ihm wieder vor wie
sieben Tage, denn es heißt, und Jakob tat so und vollendete die
Woche dieser, als wären die sieben Jahre nur sieben Tage, nur eine
Woche. Und er gab ihm seine Tochter Rahel zur Frau, Genesis 29, 28.
Jetzt hat Jakob also beide Töchter Labans zu Frauen. Und das geht nicht besonders
gut, wenn man zwei Frauen hat. Denn er liebte Rahel mehr als
Lea und das führte zu einigen Problemen zwischen den Schwestern
und zu einigen Sünden. Aber das ist heute nicht unser
Thema. Jakob blieb nach der Hochzeit mit seiner Familie weiter bei
Laban. Er wird mehrfach Vater und dient
Laban noch weitere sechs oder sieben Jahre. Am Ende hat er
also etwa 20 Jahre lang seinem Onkel Laban gedient. Und jetzt
reicht es ihm. Und dann kommt unser Predigtext,
Vers 25. Und es geschah. Als Rahel Josef geboren hatte, da
sprach Jakob zu Laban, entlass mich, dass ich an meinen Ort
und in mein Land ziehe. Gib mir meine Frauen und meine
Kinder, um die ich dir gedient habe, dass ich hinziehe, denn
du kennst ja meinen Dienst, somit ich dir gedient habe. Jakob will
also jetzt aus dem Dienst Labans entlassen werden, um mit seinen
Frauen und seinen Kindern mit seinem Haus wieder in seine Heimat
zurückzuziehen. Und er weist Laban darauf hin,
dass er nun wirklich genug gedient hat. Und dann beginnt eine Diskussion
zwischen Jakob und Laban, denn Laban will Jakob nicht ziehen
lassen. Vers 27, und Laban sprach zu
ihm, wenn ich denn Gnade gefunden habe in deinen Augen, ich habe
gespürt, dass der Herr mich um deinen Willen gesegnet hat. Laban
fleht Jakob geradezu an, dass er doch bleiben möge. Warum? Weil er Jakob so liebt? oder
seine Töchter oder seine Enkelkinder so liebt. Nein, die Gründe sind
viel egoistischer. Laban weiß, dass der Herr ihn
segnet um Jakobs Willen. Er will diesen Segen nicht verlieren. Deshalb bittet er Jakob zu bleiben. Und er verspricht ihm auch etwas,
wenn er bleibt. Vers 28, und er sprach, bestimme
mir deinen Lohn und ich will ihn dir geben. Offenbar hat Jakob
bisher keinen Lohnempfang für seinen Dienst, zumindest nicht
für die letzten sechs oder sieben Jahre. Erst jetzt, als er weggehen
will, bietet Labern ihm Lohn an, damit er bleibt. Jetzt, als
er seinen wertvollen Arbeiter verlieren könnte, wird er plötzlich
großzügig. Aber nicht, weil er ein gerechter
Mann wäre, der seinem Arbeiter gerechten Lohn geben will, sondern
aus Eigennutz, weil er selbst den Segen, den Reichtum, den
dieser Arbeiter ihm einbringt, nicht verlieren will. Aber Jakob
will sich auf das Angebot Laberns nicht einlassen. Vers 29, da
sprach er zu ihm, du weißt ja, wie ich dir gedient habe und
was dein Vieh bei mir geworden ist, denn wenig war, was du vor
mir hattest, und es hat sich ausgebreitet zu einer Menge,
und der Herr hat dich gesegnet auf jedem meiner Tritte. Der
Herr hat dich gesegnet auf jedem meiner Tritte. Jakob bleibt dabei. Er will aus Labans Diensten entlassen
werden. Er erinnert Laban daran, wie
fleißig er ihm gedient hat und wie seine Arbeit gesegnet war. Denn als Jakob anfing, hatte
Laban nur wenig Vieh, aber unter Jakobs Aufsicht haben sich die
Tiere stark vermehrt. Warum? Weil Gott Jakobs Arbeit
gesegnet hat, seine Schritte, seine Tritte gesegnet hat. Aber
dieser Segen, den Gott Jakob gab, seinen Tritten gab, er kam
nicht Jakob zugute, sondern Laban. Es waren Labansherden, die sich
vermehrten. Es war Laban, der reich wurde.
Und deshalb stellt Jakob jetzt die entscheidende Frage, Vers
30 am Ende. Und nun, wann soll ich auch für
mein Haus arbeiten? Und das ist genau das Thema dieser
Predigt. Wann willst du auch für dein
Haus arbeiten? Denn Arbeit für das eigene Haus
ist besser als Arbeit für ein fremdes Haus. Es ist besser,
wenn du nicht einem anderen dienst und für sein Haus arbeitest,
sondern wenn du dich selbstständig machst und für dein eigenes Haus
arbeitest. Das ist der Punkt dieser Predigt.
Brüder, macht euch selbstständig. Das ist kein Gebot. Du sündigst nicht, wenn du das
nicht tust. Aber es ist besser, wenn du es
tust. Und warum das besser ist, darüber
wollen wir jetzt zusammen nachdenken. Ich möchte sieben biblische Gründe
nennen. Sieben biblische Gründe, warum
wir uns selbstständig machen sollten. Und dann möchte ich
noch auf sieben Einwände eingehen, die man dagegen vorbringen könnte.
Und ich warne euch vor, die Predigt wird wieder etwas länger und
ich hatte überlegt, ob ich die sieben Einwände einfach weglasse,
aber ein Bruder aus unserer Mitte hat mir gesagt, auf keinen Fall,
ich will die hören. die auch hören. Also, warum sollten
wir als Christen uns selbstständig machen? Hier sind sieben biblische
Gründe. Erstens, lebe das Patriarchat. Lebe das Patriarchat. Hatte ich erwähnt, dass diese
sieben Punkte recht provokant sind in unserer heutigen Gesellschaft? Lebe das Patriarchat. Was meine
ich damit? Jakob sagt in Vers 30, und nun,
wann soll ich auch für mein Haus arbeiten? Jakob spricht hier
von seinem Haus. Und damit spricht er in biblischen
Kategorien. Ja, eigentlich braucht man die
Bibel dafür nicht einmal, denn das ist Teil der Schöpfungsordnung. Das hat Gott sogar in die Schöpfung
selbst hineingelegt. Darum wird ein Mann seinen Vater
und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen und sie
werden ein Fleisch sein. Genesis 2, Vers 4. Für 95 Prozent
der Männer. kommt irgendwann die Zeit, dass
sie das Haus ihres Vaters verlassen, um zu heiraten und Gott segnet
diese Verbindung mit Kindern und so entsteht ein neues Haus. Eine neue Familie, das Haus dieses
Mannes. Und der Mann ist der Herr dieses
Hauses. Er ist der Patriarch. Oder wie
man früher auf Deutsch sagte, der Hausvater. Und hier seht
ihr übrigens, wie gut diese Predigt in Gottes Vorsehung zusammenpasst
mit der Predigt von Bruder Leonardo heute Morgen. Und der Hausvater,
der Patriarch, hat von Natur aus, von der Schöpfung her, Verantwortung
für sein Haus und Autorität über sein Haus. Das ist nicht irgendein
gesellschaftliches Konstrukt, was auch ganz anders sein könnte.
Das ist Natur. Das ist Schöpfung. Und diese
Verantwortung, diese Autorität über das eigene Haus, die geht
sehr weit. So weit, dass viele es heute
nicht mehr ertragen können, das zu hören. Und wenn es dir auch
so geht, dass du denkst, sowas kann man doch nicht ertragen,
dann musst du dir die Frage stellen, ob es das ist, was die Bibel
sagt. Und wenn das Gottes Wort ist,
dann hast du dein Problem nicht mit mir, der ich das sage, sondern
dein Problem ist mit Gott und mit seinem Wort. Und dann solltest
du dich nicht ärgern, sondern solltest dich ändern. Wir finden viele Belege in der
Bibel. über die sehr weitreichende Verantwortung und weitreichende
Autorität der Patriarchen, der Familienväter. Der Patriarch
ist verantwortlich für das leibliche und geistliche Wohlergehen seines
ganzen Hauses, für die Versorgung der Anvertrauten, die Heiligung
der Frau, die Erziehung der Kinder, für die Finanzen. Wenn er Sklaven
hat, ist er verantwortlich für seine Sklaven. Oder wenn er Angestellte
hat, ist er verantwortlich für seine Angestellten. Wenn er Tiere
hat, ist er verantwortlich für die Tiere, dass es sogar ihnen
gut geht. Er bestimmt sogar so grundlegende
Dinge, wie die Frage, welcher Gott in seinem Haus angebetet
wird und welche Götzen aus seinem Haus hinausgeworfen werden, am
Wörtermorgen gehört. Er bestimmt, wen seine Kinder
heiraten. Und seine Frau und seine Kinder
und sein ganzes Haus ordnen sich ihm unter in allem. Denn es ist sein Haus. Er vertritt sein Haus auch nach
außen hin. Er vertritt es vor Gericht. Er
muss es beschützen, es verteidigen gegen Feinde. Und wenn er sündigt,
sündigt er als Haupt seines Hauses. Und es kann sein, dass sein ganzes
Haus mit ihm sterben muss für seine Sünde. Zu lesen zum Beispiel
in Joshua 7. Es gibt viele Bibelstellen, die
wir uns jetzt hier so ansehen könnten. Aber mein Punkt ist, der Hausvater,
der Patriarch, hat von Natur aus große Verantwortung und große
Autorität über sein Haus. Und dabei spielt es keine Rolle,
ob ein Mann die Stellung als Patriarch für sich annimmt oder
nicht. Er kann seine Verantwortung vernachlässigen. Er kann seine Autorität missbrauchen.
Er ist und bleibt von Natur aus der Patriarch und sein Verhalten
hat von Natur aus große Autorität, großen Einfluss auf sein ganzes
Haus. Sogar dann, wenn er diese Rolle
des Patriarchen völlig ablehnt. Sogar dann, wenn er sein Haus
verlässt und im Stich lässt. Wie groß ist die Autorität eines
Vaters, der seine Familie verlassen hat. Wie groß ist sein Einfluss,
seine Macht. Über seine Frau und über seine
Kinder, die jetzt ohne Vater und ohne Mann leben müssen. Er übt seine Macht als Patriarch
gerade dadurch aus, dass er die Familie im Stich lässt und nicht
für sie da ist. Aber er ist trotzdem der Patriarch. Wir sehen das überall in unserer
Gesellschaft. Du kannst jedes Problem in unserer Gesellschaft
letztlich auf die Väter zurückführen. Väter, die Gott nicht fürchten,
die ihrem Haus nicht gut vorstehen, die ihre Verantwortung nicht
wahrnehmen. die ihre Frauen nicht führen in der Gottesfurcht, die
ihre Kinder nicht erziehen in der Gottesfurcht, die lieber
Computerspiele spielen und ihre Familie im Stich lassen und sie
für die nächstbeste Frau verlassen. Unreife Kinder getrieben von
Spaß und Lust anstatt Väter mit Autorität und Würde. Wie viel Schaden richten sie
damit an? Wie Bruder Leonardo heute Morgen
in der Predigt sagte, wenn der Vater dahin fährt, fährt auch
die Familie dahin. Wenn die Familie dahin fährt,
fährt auch die Kirche dahin. Wenn die Kirche dahin fährt,
fährt auch die Gesellschaft dahin. Die Frage ist nicht, ob du die
Stellung eines Patriarchen hast und ob du die Autorität eines
Patriarchen ausübst. Das tust du so oder so. Die Frage
ist, wie du sie ausübst. in Übereinstimmung mit Gottes
Willen, indem du gottesfürchtig Verantwortung und Autorität aussübst,
oder in Rebellion gegen Gott, indem du deine Verantwortung
vernachlässigst und deine Macht missbrauchst oder deine Familie
ganz und gar im Stich lässt. Also, das Patriarchat ist natürlich
und biblisch und gottgewollt. Und es ist ein Segen für die
Familien und für die Kirche und für die Gesellschaft, wenn gottesfürchtige
Männer ihre Aufgabe als Patriarchen in rechter Weise wahrnehmen. Was hat das jetzt mit unserem
Thema zu tun? Nun, Jakob nennt hier das Patriarchat als Grund,
warum er nicht mehr für Labern arbeiten will. Er ist verantwortlich
für sein Haus. Wann soll ich für mein Haus dienen? Er erkennt, dass er eine Verantwortung
hat für sein Haus. Er will arbeiten für sein Haus. Er ist Patriarch über sein Haus. Da ist seine Verantwortung. Da
will er sich investieren. Er will seine gottgegebene Verantwortung
und Autorität für sein Haus wahrnehmen. Und das macht er am besten, indem
er sich nicht länger der Autorität eines anderen Patriarchen unterstellt
und sich einem anderen Patriarchen unterordnet und für das Haus
eines anderen Patriarchen dient, sondern indem er seine eigene
Verantwortung als Patriarch wahrnimmt und seine Autorität als Patriarch
ausübt und arbeitet für sein Haus. Und siehst du, das Argument,
ja, aber ich arbeite ja für mein Haus, ich bekomme ja Lohn, genau
darum geht's. Labern bietet ihm Lohn an und
er sagt, nein, ich will für mein Haus arbeiten. Und wie viel besser kannst du
arbeiten, wenn du selbstständig arbeitest, als Patriarch, für
dein Haus. Denn du wirst dein eigenes Geschäft,
was wirklich deine Verantwortung ist, du wirst es mit mehr Einsatz
und mit mehr Herzblut betreiben als ein fremdes Geschäft. Aus Verantwortung gegenüber deinem
Haus, aus Liebe zu deiner Frau, aus Liebe zu deinen Kindern. Nimm deine Verantwortung und
deine Autorität als Hausvater wahr. Und lebe das biblische
Patriarchat auch in deiner Arbeit. Das war der erste Grund. Der
zweite. Herrsche über die Erde. Herrsche
über die Erde. Dieser Punkt ist eng mit dem
Patriarchat verbunden. Gott hat es in der Schöpfung nicht nur
so geordnet, dass ein Mann der Herr seines Hauses ist, sondern
er soll auch einen Auftrag erfüllen, der über sein Haus hinausgeht. Und Gott schuf den Menschen in
seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihnen, Mann und Frau schuf
er sie, und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen, Seid
fruchtbar, und mehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie
euch untertan, und herrscht über die Fische des Meeres und über
die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der
Erde regen. Genesis 1, 27 und 28. Wir haben
also nicht nur den Auftrag, ein eigenes Haus zu bauen, wie es
auch hier im Text steht, seid fruchtbar und mehrt euch, sondern
wir sollen herrschen und uns die Erde untertan machen. Das ist Teil unserer Gottes Ebenbildlichkeit,
dass wir herrschen sollen über die Erde. Und das tun wir, indem
wir arbeiten. Du herrschst nicht über die Erde.
Du machst dir die Erde nicht untertan, indem du auf dem Sofa
sitzt und fernsiehst. Du machst sie dir untertan, indem
du arbeitest. Als die ersten Siedler nach Amerika
kamen, da gab es dort keine Arbeitsplätze. Aber es gab viel Arbeit. Da gab es keine Stellenanzeigen
von großen Unternehmen. Aber es gab viel unberührtes
Land. Und die Menschen machten sich
an die Arbeit. Sie begannen, sich das Land untertan
zu machen und darüber zu herrschen. Sie fällten Bäume und bauten
Häuser und bestellten Äcker und fingen an, Dinge herzustellen
und Handel zu treiben. Und so zivilisierten sie diesen
großen Kontinent und bauten eine mächtige Nation. Das ist der Schöpfungsauftrag
für jeden Mann. Mach dir die Erde untertan und
herrsche über sie. Und diesen Auftrag erfüllen wir
durch Arbeit, indem wir mutig sind und kreativ und erfinderisch
und unternehmerisch, indem wir Dinge anpacken und sie uns unterwerfen. Und Gott hat uns Männern dafür
eine Hilfe gegeben, nämlich unsere Frau. Und Gott, der Herr, sprach,
es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei, ich will ihm eine
Hilfe machen, die ihm entspricht. Genesis 2, Vers 18. Wenn du für eine Firma arbeitest,
wenn du für einen anderen Mann arbeitest, dann machst du dir
nicht selbst die Erde untertan und du herrschst nicht selbst,
sondern du hilfst einem anderen Mann, dass er sich die Erde untertan
macht und dass er herrscht. Aber Gott hat dich nicht als
Hilfe gemacht für einen anderen Mann, damit er den Schöpfungsauftrag
erfüllen kann. Gott hat dir eine Hilfe gegeben,
nämlich deine Frau, damit du den Schöpfungsauftrag erfüllen
kannst, selbst, nicht nur für andere. Also erfülle den Schöpfungsauftrag,
indem du selbst männlich bist und mutig und unternehmerisch,
indem du selbst Risiken eingehst, indem du Dinge anpackst, und
sie dir untertan machst. Lass dich nicht beherrschen von
anderen, sondern herrsche selbst. Sei kein Untertan, sondern mach
dir die Erde untertan. Schau nicht zu, wie andere mit
deiner Hilfe die Erde erobern, sondern sei selbst der Eroberer,
der sich die Erde unterwirft. Diese beiden ersten Punkte gehören
also zusammen. Herrsche selbst. Als Patriarch in deinem eigenen
Haus und als Unternehmer über die Erde. Drittens, gib Gottes Segen nicht
den Gottlosen. Gib Gottes Segen nicht den Gottlosen. Gott segnet Arbeit. Arbeit ist
an sich etwas Gutes, worauf natürlicherweise Gottes Segen liegt. Tatsächlich
hat Gott uns Menschen gemacht, um zu arbeiten. In Eden sollte
der Mensch nicht einfach rumgammeln, sondern arbeiten. Und Gott, der
Herr, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu
bebauen und ihn zu bewahren. Genesis 2, Vers 15. Adam sollte
in Eden, im Paradies, den Schöpfungsauftrag, sich die Erde untertan zu machen
und zu herrschen, er sollte diesen Schöpfungsauftrag in Eden erfüllen,
indem er arbeitete. Indem er den Garten bebaute und
bewahrte. Und dafür gab Gott ihm die Frau
als Hilfe. Und nur am Rand, wir sollen beides
tun. Bebauen und bewahren. Umweltschutz hat einen Raum im
biblischen Denken. Wir sollen auch bewahren. Aber wir sollen auch bebauen. Die weltlichen Umweltschützer,
die wollen das Bebauen verbieten, um zu bewahren. Das ist auch
nicht biblisch. Also Arbeit ist etwas Gutes.
Gott hat den Menschen geschaffen, damit er arbeitet und sich dadurch
die Erde unterwirft und über sie herrscht. Und dass Arbeit
oft so mühselig ist, dass sie uns oft keine Freude macht, ist
Folge der Sünde. Weil Gott wegen der Sünde Adams
den Erdboden verflucht hat. Sodass wir nun mit Mühsal arbeiten
müssen. Im Schweiß unseres Angesichts. Genesis 3, 17-19. Aber auch das wird sich wieder
ändern. Denn Christus ist gekommen, die ganze Schöpfung zu erlösen. Und dazu gehört auch die Arbeit. Die Arbeit ist Teil der Schöpfung.
Christus wird auch die Arbeit erlösen vom Fluch der Sünde. Es heißt, und keinerlei Fluch
wird mehr sein. Und der Thron Gottes und des
Lammes wird in ihr sein. Und seine Knechte werden ihm
dienen. Offenbarung 22, Vers 3. Im Himmelreich
werden wir ewig arbeiten. Wir werden Gott als Knechte dienen. Aber es wird kein Fluch mehr
sein. Die Arbeit wird keine Mühsal mehr für uns sein, sondern unser
Dienst wird voller Freude sein, voller Erfüllung. Zurück zu unserem
Punkt. Gott segnet Arbeit. Wer fleißig
arbeitet, dessen Arbeit wird gesegnet sein. Die Sprüche sprechen
häufiger über dieses Thema. Wer mit lässiger Hand schafft,
wird arm, aber die Hand der Fleißigen macht reich. Sprüche 10, Vers
4. Die Hand der Fleißigen wird herrschen,
aber die lässige wird frohenpflichtig sein. Sprüche 12, Vers 24. Auch hier ist es besser zu herrschen
oder frohenpflichtig zu sein, anderen dienen zu müssen. Die
Seele des Faulen begehrt und nichts ist da. Aber die Seele
der Fleißigen wird reichlich gesättigt." Sprüche 13, Vers
4. Die Gedanken des Fleißigen führen
nur zum Überfluss. Und jeder, der hastig ist, es
ist nur zum Mangel. Sprüche 21, Vers 5. Also, Reichtum
ist grundsätzlich etwas Gutes. Er hat gewisse Gefahren, aber
er ist grundsätzlich etwas Gutes, ein Segen von Gott, ein Segen
für fleißige Arbeit. Und das gilt auch für uns Christen.
Auch für uns Christen sollte Wohlstand nichts Verwerfliches
sein, sondern wir sollten ihn erkennen als ein Segen von Gott. Und Gott schenkt Reichtum dem,
der fleißig arbeitet. Er segnet fleißige Arbeit mit
Wohlstand und Faulheit mit Mangel. Das gilt allgemein für alle Menschen.
Das ist in die Natur hineingegeben. Aber Gott legt besonderen Segen
auf die Arbeit der Gottesfürchtigen. Wir sehen das in unserem Predigtext
und zwar gleich zweimal. Vers 27 und Laban sprach zu ihm,
ich habe gespürt, dass der Herr mich um deinetwillen gesegnet
hat. Und, ab Vers 29, da sprach er
zu ihm, du weißt ja, wie ich dir gedient habe und was dein
Fieber mir geworden ist, denn wenig war, was du vor mir hattest,
und es hat sich ausgebreitet zu einer Menge, und der Herr
hat dich gesegnet auf jedem meiner Tritte. Gott hatte die Arbeit
von Jakob besonders gesegnet, nicht die von Laban, die von
Jakob. Aber dieser Segen kam nicht ihm zugute, sondern Laban. Laban wurde reich. Sein Vieh
vermehrte sich. Später sorgte Gott dann dafür,
dass Jakob doch etwas von dem Segen abbekam. Aber der Segen,
der auf Jakobs Arbeit lag, kam unmittelbar Laban zugute. Laban wurde reich. Und so ist
das immer. Der Arbeiter, der für andere
arbeitet, der wird nie reich. Der Boss ist es, der reich wird. Der Unternehmer ist es, der reich
wird. Und denkt dran, Reichtum ist
nichts Verwerfliches. Es ist ein Segen Gottes, wenn
wir uns ihn ehrlich und fleißig erarbeitet haben. Und wenn unser Herz nicht hängt
am Reichtum und wir das Geld nicht lieben. Auch du gehörst Gott. Du gehörst zu den Seinen. Du
bist sein Kind, wenn du glaubst an seinen Sohn. Und deshalb legt
Gott auch auf deine Arbeit einen besonderen Segen, der über den
natürlichen Segen hinausgeht. Der Vater segnet die Arbeit seiner
Kinder in besonderer Weise. Und dann sag mir, warum sollte
dein gottloser Chef deinen Segen bekommen? Warum willst du deinen gottlosen
Chef reich machen? Durch deinen Segen. Ihr seht, das ergibt nicht viel
Sinn, oder? Nimm den Segen doch lieber für
dich selbst. Der ist doch für dich gedacht. Gott segnet dich, dann nimm doch
den Segen auch lieber für dich. Das ist die Argumentation von
Jakob. Und der Herr hat dich gesegnet
auf jedem meiner Tritte und nun wann soll ich auch für mein Haus
arbeiten? Wann wird mein Segen endlich
direkt meinem Haus zugutekommen und zwar in voller Höhe? Wie lange soll mein Segen von
Gott noch dir zugutekommen und dich reich machen? Wann soll
der Segen endlich meinem Haus zugute kommen, für das er doch
eigentlich gedacht ist? Wann soll mein Haus sich mehren? Wann soll mein Haus reich werden? Bruder, Gottes Segen ist für
dich gedacht, nicht für deinen gottlosen Chef. Er soll deinem Haus zugute kommen. Er soll deinem Haus Wohlstand
bringen. Warum willst du Gottes Segen
weiterhin den Gottlosen geben? Der vierte Punkt. Breite das
Reich aus. Breite das Reich aus. Wir haben im zweiten Punkt schon
vom Schöpfungsauftrag gehört, aber als Christen, als Teil von
Gottes neuer Schöpfung in Christus, haben wir von Christus noch einen
weiteren Auftrag bekommen. Einen neuen Schöpfungsauftrag
sozusagen. Der alte Schöpfungsauftrag ist
nicht abgeschafft. Er gilt immer noch. Aber wir haben einen zusätzlichen
Auftrag bekommen. Und Jesus trat herzu und redete
zu ihnen und sprach, Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel
und auf der Erde. Geht nun hin und macht alle Nationen
zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des
Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles zu bewahren,
was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle
Tage bis zur Vollendung. des Zeitalters, Matthäus 28,
18-20. Jesus hat alle Gewalt. In der
neuen Schöpfung sitzt er auf dem Thron. Er hat alle Gewalt
im Himmel und auf der Erde. Er ist eingesetzt als König über
alle Völker und die ganze Erde ist sein Besitz. Sein Reich,
seine Königsherrschaft erstreckt sich auf alle Nationen und bis
an die Enden der Erde. Und als König gibt er uns den
Auftrag, sein Eigentum einzuholen. Wir sollen immer noch die Erde
unterwerfen, immer noch die Herrschaft über die Erde ausbreiten, aber
nun für Christus. Wir sollen hingehen und alle
Nationen zu Jüngern machen. Sie sollen Teil werden von seinem
Volk, von seinem Reich. Das Jüngermachen erfolgt in zwei
Teilen, in zwei Schritten. Erstens, wir taufen sie. Zweitens,
wir lehren sie. Was lehren wir sie? Alles zu
bewahren, was Christus uns geboten hat, alles. Noch einmal, gibt es einen Lebensbereich,
für den Christus uns nichts geboten hat, der außerhalb seiner Herrschaft
ist, über den er nicht König ist? Nein? Dann sollten wir auch
lernen und lehren, wie man arbeitet als Christ. Christus ist nicht
nur König in deinem Herzen. Christus ist nicht nur Herr über
die Gemeinde. Seine Ermacht erschreckt sich
über alles. Sein Reich ist nicht von dieser
Welt, aber es ist in dieser Welt und es nimmt diese Welt ein. Und sein Reich umfasst jeden
menschlichen Lebensbereich, auch die Arbeit. Das heißt, du arbeitest
nicht nur an der Ausbreitung des Reiches, wenn du das Evangelium
verkündigst, oder wenn du einen Missionar finanziell unterstützt
und wenn du dafür mit beiträgst, dass Leute jünger werden, indem
sie getauft werden, das ist ein Teil, aber es ist nicht alles.
Du arbeitest auch an der Ausbreitung des Reiches, indem du alles bewahrst,
was er dir geboten hat. Auch bei der Arbeit. Du arbeitest
an der Ausbreitung des Reiches, an der Ausbreitung der Herrschaft
Christi, wenn du bei deiner Arbeit arbeitest als Christ. Als jemand, der unter Christi
Herrschaft steht. Wenn du arbeitest für Christus,
unter seiner Herrschaft, im Gehorsam gegenüber seinen Geboten. Wenn
du arbeitest als Christ, dann breitest du das Reich Gottes,
dann breitest du die Königsherrschaft Christi aus an deinem Arbeitsplatz. Hast du das verstanden? Das ist
wichtig. Wenn du arbeitest als Christ,
egal welche Arbeit, wenn du arbeitest als Christ, dann breitest du
das Reich Gottes, dann breitest du die Königsherrschaft Christi
aus an deinem Arbeitsplatz. an dem Ort, wo du arbeitest als
Christ. Denke nicht, wenn ich doch Pastor
wäre oder Missionar. Ich würde so gern für Christus
arbeiten. Ich würde so gern sein Reich
ausbreiten. Du kannst für Christus arbeiten
und sein Reich ausbreiten als Bäcker und als Automechaniker
und als Bürokaufmann und sogar als Rechtsanwalt. Wie machst
du das? Wie arbeitest du als Christ für
Christus, für den König? Martin Luther wurde, zumindest
der Legende nach, einmal von einem Schuhmacher gefragt, wie
er denn als Schuhmacher seine Arbeit als Christ tun könnte,
für Christus tun könnte. Genau unsere Frage. Wie kann
ich als Schuhmacher meine Arbeit tun für Christus? Und Luthers
Antwort war gut und richtig. Mach gute Schuhe. Lasst uns doch nicht diese normalen
Dinge, diese alltäglichen Dinge verachten. Dass oft du nur für
Christus arbeitest, wenn du hochgeistlich bist. Wenn du als Pastor jeden
Tag in seinem Wort liest. Nein! Du sollst als Christ da
arbeiten, wo Gott dich hingestellt hat. Du arbeitest als Christ,
wenn Christus die Herrschaft über deine Arbeit hat. Wenn du
bei deiner Arbeit tust, was Christus dir gebietet. Und was ist das? Arbeite gut. Arbeite fleißig. Sei zuverlässig. Sei pünktlich. Sei nicht geldliebend. Sei ehrlich.
Sei gerecht. Belüge und betrüge nicht. Benutze
gerechte Waage und gerechte Gewichtsteine, gerechtes Eva und gerechtes Himmeln,
denn der Herr ist dein Gott. Leviticus 19, 36. Kannst du das machen, wenn du
für jemand anders arbeitest? Vielleicht für ein großes Unternehmen. Vielleicht, wenn dein Chef dich
lässt. Aber viele von euch haben schon
Situationen erlebt, wo der Chef wollte, dass du nicht ganz so
ehrlich bist. Oder wo du weißt, dass ein Kunde
belogen wurde. Mein Chef hat sich über mich
geärgert, weil ich meine Stunden, die ich für den Klienten gemacht
habe, für den Mandanten gearbeitet habe, weil ich sie wahrheitsgemäß
aufgeschrieben habe und nicht ein bisschen was obendrauf getan
habe. Da geht ihm doch Profit verloren. Ich soll mal ein bisschen mehr
aufschreiben. Ihr Lieben, das ist doch nicht
die Ausnahme in unserer Welt. Das ist die Regel. Gott sei Dank, wenn du das bisher
nicht mitbekommen hast und davon verschont geblieben bist. Weil
du kannst dich nicht darauf verlassen, dass es so bleibt. Besser als Christ arbeiten kannst
du in jedem Fall, wenn du dich selbstständig machst. Wenn du
verantwortlich bist, du selbst verantwortlich bist, dann kannst
du dein Geschäft, dein ganzes Geschäft wirklich nach Christi
geboten führen. dann musst du nicht hoffen, dass
dein Chef dir möglichst erlauben wird, nicht gegen christliche
Bote zu verstoßen. Du kannst selbst die Verantwortung
übernehmen, dass ein ganzes Geschäft sich ausrichtet an christliche
Boten. Dann machst du nicht nur christliche
Arbeit in einem antichristlichen Unternehmen, sondern du leitest
ein christliches Unternehmen. Und das ist ein Unterschied. In den letzten 1700 Jahren war
dieses Thema nicht so wichtig. da lebten wir in einer weitgehend
christianisierten Gesellschaft. Vielleicht noch nicht hier in
Germanien, das kam ein bisschen später, aber zumindest im Römischen Reich
ging das dann los. Aber Corona und die ganzen Verwirrungen
über Sexualität und Geschlecht und die ganzen Verleugnungen
von Gott und seiner Schöpfung und seinem Gesetz, Haben die dem Staat und der Gesellschaft
nicht die Maske abgerissen und ihre hässliche antichristliche
Fratze offenbart? Verstehst ihr, wir können nicht
so weiterleben wie früher. Darin hatten diese Corona-Jünger
recht. Es wird nicht mehr so werden
wie früher. Ihr müsst als Christen aufgewacht
sein. Wir können nicht länger dahindämmern.
Wir können nicht länger glauben, die Gottlosen seien schon irgendwie
neutral und alles wird schon irgendwie gut gehen und wir werden
einfach weiterleben können. Nein, wir müssen aktiv werden
und das Königreich wieder aktiv ausbreiten in dieser Nation. Seit Jahrzehnten wird das Reich
zurückgedrängt und die Kirchen tun nichts. Weil die Kirchen
nichts tun, wird es bei uns immer schlimmer. Wir können nicht so
weitermachen, wir müssen aktiv werden. Auch bei der Arbeit. und sagt
mir, wie könnte Christi Name geehrt sein? Wie könnte Christi
Name geehrt sein? Wie könnte das Christentum wieder
Ansehen haben, wenn die Menschen die guten Werke der Christen
sehen würden, jeden Tag, bei der Arbeit. Wenn sie sehen würden, dass wir
wirklich anders leben und anders arbeiten und Menschen anders
behandeln. Dann würden die Leute merken,
welchen Unterschied es macht, ob man mit einem Gottlosen oder
mit einem Christen Geschäfte macht, auf den man sich verlassen
und dem man vertrauen kann. Dann werden die Menschen wieder
den Unterschied sehen zwischen dem Gerechten und dem Gottlosen,
zwischen dem, der Gott dient und dem, der ihm nicht dient. Malachi 3, Vers 18. Wie viel Ehre kannst du dem Namen
Christi machen als christlicher Unternehmer. die Leute den Unterschied
sehen. Fünftens, sei kein Sklave von
Menschen. Sei kein Sklave von Menschen.
Wenn du für einen Gottlosen arbeitest, ist die Wahrscheinlichkeit groß,
dass er dich ausnutzen wird, so wie Laban Jakob ausnutzte.
Das hatten wir schon gehört. Wir hatten gehört, dass Laban
Jakob keinen Lohn gab. Erst als Jakob weggehen wollte,
bot er ihm Lohn an. Aber nicht, weil er plötzlich
gerecht geworden wäre, sondern weil er den Reichtum, den Jakob
ihm einbrachte, nicht verlieren wollte. Und Jakob klagt später
darüber, wie ungerecht er von Laban behandelt wurde. Zwanzig
Jahre bin ich nun bei dir gewesen. Deine Mutterschafe und deine
Ziegen haben nicht fehlgeboren. Und die Widder deiner Herde habe
ich nicht gegessen. Das Zerrissene habe ich nicht
zu dir gebracht. Ich habe es büßen müssen. Von
meiner Hand hast du es gefordert, mocht es gestohlen sein bei Tag
oder gestohlen bei Nacht. Es war mit mir so, am Tag verzehrte
mich die Hitze und der Frost in der Nacht und mein Schlaf
floh von meinen Augen. Zwanzig Jahre bin ich nun in
deinem Haus gewesen und du hast meinen Lohn zehnmal verändert.
Wenn nicht der Gott meines Vaters, der Gott Abrahams und die Furcht
Isaaks für mich gewesen wäre, gewiss würdest du mich jetzt
leer entlassen haben." Genesis 31, 38 bis 42. Wir sehen hier
ein Verhalten. dass auch heute nicht die Ausnahme,
sondern die Regel ist. Der Arbeitgeber versucht, seinen
Arbeitnehmer auszunutzen. Er will möglichst viel für sich
selbst, also muss der Arbeiter möglichst wenig bekommen. Er
bekommt nur so viel, wie nötig ist, damit er bleibt und weiterarbeitet
und nicht zur Konkurrenz geht. Das große Geld macht der Boss. Und auch ich habe das genau so
erlebt. Ich konnte arbeiten, Tag und
Nacht und die Wochenenden durch und es gab nicht ein bisschen
mehr Lohn. Und das sage ich nicht, weil
ich Marxist oder Kommunist oder Sozialist wäre. Ich verachte
alle antichristlichen Gesellschaftsformen, die Christ durch den Staat ersetzen
wollen und das Christentum durch eine Ideologie. Sondern ich sage
es, weil ich an die biblische Lehre der völligen Verderbtheit
der Menschen glaube. Alle Menschen sind Sünder, egoistisch,
geldliebend, machthungrig. Und deshalb ist so ein Verhalten
zu erwarten von einem jeden Gottlosen. Und das allein könnte schon Grund
genug sein, sich selbstständig zu machen, weil du dich nicht
so behandeln lassen willst, weil du dich nicht ständig ausnutzen
lassen willst. Als wärst du ein etwas besserer
Sklave. Aber das ist es nicht, was ich
meine, wenn ich von Sklaverei spreche, sondern ich spreche
von etwas viel Größerem, etwas extrem Kritischem. Ich spreche davon, das ist vielleicht
der wichtigste Punkt, Ich spreche davon, dass die meisten Arbeitgeber
mittlerweile nicht mehr nur deine Arbeitskraft wollen, sondern
deine Seele. Sie wollen dich nicht nur ausnutzen,
sondern sie wollen bestimmen, wie du denkst und was du glaubst
und was du sagst und wie du dich verhältst und das manchmal nicht
nur am Arbeitsplatz, sondern generell in deinem Leben. Und
sie schauen, was du vielleicht so steilst in den sozialen Netzwerken. Sie wollen, dass du schweigst
von deinem Gott. dass du ihm nicht dienst und seine Gebote
nicht hältst und ihn nicht verkündigst, sondern dass du ihrem Gott dienst
und seine Gebote hältst. Und ihr Gott ist der Dämon, der
antichristliche Geist des säkularen Humanismus. Weil sie Gott verworfen
haben, hat Gott sie hingegeben in einen verworfenen Sinn, zu
tun, was sich nicht geziemt, erfüllt mit aller Ungerechtigkeit,
Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, und sie tun es nicht allein,
sondern wollen, dass du es auch tust." Römer 1, 28-32. Und ihr wisst, dass ich mir das
nicht ausdenke. Viele von euch hatten schon Probleme
bei der Arbeit, weil der Arbeitgeber euch zwingen will, den antichristlichen
Lügen des Zeitgeistes zu glauben und sich entsprechend zu verhalten.
Ob Corona oder Homosexualität oder Transgender. Ich weiß allein in dieser Gemeinde
von mindestens einem halben Dutzend Fällen. Und wer weiß, was sich
die Antichristen in der Zukunft noch ausdenken werden. Wie viele von euch haben deswegen
tatsächlich schon den Arbeits- oder Ausbildungsplatz verloren? Und wenn sie ihn nicht verloren
haben, wurden sie doch gezwungen zu gehen. Sie mussten wechseln,
weil sie wussten, es geht so nicht mehr lange gut. Und wie
viele von euch haben aus Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren,
sich schon korrumpieren lassen und haben einfach den Mund gehalten,
wo ihr wusstet, ihr hättet mutig sein müssen und sprechen müssen,
zeugen müssen für Christus und seine Gerechtigkeit. Wie viele von euch haben schon
ihr Leben aufs Spiel gesetzt, um den Job nicht zu verlieren
und ihr habt euch eine gefährliche Spritze geben lassen, weil euer
Arbeitgeber es wollte? Seht ihr, dass ihr langsam echt
Sklaven werdet von diesen Menschen? Und wie viele von euch haben
sich schon Christi und seiner Worte geschämt unter diesem ehebrecherischen
und sündigen Geschlecht? Ich übrigens auch. Da, wo ich besonders feige war,
war bei der Arbeit. Wo ich wusste, ich muss jeden
Tag weiter mit diesen Leuten arbeiten. Ich kann nicht mein
Gesicht völlig verlieren. Und dann fürchten wir, die Menschen,
die Macht über uns haben bei der Arbeit, fürchten wir sie
mehr als Gott. Und auf der anderen Seite, wie
viele von euch hatten schon Ärger, weil sie etwas Gutes getan haben
am Arbeitsplatz, weil sie einem Arbeitskollegen das Evangelium
gesagt oder ihm ein Traktat gegeben haben? Wie lange soll das so weitergehen? Wie lange willst du einfach da
sitzen bei deinem Arbeitsplatz und hoffen, dass es schon irgendwie
an dir vorübergehen wird? Wie lange willst du dich korrumpieren
lassen und dich christlich schämen vor deinen ehebrecherischen und
sündigen Kollegen und Chefs? Ihr seid um einen Preis erkauft
worden. Werdet nicht Sklaven von Menschen. Erster Gründer 7, 23. Nutze deine
Freiheit in Christus. Werde aktiv. Mach dich frei von
der Herrschaft der Gottlosen. Christus hat dich frei gemacht
von der Sklaverei der Sünde. Werde nicht wieder ein Sklave
von Sündern. Wenn du freikommen kannst, dann
mach umso lieber davon Gebrauch. Der sechste Grund. Rette deinen
Bruder. Rette deinen Bruder. Wenn du dich selbstständig machst,
kannst du dich selbst aus der Sklaverei und der Bedrängnis
der Gottlosen retten. Aber du kannst noch mehr tun.
Du kannst auch deinen Bruder retten. Das ist schon ganz allgemein
ein guter Grund, sich selbstständig zu machen. Du kannst auch deinem
Bruder Arbeit geben, wenn er Arbeit braucht. Wir sehen das
schon bei dem Apostel Paulus. Und als er einen gewissen Juden
fand, mit Namen Aquila, aus Pontus gebürtig, der kürzlich aus Italien
gekommen war, und Priscilla, seine Frau, ginge zu ihm und
weil er gleichen Handwerks war, blieb er bei ihnen und arbeitete,
denn sie waren Zeltmacher von Beruf. Apostelgeschichte 18,
2 und 3. weil Aquila und Priska Zeltmacher waren, konnten sie
auch dem gelernten Zeltmacher Paulus Arbeit geben. Und wie werden sie ihm damit
geholfen haben, dass er ein Auskommen hatte, eine Arbeit hatte in dieser
fremden Stadt. Welch ein Segen waren sie für
Paulus. Und welch ein Segen könntest
du sein für deinen Bruder, wenn du ihm Arbeit geben könntest
in deinem Unternehmen, in deinem Geschäft. wenn du ihn vor der
Arbeitslosigkeit bewahrst, wenn du ihn vor finanzieller Not bewahrst,
wenn du ihm ein Auskommen verschaffst in deinem Geschäft. Das ist so eine gute Sache, dass
Gott es in die Bibel geschrieben hat. Es ist gut, das tun zu können. Und wenn der Herr deine Arbeit
segnet, was er normalerweise tun wird, wenn du fleißig arbeitest
und weil du sein Kind bist, wenn er deine Arbeit segnet, vielleicht
kannst du sogar mehreren Brüdern Arbeit geben. Welch ein Segen
wäre das für die Brüder, für die Gemeinde, für das Reich,
schon in normalen Zeiten. Wenn Christen für Christen mit
Christen arbeiten könnten. Und wie viel mehr in unserer
Zeit. An dieser Zeit der Bedrängnis, wenn dein Bruder die gleichen
Anfechtungen hat an seinem Arbeitsplatz wie du, wenn er bei seiner Arbeit
ebenfalls bedrängt wird von den Gottlosen und ihren Ideologien,
welche eine Rettung aus großer Not könntest du sein für diesen
Bruder? Welche eine Liebe könntest du
ihm erweisen? Und welche eine Freude wäre es,
jeden Tag Schulter an Schulter zu arbeiten für Christus mit
deinem Bruder? Und wie wird der Herr geehrt
sein, wenn dein Bruder ihm dankt und ihn preist für die Gnade,
die er dir gegeben hat, dass du sogar deinem Bruder Arbeit
geben kannst und ihn retten kannst aus der Bedrängnis und aus der
Sklaverei der Sünder. Und schließlich der letzte Punkt
siebtens. Baue ein Erbe auf. Baue ein Erbe auf. Es ist deine Aufgabe als Mann,
als Hausvater, als Patriarch, ein Erbe aufzubauen für deine
Kinder. Denn nicht die Kinder sollen
für die Eltern Schätze sammeln, sondern die Eltern für die Kinder.
2. Korinther 12, Vers 14. Der Gedanke des Erbes ist ein
durch und durch biblischer Gedanke. Gott selbst verheißt uns ein
Erbe und zwar die ganze Welt. Wir werden die Welt erben, zusammen
mit Christus, unserem Miterben. Warum erben wir die Welt? Weil
wir Gottes Kinder sind und er ist ein guter Vater, der ein
Erbe bereithält für seine Kinder. Und so sollen auch wir Väter
ein Erbe aufbauen für unsere Kinder. Und das Erbe, das ihnen
am meisten nutzen kann in dieser Welt, ist nicht einfach ein Haufen
Geld, den du erarbeitet hast und den sie dann verprassen können,
sondern ein Unternehmen, ein Familienunternehmen, in dem sie
selbst verantwortungsvoll weiter arbeiten können. Viele Familien haben seit Generationen
Wohlstand, weil der Großvater oder der Urgroßvater sich selbstständig
gemacht hat und ein Unternehmen aufgebaut hat, das er dann an
seine Kinder und Kindeskinder weitergegeben hat. Wäre es nicht schön, wenn auch
du etwas aufbauen könntest, was du als Erbe an deine Kinder und
Kindeskinder weitergeben kannst, was vielleicht durch die Generationen
bestand hat? Wenn du deinen Kindern die gleiche
Leidenschaft beibringen kannst, die du für dein Geschäft hast.
Wenn du sie lehren kannst, als christlicher Unternehmer für
Christus und für sein Reich zu arbeiten und ihm Ehre zu machen. Wäre es nicht schön, wenn deine
Urenkel noch in hundert Jahren mit Ehrfurcht und Dankbarkeit
vor deinem Gemälde stehen und an den Gründer der Familiendynastie
denken? Denn ehrwürdige Patriarchen zu
ehren ist nichts Verwerfliches, sondern etwas Biblisches. Männer,
die mit Weitblick ihre Verantwortung wahrgenommen haben, für die Generation
ihrer Familie, die noch kommen, diese Männer zu ehren, ist etwas
Gutes. Sie haben Ehre verdient. Und selbst wenn du keine Kinder
hast, kannst du das Geschäft vielleicht einst in die Hände eines treuen
Bruders geben, der es weiterführen wird. Und es bleibt dennoch ein
christliches Geschäft. Und du hast deinem Bruder geholfen.
Seht ihr, dieser Gedanke, der übrigens auch mit der Ausbreitung
des Reiches zu tun hat, nur nicht nur jetzt in deinem Leben, sondern
in die Zukunft hinein, dieser Gedanke führt uns auch zurück
zum allerersten Punkt. Denn das macht einen guten Patriarchen
aus, dass er nicht nur an sich denkt, sondern dass er plant
für die Zukunft seines Hauses, dass er plant für seine Kinder
und Kindeskinder, dass er plant auf Generationen hin, damit es
auch ihnen gut gehen soll. Und denkt dran, Wohlstand ist
nichts Verkehrtes, es ist ein Segen von Gott. Ist das nicht ein guter Patriarch,
der dafür arbeitet, dass es seinem Haus noch gut gehen lange, nachdem
er schon begraben und zu seinem Herrn gegangen ist? Das ist die Verantwortung und
die Liebe eines Gottes fürchtigen Patriarchen, der nicht nur an
sich denkt, sondern an seine Kinder und Kindes Kinder. Aber dafür braucht man natürlich
eine Eskatologie, eine Endzeitlehre, die es gedanklich überhaupt zulässt,
dass noch Generationen nach uns kommen. Wenn du überzeugt bist,
dass wir als Christen pietistisch sein sollten, in dem Sinne, dass
wir einfach weltabgekehrt und in uns selbst gekehrt sein sollten,
dass Christus nur König in meinem kleinen Herzen ist, dass wir
Christen in der Welt da draußen keinerlei Aufgabe haben und dass
Jesus sowieso am Dienstag wiederkommt, dann werden dir die Punkte, über
die ich gerade gesprochen habe, seltsam fremdartig vorkommen. Und deswegen stehen die Chancen
auch nicht schlecht, dass du wahrscheinlich noch nie eine
Predigt über sowas gehört hast, weil die meisten Christen nicht
so denken. Aber nicht, weil sie die Bibel
studiert haben, sondern weil sie einem falschen Endzeitsystem
folgen. Wenn du denkst, wie die großen
Patriarchen, wie Abraham und Isaac und Jakob, Die schauten
in die Zukunft, die wussten, unsere Nachkommen werden sein
wie die Sterne im Himmel und der Sand am Meer. Das wird tausende
von Jahren dauern, bis es soweit ist. Wenn du denkst wie sie,
wenn du denkst wie die großen Gottesmänner der letzten Jahrhunderte,
dann verstehst du, dass unsere Aufgabe hier auf dieser Erde
nicht darin besteht, in unserem Kämmerlein zu sitzen und uns
von der Welt abzuschotten und auf unsere Entrückung zu warten,
die in der Form nicht kommen wird. sondern dass wir, solange
wir hier sind, solange es dem Herrn gefällt, uns noch hier
zu lassen, dass wir da rausgehen sollen und arbeiten sollen für
den Herrn, voller Hoffnung und voller Zuversicht, dass er uns
gebrauchen wird, um sein Reich auf dieser Erde auszubreiten
und zu bauen, solange es ihm gefällt, bis er wiederkommt. Also Bruder, das waren die sieben
biblischen Gründe. Wann wirst du auch für dein Haus
arbeiten? Zum Abschluss, ihr dürft euch
bei dem einen Bruder bedanken, zum Abschluss kommen jetzt noch
die sieben Einwände, aber ich halte sie kurz. Sieben Einwände.
Erstens. Vielleicht habt ihr noch mehr
Einwände. Ihr könnt gerne nachher auf mich zukommen. Das sind die
sieben, die mir eingefallen sind. Erstens. Was ist mit den Frauen? Das, was ich jetzt gesagt habe,
das ist ja jetzt sehr auf die Männer bezogen. Was ist mit den Frauen?
Nun, für die Frauen gilt im Grunde ganz ähnliches. Frauen sollen mit häuslichen
Arbeiten beschäftigt sein. Titus 2 Vers 5. Das heißt aber
nicht, dass sie nichts anderes tun dürften als kochen, putzen
und waschen. Sie dürfen auch backen. Und liebe
Schwester, du musst verstehen, Du musst verstehen, dass auch
deine Arbeit im Haushalt keine minderwertige Arbeit ist, sondern
auch sie ist Arbeit für den Herrn. Und so wie der Schuhmacher für
Christus arbeitet, indem er einen guten Schuh macht und andere
nicht betrügt, so arbeitest du für den Herrn, indem du deine
Aufgabe, deine Arbeit im Haushalt gut machst und für Christus tust. Du wäschst und putzt und kochst
als Christin. Du wickelst deine Kinder und
erziehst deine Kinder als Christin. Dann breitest du die Königsherrschaft
Christi aus, jeden Tag. Verstehst du das? Mit jeder gewechselten
Windel, mit jedem abgewaschenen Topf breitest du die Königsherrschaft
Christi aus. Denn du arbeitest für den König. Du hilfst deinem Mann. sich die
Welt untertan zu machen, sie einzunehmen für Christus und
das ist deine Aufgabe. Dann erziehst du deine Kinder
als Krieger Christi für die nächste Generation. Dann führst du selbst
Krieg für den König. Hast du schon mal darüber nachgedacht,
dass der Abwasch Kriegsführung ist für den König? Da müsst ihr
viel mehr dazu sagen, aber ich habe gesagt, ich halte mich kurz
in diesen Einwänden. Es ginge noch viel mehr zu sagen,
aber merke dir das. Aber darüber hinaus ist es gut,
wenn eine Frau auch Dinge tut, die über den reinen Haushalt
hinausgehen. Die Bibel lobt zum Beispiel eine
Frau, die ein Feld kauft und ein Weinberg pflanzt, Sprüche
31, Vers 16. Oder die Hemden und Gürtel fertigt
und sie verkauft und mit Kaufleuten Handel treibt, Sprüche 31, Vers
24. Aber auch diese Frau tut diese
Dinge selbstständig. und für das Haus ihres Mannes. Sprüche 31, Vers 11. Sie geht
nicht jeden Morgen in das Haus eines anderen Mannes, um sich
diesem Mann unterzuordnen und für sein Haus zu arbeiten, sondern
ihre Arbeit ist im Haus ihres Mannes oder um das Haus ihres
Mannes und sie ist auf jeden Fall für das Haus ihres Mannes. Sie ist seine Gehilfin und hilft
ihm, sein Haus zu bauen, nicht das Haus eines anderen Mannes. Sie hilft ihrem Mann, sich die
Welt untertan zu machen, nicht einem anderen Mann. Wir haben in der Gemeinde ein
gutes Beispiel. Schwester Katha hat einen Onlineshop,
über den sie Dinge verkauft, die sie selbst zu Hause gestaltet
hat. Sie arbeitet selbstständig, nicht
unter der Herrschaft eines anderen Mannes oder eines Unternehmens,
aber sie arbeitet im Haus ihres Mannes und sie arbeitet für das
Haus ihres Mannes. Das ist biblisch. Zweitens, zweiter
Einwand. Was, wenn ich nicht weiß, was
ich machen soll? Werde kreativ. Setz dich hin, mach dir Gedanken,
hol dir guten Rat. So schwer ist es nämlich oft
gar nicht. Wisst ihr, ich habe in der Vorbereitung wirklich
versucht, mir Berufe auszudenken, bei denen man sich nicht selbstständig
machen kann. Und mir ist keiner eingefallen. Vielleicht kennt ihr einen. Ich dachte, Krankenschwester.
Wollen wir doch im Krankenhaus arbeiten. Ja, oder du gründest
einen ambulanten Pflegedienst. Feuerwehrmann! Der muss doch
bei der Feuerwehr arbeiten! Ja, oder du gründest eine Brandschutzfirma? Ich gebe euch zwei konkrete Beispiele. Echte Beispiele. Ein Bruder arbeitet
in einem Supermarkt und überlegt, wie er sich selbstständig machen
könnte. Soll er einen neuen Rewe ausbauen? Einen neuen Aldi? Einen neuen
Lidl? Er kommt nicht an gegen die großen Ketten. Was kann er also tun? Wie kann
er sich selbstständig machen? Er muss sich eine Nische finden.
Er kommt aus Italien. Warum eröffnet er also nicht
einen kleinen italienischen Supermarkt? Mit den besten Spezialitäten
aus Italien, die du in keinem Aldi und keinem Lidl und keinem
Rewe bekommst? Mit dem besten Käse und der besten
Wurst und den leckersten Soßen? Und wer weiß, vielleicht segnet
Gott die Arbeit und irgendwann haben wir eine neue Kette im
ganzen Land. Endlich mal italienische Supermärkte. Zweites Beispiel, eine Schwester
kann gut kochen. Sie nimmt sogar Videos auf und
stellt sie bei YouTube rein. Warum versucht sie nicht mit
diesen Videos Geld zu machen? Warum schreibt sie nicht ein
Kochbuch speziell für Christen? Wie bewirte ich 30 Gäste auf
einmal? Was mache ich, wenn die Gemeinde
zu Besuch kommt? Sie könnte auch Kochkurse anbieten
oder ein Catering aufbauen. Das sind nur ein paar Beispiele,
die ich mir in ein paar Minuten ausgedacht habe. Ich bin mir
sicher, man könnte noch mit viel besseren Ideen aufkommen. Mein
Punkt ist, Gott hat dir Kreativität gegeben, nutze sie. Sei nicht faul im Denken. Du hast heute mehr Möglichkeiten
als je zuvor. Wie viele Möglichkeiten öffnet
dir allein das Internet? Du kannst dein Geschäft aufbauen,
zu Hause, von deiner Couch aus. Schau, welche Gaben du hast und
dann sei kreativ. Auch das ist Teil deiner Gottes-Ebenbildlichkeit,
kreativ zu sein. Drittens, dritter Einwand, aber
das ist so viel Arbeit und ich kann das nicht. Faulheit ist generell kein besonders
gutes Argument für einen Christen. Bis wann willst du liegen, du
Fauler? Wann willst du von deinem Schlaf
aufstehen? Ein wenig Schlaf, ein wenig Schlummer, ein wenig
Hände falten, um auszuruhen? Sprüche 6, Verse 9 und 10. Raff dich auf! Natürlich ist
es anstrengend, was aufzubauen. Aber willst du deine Faulheit
vorschieben? Fang an! Besorg dir ein paar
gute Bücher. Lies dich ein. Hol dir Rat. Sprich
mit anderen Unternehmern. So schwer ist das nicht. Ihr
Lieben, die Städte sind voll mit Friseurläden und Handyläden
und Gemüseläden. Glaubt ihr, die Inhaber haben
alle ein abgeschlossenes Studium? Es ist nicht so schwer. Und das, was du nicht weißt,
das kannst du lernen. Du darfst nur nicht faul sein. Und wenn du wirklich etwas nicht
kannst, dann finde jemanden, der dir hilft. Du musst nicht
alles allein können. Du hast Brüder, die dir helfen
können. Du weißt, wie man eine Internetseite
baut oder wie man einen Baum fällt, aber du hast keine Ahnung,
wie man Buchführungen macht? Dann hol dir Hilfe von deinem
Bruder. Bezahle den Bruder, der das kann,
dafür, dass er dir die Buchführung macht. Oder gründe das Unternehmen
gleich mit ihm zusammen. Genauso, wenn es dir an finanziellen
Mitteln fehlt. Wenn deine Idee wirklich gut
ist und dein Bruder weiß, dass du fleißig arbeiten wirst für
den Herrn, warum sollte es eine Möglichkeit sein, dass er sich
beteiligt? Zudem gibt es auch Banken, die
auch gerne ihr Geld anlegen. Auch zu denen könnte man gehen. Schieb deine Faulheit nicht vor. Viertens. Aber ist das nicht zu risikoreich?
Ist doch schön, wenn ich weiß, ich habe meinen Job und jeden
Tag kann ich mich wieder da hinsetzen. Könnte es sein, dass deine Geschäftsidee
nicht funktioniert und dass du es nicht schaffst. Ja, kann sein. Aber weißt du, was Christus nicht
besonders schätzt? Furcht. Risiko-Aversion. Wenn du auf keinen Fall ein Risiko
eingehen willst. Christus erzählte mal die Geschichte von einem
Mann, der zwar nicht selbstständig war, aber von seinem Herrn einen
Geldbetrag bekam, mit dem er selbstständig arbeiten sollte,
den er investieren sollte, aus dem er was machen sollte. Aber anstatt dass er das Geld
einsetzte und damit arbeitete und das Geld vermehrte, vergrub
er es in der Erde aus Angst, er könne es verlieren und ein
Ärger bekommen mit seinem Herrn. Sein Herr fand das nicht gut. Er reagierte darauf nicht besonders
gut und sprach zu ihm, du böser und fauler Knecht. Und man nahm diesen unnützen
Knecht alles weg und warf ihn hinaus in die äußerste Finsternis,
Matthäus 25, 15 bis 46. Natürlich sollst du keine unvernünftigen
Risiken eingehen, aber weißt du, dass du mittlerweile in Deutschland
eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, das heißt du persönlich
haftest gar nicht mehr, eine Gesellschaft mit einer beschränkten
Haftung gründen kannst für einen Euro? Ist das Risiko echt so
groß, ein Euro zu verlieren? Und gerade heute, noch einmal
mit dem Internet, du brauchst oft nicht mal ein Büro oder ein
Ladengeschäft anzumieten. Fürchte dich nicht unnötig vor
Risiken, sondern sei ein Patriarch, sei ein Eroberer, sei furchtlos,
sei mutig, sei männlich, sei unternehmerisch, sei risikobereit. Und vertraue darauf, dass dein
Gott mit dir ist, wenn du es für ihn tust. Dass er dich segnen
wird, wenn du auch bei der Arbeit zuerst nach seinem Reich und
seiner Gerechtigkeit trachtest. Fünfter Einwand, der böse Postmillennialismus. So eine Predigt hält nur ein
Postmillennialist. Und wenn wir diese Dinge predigen
und wenn wir diese Dinge tun, dann werden wir uns mit den typischen
Vorwürfen gegen den Postmillennialismus konfrontiert sehen. Ihr wollt
das Reich Gottes mit weltlichen Mitteln bauen. Aber Christi Reich
ist nicht von dieser Welt. Es ist ein geistliches. Ja, Christi
Reich ist nicht von dieser Welt, aber es ist in dieser Welt und
es erobert die Welt, es nimmt die Welt ein. Christus ist König. Nicht nur geistlich, nicht nur
im Himmel, nicht nur in deinem Herzen, König der Erde. Wir wollen das
Reich nicht mit weltlichen Mitteln bauen. Wir wollen das Reich bauen,
indem wir tun, was Christus uns geboten hat. Indem wir die Nationen
zu Jüngern machen, das heißt, indem wir sie taufen und sie
lehren, Christi Gebote zu befolgen und als Christen zu leben und
zwar in allen Lebensbereichen, auch bei der Arbeit, denn Christi
Königsherrschaft erstreckt sich auf alle Lebensbereiche. Das ist ein kraftvolles Christentum. Und sicher, wenn wir unsere Arbeit
dann als Christen machen, dann hat das hoffentlich, sicherlich
Auswirkungen auf unsere Umgebung, Auswirkungen auf unsere Stadt,
Auswirkungen auf unser Land, auf unsere Gesellschaft. Wenn
ein Schuhmacher jetzt als christlicher Schuhmacher arbeitet, wenn ein
Lehrer jetzt als christlicher Lehrer arbeitet, ein Polizist
als christlicher Polizist, ein Politiker als christlicher Politiker,
ein Richter als christlicher Richter Rechts spricht, dann
wird das die Gesellschaft verändern, möge es so kommen. Dem Herrn
sei Dank dafür. Unser Ziel ist nicht die Veränderung
der Gesellschaft durch weltliche Mittel. Unser Ziel ist, gehorsam
zu leben für unseren Herrn in allen Bereichen unseres Lebens,
jünger zu machen, ihm gehorsam zu sein und dadurch werden wir
Auswirkungen haben auf die Gesellschaft. Sechster Einwand. Bauen wir dann nicht eine Parallelgesellschaft
auf? Noch einmal, das letzte Mal,
als ich nachgeschaut habe, gehörte diese Erde dem Herrn Jesus Christus. Er ist König über alle Menschen
und über die ganze Erde. Das hier ist seine Erde. Und er bestimmt, wie wir darauf
leben sollen und wie eine Gesellschaft aussehen soll. Wenn also zur
Zeit eine große Mehrheit in unserem Land sich den Geboten des Königs
widersetzt, dann bauen nicht wir eine Parallelgesellschaft
auf, sondern die Abtrünnigen und Rebellen haben seit Jahrzehnten
eine riesige Parallelgesellschaft aufgebaut. Wir bauen an der wahren
Gesellschaft gemäß den Anordnungen des wahren Königs. Aber davon
abgesehen, wäre es nicht klug, die Christen hätten solche Parallelstrukturen? Haben uns das nicht die letzten
Jahre gelehrt? Was machst du, wenn der Staat
dich einsperrt und dir nicht mehr erlaubt, deiner Arbeit nachzugehen? Was ist, wenn der Staat den nächsten
Wahnsinn veranstaltet? Wäre es nicht gut, wir könnten
uns noch versorgen? Wäre es nicht gut, wir könnten
uns noch die Haare schneiden lassen? Wäre es nicht gut, wir
hätten einen christlichen Arzt, der uns immer noch behandelt,
auch wenn wir uns keine Spritze haben geben lassen? wäre es nicht generell gut. Wir würden unsere Leistungen,
unsere Arbeit und unser Geld lieber dem Bruder geben und nicht
einem Gottlosen. Andere Minderheiten in unserem
Land haben das gemacht. Geh mal durch die Städte, da
gibt es ganze Viertel, findest du nur türkische Läden oder irgendwelche
anderen. Warum sollten wir Christen nicht
auch anfangen, eine christliche Gesellschaft zu bauen? Siebtens,
siebter und letzter Einwand. Und was, wenn ich es nicht tue? Was, wenn ich mich nicht selbstständig
machen will? Oder wenn ich vielleicht gerne
würde, aber es geht nicht. Ich hatte bereits am Anfang gesagt,
dass es kein Gebot vom Herrn geht, dass du dich selbstständig
machen musst. Ich habe sieben biblische Gründe genannt, warum
es in der Regel besser ist, sich selbstständig zu machen und für
sein eigenes Haus zu arbeiten, anstatt für ein fremdes. Aber
wenn du dich nicht selbstständig machst, sondern weiter für jemand
anderen arbeitest, dann steht dir das frei, du sündigst nicht. Es mag aber sein, dass du in
all die Probleme kommst, die ich aufgezählt habe. Und wenn du es gerne ändern würdest,
wenn du dich gerne selbstständig machen würdest, aber es geht
gerade nicht, Es geht gar nicht oder zumindest für eine bestimmte
Zeit nicht, dann lass es dich nicht bekümmern. Was du nicht ändern kannst, soll
dich nicht bekümmern. Bleib in deinem Stand und tue
deine Arbeit freudig. Als für deinen wahren Herrn,
nicht für deinen menschlichen Chef, sondern für Christus. 1.
Korinther 7, Verset 20 und 21. Denn darum geht es, ob du dich
selbstständig machst oder nicht. Darum geht es. Dass wir alles
tun, was Christus uns geboten hat, in allen Lebensbereichen. Dass wir unserem König gehorchen,
auch bei der Arbeit und in unserem ganzen Leben. Wir wollen leben
für Christus, weil er sein Leben hingegeben hat für uns. Wir wollen
sein Reich ausbreiten in allen Bereichen der Gesellschaft, weil
er der König ist auf hohem und erhabenen Thron über alle Bereiche
der Gesellschaft. Und wir wollen, dass er Ehre
empfängt durch unser Leben und durch unsere Arbeit und dass
in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge und jede Zunge bekenne,
dass Jesus Christus Herr ist. zur Verherrlichung Gottes des
Vaters. Und das müssen Sie tun, wenn Sie sehen, wie wir leben
und arbeiten als Christen. Wenn Sie den Unterschied wieder
sehen zwischen dem Gottesfürchtigen, der Gott dient, und dem Gottlosen,
der ihm nicht dient. Und wir wollen unser Leben und
auch unsere Arbeit so führen, dass wir am Ende diese herrlichen
Worte von unserem geliebten Herrn hören. Wohl, du guter und treuer
Knecht. Über weniges warst du treu, über
vieles werde ich dich setzen. Geh ein in die Freude deines
Herrn. Gepriesen sei Christus, der König
über alles, über alle Völker, Völkerschaften und Sprachen.
Denn seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergehen
wird und sein Königtum ein solches, das nie zerstört werden wird. In dem Namen Gottes, des Vaters,
des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Christen, macht euch selbständig
Eine Auslegungspredigt über 1. Mose 30, 25-30 von Pastor Tobias Riemenschneider.
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| Sermon ID | 572321354972 |
| Duration | 1:16:35 |
| Date | |
| Category | Sunday Service |
| Bible Text | Genesis 30:25-30 |
| Language | German |
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