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Ihr Lieben, vielleicht kommt
der eine oder andere heute Abend hier zum Gottesdienst und ist
vielleicht auch schon müde nach einem solchen Tag und seine Gedanken
sind schwer. Vielleicht ist einer dabei, der
kürzlich enttäuscht wurde und nicht so recht versteht, was
Gott ihn lehren möchte und mit seinen Gedanken damit beschäftigt. Und ein Dritter erlebt vielleicht
starke Anfechtung an dem Glauben. und erfährt diese Auseinandersetzung
in seinem Leben und ist da in seinen Gedanken auch vielleicht
damit beschwert. Und es gibt so viele Möglichkeiten,
wie unsere Sinne von Gott ablenken können, die unser ganzes Denken
von Gott wegziehen möchten. Viele Gründe, die uns auch die
Freimütigkeit zur Anbetung und die Freimütigkeit zu hören, auf
Gottes Wort rauben mögen. Situationen und Erlebnisse, die
vielleicht unser Leben in einem dichten Nebel hüllen, den wir
noch kaum durchsehen können. Und so hoffe ich, dass wir an
diesem Abend durch Gottes Gnade den Blick frei bekommen und auf
Gott sehen können und dass wir in diesem Wort, das wir lesen
werden im Buch der Sprüche, einen einem Blick hindurchkriegen,
durch den Nebel der betrübten oder müden Seele hin, auf die
Gnade Gottes, ein Blick auf das Licht unseres Herrn. Und so sollen
diese Verse, die wir heute miteinander betrachten, uns den Blick freimachen
für Gottes Segen, den Gott jedem verheißen hat, der auf ihn vertraut. Und das lesen wir im Buch der
Sprüche in Kapitel 3 in den Versen 5 und 6. Buch der Sprüche, Kapitel 3,
die Verse 5 und 6. Vertraue auf den Herrn mit deinem
ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand. Auf all deinen Wegen erkenne
nur ihn, dann ebnet er selbst deine Pfade. Vertraue auf den Herrn und er
wird dich segnen. Drei Dinge werden hier angesprochen,
die wir uns heute Abend hier etwas genauer ansehen wollen.
Vertraue auf den HERRN mit allem, in allem und bei allem. Vertraue auf den HERRN mit allem,
in allem und bei allem. Als erstes vertraue auf den HERRN
mit allem. Vertraue auf den HERRN mit deinem
ganzen Herzen, steht hier. Gott fordert uns ja auf, dass
wir unser ganzes Vertrauen auf ihn setzen, auf seine Vorsehung,
auf seine Verheißungen, auf seine Gnade, dass wir uns ihm ganz
und gar anvertrauen. Gestern war ich eine ganze Zeit
mit dem Zug unterwegs und auch dazu gehört viel Vertrauen. Dazu
gehört Vertrauen in die Technik der Eisenbahn und am Bahnsteig
wurde von mir erwartet, dass ich tatsächlich in diesen Zug
einsteige. Und als Ganze hineingehe, dass
ich mich dem Zug und dem Zugführer anvertraue. Ich musste einsteigen,
ich konnte nicht irgendwie so noch so mit einem Bein auf dem
Bahnsteig stehen bleiben und mit einem Bein im Zug, das wäre
nicht gegangen. Wir haben das erlebt, da war
unterwegs an einem Bahnsteig jemand, der hat es nicht ganz
verstanden, der wusste nicht so genau, ob er wirklich mit
dem Zug fahren will oder nicht und der war so halb drin und
halb draußen und dann konnte der Zug nicht losfahren. Ich muss mich dem Zug ganz anvertrauen.
Ich muss komplett einsteigen und mich ihm ganz anvertrauen. Ein schönes Beispiel, ein schönes
Bild dafür. Und ich glaube, wir verstehen
das. Glaubst du, dass Gott von uns
irgendetwas anderes erwartet? Glaubst du, wir können bei Gott
sagen, ja, ich glaube an dich, aber ich bleibe mal lieber noch
so mit einem Bein irgendwo anders stehen, so auf dem Bahnsteig
stehen? Bildlich gesprochen. Das geht
nicht. Gott möchte, dass wir uns ihm
ganz anvertrauen. Gott möchte nicht nur ein Lippenbekenntnis,
dass wir sagen, ja, ich glaube an dich, sondern er möchte, dass
wir unser ganzes Leben ihm anvertrauen. Dass wir mit unserem ganzen Herzen,
heißt es hier, mit allem was wir sind, mit allem was wir haben,
mit allem was uns irgendwie kostbar ist, was uns wertvoll ist, mit
allem was uns ausmacht, dass wir uns ihm allein anvertrauen. dass wir loslassen, dass wir
einsteigen und uns ihm in allem ganz anvertrauen, mit allem was
wir sind. Wir haben auch viel Grund dazu.
Wir haben viel Grund Gott zu vertrauen. Durch den Sühnetod
Christi hat uns Gott von unserer Schuld befreit. Wir können uns ihm vertrauensvoll
zuwenden. Wir hatten zwar nichts als die Verdammnis verdient,
aber in Christus ist Gott unser Freund geworden. In Christus
können wir uns vertrauensvoll Gott dem Vater zuwenden. Gott ist nicht unser Feind, er
ist unser Vater, wie wir es gerade vorhin auch in diesem schönen
Gleichnis gelesen haben. Nach das kennen wir, ich beobachte
das bei Barnabas, wenn diesen kleinen eineinhalbjährigen Wenn
ich ihm die Arme entgegenstrecke, dann springt er ohne Angst hinein.
Eigentlich ist er ja so ein bisschen eine ängstliche Person. Aber
er weiß, ich bin sein Vater und er kann mir vertrauen. Ich werde
ihn nicht fallen lassen. Ich werde ihn sicher auffangen, wenn
er mir in die Arme springt. Er hat dann keine Angst. Er weiß,
dass ich ihn lieb habe. Und wenn wir an Jesus Christus
glauben, dann ist Gott unser Vater und wir können uns ihm
ganz getrost anvertrauen mit allem. Wir dürfen wissen, ja,
er fängt uns, er hält uns, er will uns nichts Böses. Und da mag es Leute geben, für
die klingt das jetzt sehr vernünftig. Die sagen, ach ja, und wenn ich
mir das alles so überlege, auch die christliche Ethik, da hören
wir in unseren Tagen ja auch viel drüber, ist ja alles eine
großartige Sache, eine sehr vernünftige Sache. Ich möchte hier gerne
auch ein bisschen den Faden aufgreifen von heute früh in der Lehrstunde. Da gibt es große Philosophen,
die sagen, ach was ist das nicht für eine großartige Lehre, die
so in unserer westlichen Kultur, im Christentum erwachsen ist,
eine herausragende Ethik. Und das überzeugt sie intellektuell
und sie halten das für sehr vernünftig, sich auch Gott anzuvertrauen. Und für sie ist letztendlich
dann doch der christliche Glaube nichts anderes als eine Philosophie,
eine Weltanschauung. Aber das ist kein rettender Glaube. Das ist nur ein Denkgebäude.
Das könnte man leichter setzen durch irgendetwas anderes. Aber es gibt auf der anderen
Seite wiederum Menschen, und davon gibt es auch nicht wenige,
für die sie das gerade ganz umgekehrt aus. Die sagen, was? Christ zu
sein, das ist ja das Dümmste, was du machen kannst. Oder eigentlich
eher etwas, was schon für Leute ist, die nicht so klug sind vielleicht
und nachdenken. Überleg mal, was Jesus gesagt
hat. Was hat Jesus uns eigentlich
verheißen, wenn wir ihm nachfolgen? Habt ihr darüber schon mal nachgedacht,
was Jesus verheißt? Er sagt, wenn jemand mir nachkommen
will, Er verleugnet sich selbst und nehmt sein Kreuz auf sich
und folge mir nach. Also wie ein Werbeslogan klingt
das nicht gerade, wenn man sich überlegt, was einem da angeboten
wird. Ist das wirklich attraktiv? Schmach, Selbstverleugnung, Kreuz,
Leid, Verfolgung. Ist das, was ihr wollt? Ist das
wirklich das, was sehr einladend wirkt? Das ist, was Jesus uns
verspricht, wenn wir ihm nachfolgen? Im ersten Korintherbrief spricht
Paulus davon, wie sehr die Predigt des gekreuzigten Christus auf
Verachtung und auf Spott stieß. Da haben wir heute in der Predigt
in der Früh schon einiges dazu gehört. Aber er schreibt im ersten
Korintherbrief, im ersten Kapitel davon, er sagt, das Wort vom
Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit. Es ist töricht
in ihren Augen. Uns aber, die wir gerettet werden,
ist das Gotteskraft. Denn weil in der Weisheit Gottes
die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, hat es Gott wohlgefallen
durch die Torheit der Predigt, die Glaubenden zu retten. Weil
dem Juden Zeichen fordern und Griechen Weisheit suchen, predigen
wir Christus als gekreuzigt, den Juden ein Anstoß und den
Nationen eine Torheit. Dem berufen uns selbst aber Juden
wie Griechen Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn das törichte Gottes ist
weiser als die Menschen und das schwache Gottes stärker als die
Menschen. Jesus Christus, Jesus Christus,
der Gekreuzigte, er ist unser Erlöser. Er hat uns durch seinen
Tod mit dem Vater versöhnt. Nur wenn wir uns mit allem, was
wir sind und haben, allein auf ihn verlassen, an ihn glauben,
dann sind wir errötert, dann sind wir Kinder Gottes und Gott
ist unser Vater. und nur in ihm, in Christus allein, in dem gekreuzigten,
in dem verachteten, verschmähten, gekreuzigten Christus allein
ist unser Heil und sonst nirgends. Jesus Christus, der Gekreuzigte,
ist die Offenbarung von Gottes Herrlichkeit, wie wir es heute
früh gesehen haben, ist aber auch die Offenbarung von Gottes
Weisheit, die für die Welt eine Torheit ist. Nicht nachvollziehbar. Aber Gott möchte von uns, dass
wir uns auf ihn, auf seine Weisheit, auf seinen Gekreuzigten verlassen,
auf seine Treue, auf seine Liebe und das tun in einer ganz kindlichen
Weise, völlig ohne Zweifel, auf ihn verlassen und uns ihm völlig
uneingeschränkt anvertrauen. Ja, Vater, du meinst es gut mit
uns und ich vertraue ja mich dir an, möge es bedeuten, was
es will. Wir haben ein schönes Vorbild
in König Aser in 2. Chronik 14, Vers 10. Da heißt
es, er rief den Herrn, seiner Gott, an und sagte, Herr, außer
dir ist keiner, der helfen könnte. Außer dir ist keiner, der helfen
könnte. Im Kampf zwischen einem Mächtigen
und einem Kraftlosen. Hilf uns, Herr, unser Gott, denn
wir stützen uns auf dich und in deinem Namen sind wir gegen
diese Menge gezogen. Du bist der Herr, unser Gott.
Kein Mensch kann etwas gegen Dich ausrichten. Außer Dir ist keiner, der helfen
könnte. Wir stützen uns auf Dich. Es gibt keine andere Erlösung.
Es gibt kein anderes Heil, als allein in dem gekreuzigten Christus.
Gott erwartet von uns, dass wir uns ihm mit allem, was wir sind,
anvertrauen, dass wir ihm bedingungslos nachfolgen und um seinetwillen
alles hinter uns lassen. Die Jünger haben uns das vorgemacht.
Ihr kennt das zum Beispiel in Lukas Kapitel 5 lesen wir davon,
dass die ersten Jünger ihr Boot ans Land bringen und alles verlassen
und ihm nachfolgen. Sie lassen alles zurück und folgen
Jesus nach. schleifen nicht noch ihr Boot
hinter sich her. Jede Einschränkung dieses völligen
Gottvertrauens ist eine schlimme Provokation, die Gott missbilligt. Wir finden das immer wieder bei
den Israeliten, wie sie aus Ägypten zwar herausgeführt werden und
wirklich Gottes Hand mächtigste erleben, wie er sie aus der Sklaverei
befreit, wie er sie vor den Truppen des Pharao befreit und das Meer
spaltet und sie ziehen trockenen Fußes hindurch und die ganze
Armee ertränkt. Sie erleben es, wie Gott ihnen
Wasser schenkt und Essen gibt und doch sind sie immer wieder
dabei zu nörgeln und zu mosern. Wir lesen das in Psalm 78, dort
sagen sie, sollte Gott imstande sein, uns in der Wüste den Tisch
zu bereiten, als ob sie es nicht so oft erlebt hätten. Und das reizt Gott zum Zorn. Gott ist die Wahrheit in Person. Und daher möchte er auch, dass
wir ihn beim Wort nehmen und uns uneingeschränkt auf ihn verlassen. Und er will unter Beweis stellen,
dass dieses sein Wort auch mit Sicherheit gilt. Wir können es
in die Hand nehmen und sagen, Gott, ich tue das. Du hast es
verheißen. Und er wird es zeigen. Hüten wir uns davor, den Herrn
dadurch zum Zorn zu reizen, dass wir nicht auf ihn vertrauen,
dass wir ihn in Frage stellen. Schau auf ihn als deinen liebenden
Vater und vertraue dich ihm völlig an. Was immer dich vielleicht
beschweren mag, wo immer es Dinge geben mag, die dein Denken, dein
Herz besetzen, mach den Blick frei auf ihn, den liebenden Vater,
der dir die Arme entgegenstreckt und vertraue auf den Herrn mit
allem. Er hat dir ja diese großartige Vertreisung gegeben. Vertraue
auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen. Und das zweite ist, vertraue
auf den Herrn in allem. Unser Gottvertrauen mit allem,
was wir sind und haben, umfasst auch, dass wir uns in allem Gott
allein anvertrauen und nichts und niemand anderem. Vertraue
auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht
auf deinen Verstand. Wir sind als Menschen oft sehr
stolz. Es liegt uns nahe. Wir wollen
uns gerne auf irgendetwas verlassen. Das können ganz unterschiedliche
Dinge sein in unserem Leben, aber wir wollen uns gerne irgendwo
festhalten. Sei es unser Vermögen, da haben
die wenigsten von uns ein Problem mit, aber manche haben das. Sei
es die eigenen Fähigkeiten, sei es der Verstand, den wir zum
Götzen machen. Aber wir werden davor gewarnt
in der Heiligen Schrift. Jeremia 17, Vers 5, verflucht
ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem
Arm macht und dessen Herz vom Herrn weicht. Wir können nicht
uns auf zwei Dinge verlassen, auf den Herrn und noch irgendetwas
anderes. Wir erleben das oder finden dieses
Muster immer wieder seit dem ersten Sündenfall im Paradies.
Unsere ersten Eltern dachten, sie seien irgendwie klüger, irgendwie
verständiger als Gott. Und das wiederholt sich täglich
in unseren undemütigen Herzen. Es ist die Sünde, die wir doch
auch immer wieder bei uns finden. Und die Schrift warnt hier ganz
besonders junge Menschen, aber nicht nur. Aber vielleicht haben
Sie da öfter mal noch ein Problem damit, auch sich so in Ihrem
jugendlichen Kraft, in Ihrem jugendlichen Eifer so zu überheben,
stolz zu sein, was Sie nicht alles schon wissen und können.
An manchen Stellen sind Sie dann auch klüger, vielleicht auch
als Ihre Eltern oder ältere Menschen vielleicht. Aber auch ältere
Menschen sind nicht sicher davor, ganz im Gegenteil. Wir müssen
ermahnt werden. 1. Petrus 5, Vers 5. Ebenso ihr
Jüngeren, ordnet euch den Ältesten unter. Aber dann spricht er alle
an, alle, also die Jüngeren, vielleicht besonders die Jüngeren,
aber alle, auch die Alten, alle, alle umkleidet euch mit Demut
im Umgang miteinander. Denn Gott widersteht den Hochmütigen,
den Demütigen aber gibt er Gnade. Junge Leute haben da manchmal
ganz interessante Neigungen. Sie versuchen dann, um Rat zu
fragen, vielleicht auch Ältere um Rat zu fragen, in der großen
Hoffnung, na ja, dass sie dann eine Bestätigung kriegen für
das, was sie sich selbst überlegt haben. Wenn das dann nicht der
Fall ist, dann versuchen sie oft, das zu tun, was sie sich
selbst überlegt haben, ihr eigener Verstand beschlossen hat. wollen
lieber das tun. Ein ganz plastisches Beispiel
finden wir in der Nachfolge Salomos unter König Rehabiam, der dort
die alten Ratgeber Salomos um Rat fragt, was soll ich tun? Und er kriegt eigentlich einen
sehr weisen Rat, aber der passt ihm nicht. Das hatte er sich
anders gedacht. Und dann fragt er die jungen
Ratgeber und die geben ihm Rat nach seinen eigenen Überlegungen
und er tut das und die Folgen sind weitreichend. Das Reich
Israel entbricht ein Zwei in zwei Teile in das Nord- und Südreich
und es bleibt bis zum Ende der Geschichte Israels so. Nie gab es eine Wiedervereinigung. So weitreichend diese jugendliche
Sünde des Rehabian, weil es seinem eigenen Verstand, seinen eigenen
stolzen undemütigen Gedanken gefolgt ist. Aber es gab mal eine Zeit, in
der der Verstand des im Bild Gottes erschaffenen Menschen
klar und von Sünde ungetrübt war. Gott hat uns Menschen ihm
ähnlich gemacht, in seinem Bild. Aber nach dem Sündenfall müssen
wir bekennen, der Mensch, der im Ansehen ist, hat keine Einsicht,
der gleicht dem Vieh, das vertilgt wird. Psalm 49, 21. Oder Epheser
4, Vers 18. Sie sind verfinstert am Verstand,
entfremdet dem Leben Gottes wegen der Unwissenheit, die in ihnen
ist, wegen der Verstockung ihres Herzens. Unser Verstand ist nicht mehr
das, was er vor dem Sündenfall mal war. Durch ein verstocktes
Herz verfinstert. Daher kann er in einem gefallenen
Zustand kein guter Wegweiser mehr sein. Und in dieser gefallenen
Welt müssen wir uns davor hüten, uns auf den Verstand so zu verlassen. Und selbst die besten Männer
haben hier manchmal Probleme. Ein großes Beispiel finden wir
in dem Propheten Nathan, der bewies, dass er falschen Rat
gab, wo er sich auf seinen eigenen Verstand verlassen hatte. König
David hat diese Idee und sagt, eigentlich müsste ich doch Gott
einen Tempel bauen. Und er sagt zum Propheten, siehe,
ich wohne in einem Haus aus Zedern, während die Lade Gottes in einem
Zelt wohnt. Und was sagt Nathan zum König?
Geh hin und tu alles, was du im Herzen hast, denn der Herr
ist mit dir. Bau ihm einen Tempel. Und in
der Nacht geschieht das Wort des Herrn zu Nathan, geh hin
und sage zu meinem Knecht, zu David, so spricht der Herr, und
so weiter, er soll kein Haus bauen, erst sein Sohn. Aber Nathan hat in dem Moment
überlegt, das ist eine gute Idee, klingt vernünftig. Wenn du, König,
in einem Haus wohnst, warum soll Gott in einem Zelt wohnen? Und er gibt selbst dieser kluge
Prophet, gibt diesen falschen Rat. Er korrigiert das, aber
er kann sich nicht darauf verlassen. Und doch ist unser Verstand ein
Mittel, das Gott gebraucht, um uns zu leiten. Gott möchte jetzt
nicht, dass wir sagen, okay, wir brauchen nicht mehr nachdenken,
wir brauchen unseren Verstand nicht mehr benutzen, das wäre
auch falsch. Gott erwartet von uns, dass wir
unseren Verstand gebrauchen. Charles Bridges, ein gottesfürchtiger
Theologe im 19. Jahrhundert, hat einmal gesagt,
auch wenn wir es ablehnen, uns auf unseren Verstand zu stützen,
Er weist sich unser Gottvertrauen doch darin, dass wir unserem
Verstand folgen, denn wir vertrauen auf die Macht Gottes, ihn zu
erleuchten als eine Lampe, um uns dadurch zu leiten. Und das ist, was Gott tut. Durch
seine Gnade erneuert Gott auch in uns die Erkenntnisse. Er erneuert
unser Denken. Er erneuert unseren Verstand. Das geht nicht von jetzt auf
gleich. Aber wenn wir im Gottvertrauen leben, wenn wir im Vertrauen
auf Gott leben und im Glauben an Gott leben, wenn wir in Gottes
Wort leben und unser Denken davon prägen und bestimmen lassen,
dann ändert sich auch unser Denken und wird zunehmend demgleich
wie es Gott gefällt. Kolosserbrief Kapitel 3 ist diese
Beschreibung auch von diesem Wir ziehen den alten Menschen
an und den neuen Menschen an und dann heißt es und den Neuen
angezogen hat, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Bild
dessen, der ihn erschaffen hat. Gott möchte unser Denken erneuern,
unseren Verstand erleuchten. Wenn wir uns vor Gott auf die
Knie werfen und zu ihm beten und ihn um Hilfe bitten, dann
bekennen wir damit, dass wir mit unserem Verstand allein nichts
ausrichten können. Wir sind nicht in der Lage aus
eigener Kraft und krafteigener Vernunft unseren Weg recht zu
beschreiten. Wir sind völlig von Gott abhängig. Aber wir folgen in unserem alltäglichen
Leben sehr wohl einer vernünftigen Überlegung und auch dem, was
unser Verstand uns hilft. Und der praktisch gelebte Glaube
stärkt die Kraft des Verstandes und der Vernunft und er zerstört
sie nicht oder übergeht sie nicht. Glaube heißt nicht, es ist etwas,
was nichts mit guter Überlegung zu tun hätte. Praktisch gelebter Glaube ringt
nach einem geheiligten Verstand, nach einer gereinigten Vernunft,
die sich Gott unterwirft. Beispiel. Nehemiah ordnet an,
dass Jerusalem bewacht werden soll, während sie sich einzig
und allein auf Gott als ihren Beschützer verlassen. Nehemiah
4, Vers 3. Da beteten wir zu unserem Gott
und stellten eine Wache gegen sie auf, Tag und Nacht zum Schutz
vor ihnen. Sie beten. Weil sie sich auf
Gott verlassen und sich nicht auf ihre Waffengewalt stützen
und sagen, die werden das schon erledigen, dass die Feinde uns
nichts tun. Nein, sie stützen sich auf Gott. Aber sie denken auch nach, ja
wenn wir da noch eine Wache hinstellen, das ist schon auch ein gutes
Mittel. Und sie benutzen es. Gott mahnt uns hier in unserem
Vers, dass wir uns keinesfalls auf unseren eigenen Verstand
stützen sollen. Uns nicht auf ihn verlassen sollen.
Aber wenn wir uns uneingeschränkt Gott anvertrauen und ihm mit
allem und in allem vertrauen, dann dürfen wir auch unseren
Verstand einsetzen und gemäß geheiligter Vernunft, die sich
Gott unterwirft, auch handeln. Wir können das vergleichen mit
einem Bild. Also ihr seht das unschwer, ich
habe eine Brille und das möchte ich mal als Bild gebrauchen.
Unser Verstand ist wie eine Brille. Dort wo wir losgelöst von Gott,
uns auf unseren Verstand verlassen, ist es wie eine Brille, die von
Schmutz der Sünde so verdreckt ist, dass wir dadurch schlechter
sehen, als wenn wir überhaupt keine Brille aufhaben. Eine völlig
verdreckte Brille, die einfach durch die Sünde so verschoben
ist, dass man nichts mehr sehen kann. Völlig verdreckt. Aber
dort, wo wir uns in Demut Gott unterwerfen, Und wo Gott uns
von unserem sündigen Eigensinn reinigt, wird diese Brille gleichsam
gereinigt und wir können durch sie viel klarer und besser sehen
als ohne sie. Und es wäre ein fataler Fehler,
wenn wir aus stolzer Überlegung heraus diese Brille nicht aufsetzen
würden und sagen würden, ich verlasse mich auf Gott ohne nachzudenken. Nein, Gott möchte, dass wir unseren
Verstand gebrauchen, in geheiligter Weise. Das ist ein Mittel, das
er uns gegeben hat. Und Charles Bridges noch einmal,
er sagt dieses erst, ist unsere klare Pflicht, unseren Verstand
nicht zu vernachlässigen, sondern ihn eifrig in jeglicher Hinsicht
zu fördern. In einer Zeit, in der uns so
viel Wissen zur Verfügung steht, ist die Unwissenheit eine Frucht
der Faulheit, der Ignoranz oder einer falschen Illusion. Gott erwartet von uns sehr wohl,
dass wir unseren gereinigten und geheiligten Verstand in dieser
Welt gebrauchen. Aber er warnt uns eindringlich
davor, dass wir uns auf unseren eigenen Verstand verlassen und
nicht auf Gott stützen. Selbstvertrauen ist Torheit und
Rebellion gegen Gott, die ins Verderben stürzt. Sprüche 28,
26 Wer auf seinen Verstand vertraut, der ist ein Tor. Wer aber in
Weisheit lebt, der wird entkommen. Wenn wir so in gottesfürchtiger
Weise durch einen geheiligten Verstand uns leiten lassen, dann
dürfen wir uns keineswegs auf diesen geheiligten Verstand vertrauen
und auf ihn verlassen oder an den Verstand glauben oder unsere
Vernunft und so den Verstand zu einem Götzen machen. Unser
Glaube muss in allem ausschließlich auf Gott gerichtet sein. Und so sollen wir uns dem Herrn
anvertrauen, mit allem und in allem. Und schließlich als drittes,
Vertrau auf den Herrn bei allem. Wir haben gesehen, dass wir uns
unser ganzes Leben einzig und allein auf Gott verlassen sollen.
Das gilt nicht nur für bestimmte Bereiche des Lebens, sozusagen
der religiöse Teil unseres Lebens, sondern es gilt für alles, unser
ganzes Leben, für alle Bereiche und für jeden Zeitpunkt. Es gibt
nichts, wo wir sagen können, dazu brauche ich keinen Gott. Vers 6 hier, Sprüche 3, Vers
6, auf all deinen Wegen erkenne nur ihn, dann ebnet er selbst
deine Pfade. Auf all deinen Wegen. Gibt es irgendetwas in deinem
Leben, wo du dich nicht auf Gott verlassen möchtest? Gibt es irgendetwas,
wo du Gott nicht brauchst? Gibt es etwas, was du auch ganz
alleine kannst ohne Gott? Und ich glaube, wenn wir ehrlich
sind, gibt es viele Dinge, wo wir nicht drüber nachdenken. Brauchst du Gott, wenn du Auto
fährst? Brauchst du Gott, wenn du deine
Arbeit tust? Brauchst du Gott, wenn du mit deinem Vorgesetzten
sprichst? Ja, da denken wir vielleicht
noch drüber nach. Aber brauchst du Gott, wenn du deine Socken
anziehst, wenn du deine Zähne putzt, wenn du dir die Haare
machst? Brauchst du Gott? Ja, du brauchst
Gott in allem. Und das ist blanke, gottlose
Selbstüberhebung, wenn wir meinen, dass wir die alltäglichen Dinge
des Lebens auch ohne Gott erledigen können. Er möchte in allen Angelegenheiten
von uns gebeten werden. Da gibt es nichts, was zu groß
oder was zu klein ist. Wir sollen alles, alle unsere
Nöte, alles, was wir in unserem Leben erleben, im Gebet vor ihn
bringen. Gott möchte, dass wir einen Schritt
nach dem anderen unter Gottes Führung und dem Gottvertrauen
vorangehen. Und wir überschauen oft noch
nicht mal in der Früh, wenn wir vielleicht unsere stille Zeit
haben und den Tag dem Herrn anbefehlen, was uns an diesem Tag alles begegnen
wird. Da kann es rasch zu wichtigen Begegnungen kommen, Begegnungen,
die vielleicht sogar weitreichende Konsequenzen haben, auch für
unser Leben. Wie gut, wenn wir dann es uns
zur Gewohnheit gemacht haben, dass wir an Gott denken und dass
wir in dieser Situation vielleicht oft nur blitzschnell ein Stoßgebet
zum Herrn schicken. Wir finden das bei Nehemiah im
ersten Kapitel sehr schön beschrieben. Er war in dieser Situation als
Mundschenkeratende und wird vom König gefragt und er hat jetzt
nicht Zeit, um zu sagen, ich muss jetzt nochmal ausführlich
erstmal ins Gebet gehen und das vor den Herrn bringen, aber wir
lesen in Nehemiah 1, Vers 11, wie er dieses Stoßgebet zu Gott
schickt und sagt, ach Herr, lass doch dein Ohr aufmerksam sein
auf das Gebet deines Knechtes und auf das Gebet deiner Knechte,
die gewillt sind, deiner Namen zu fürchten. Lass es doch deinem
Knecht heute gelingen und gewähre ihm Barmherzigkeit vor diesem
Mann. Ich war nämlich Mundschenk des
Königs. Und er spricht mit dem König. Er hat nicht viel Zeit
jetzt da groß ins Gebet zu gehen, weil der König will eine Antwort
von ihm haben, warum er so traurig dreinblickt. Aber in dem Moment
betet er noch einmal. Weil er weiß, ich bin von Gott
abhängig. Ich kann jetzt nicht aus mir
heraus einfach da eine Antwort geben. Er wirft sich noch einmal
auf Gott. Ein Bruchteil von Sekunden. Aber
auch dort, wo wir Dinge ganz lange im Voraus planen, ist es
genauso nötig, dass wir diese Pläne in Gottvertrauen fassen,
in einem klaren Bewusstsein, dass sie letztendlich in Gottes
Hand liegen. Dieser bekannte Vers aus Jakobus
4, Vers 15, wenn der Herr will, werden wir sowohl leben, als
auch dieses oder jenes tun. Wir machen Pläne für nächste
Woche, für in zwei Monaten oder vielleicht für unseren Urlaub
oder was auch immer, weit im Voraus. Aber wir können sie nur
fassen, wenn wir sie in Gottvertrauen fassen, wenn wir sagen, ja, es
liegt in Gottes Hand. Sollten Sie nicht einfach eigensinnig
ohne Gott machen. Wir machen uns selbst zu Gott
und treiben mit uns Götzendienst, wenn wir so tun, als könnten
wir die einfachsten Dinge des alltäglichen Lebens ohne Gottes
Hilfe bewältigen. Er will in allem gebeten sein. Er will, dass wir alles in inniger,
liebevoller Abhängigkeit von ihm tun. Und so ist es unsere
Pflicht, mit all unseren Nöten zu ihm zu kommen. Mach es dir
zu einer festen Gewohnheit, dass du immer zuerst zu Gott gehst,
bevor du deinen eigenen Willen tust und tust, was dir gefällt,
in deiner eigenen Weisheit. mit deinen eigenen Überlegungen,
deiner eigenen Berechnung, bevor du menschliche Freunde konsultierst,
was immer. Geh zu Gott. Verlass dich auf
ihn. Und halte auch nichts für zu
klar oder für zu offenkundig, dass du keinen göttlichen Rat
bräuchtest. Es gibt ja eine klare Warnung,
eine Begebenheit im Richterbuch, ne, ist das Internet, bei Joshua,
wo die Gibeoniter kommen und vortäuschen, wie weit hergereist
sie sind und Joshua da einiges vormachen. Und Joshua ist bereit,
mit ihnen einen Bund zu schließen. Die Lage ist klar. Guckt ihr
an, was für kaputte Schuhe die anhaben, wie alt das Brot ist,
das sie dabei haben. Seht ihr an, es ist eindeutig, es ist klar.
Was soll dabei sein, wenn wir mit diesen weitgereisten Leuten
einen Bund schließen? Dann heißt es sehr bezeichnet
bei Joshua 9, Vers 14, den Mund des Herrn, aber befragten sie
nicht. Wer kennt die Geschichte und
wisst, es war ein Fehler. Ein Fehler, den sie nie wieder
rückgängig machen konnten. Saul in seiner Überheblichkeit
hat das versucht und wurde bestraft dafür. Aber sie hatten seit ihrer israelitischen
Geschichte diese Gibeoniter unter sich wohnen. Auf all deinen Wegen erkenne
nur ihn. Egal, ob es kleine oder große
Angelegenheiten sind, alle Nöte, persönlich oder nicht, zeitlich
oder ewig, Gott muss der erste Ratgeber sein. Dann kennen wir nicht den Frieden,
den es dann mit sich bringt, wenn wir alle unsere Angelegenheiten
vor Gott gebracht haben, wenn wir ihm alles mitgebracht haben
und im Gebet vor ihm gebracht haben, wie es im Philippabrief
heißt, Kapitel 4, Vers 6 und 7. Seid um nichts besorgt, sondern
in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen
vor Gott kund werden. Und der Friede Gottes, der allen
Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren
in Christus Jesus. Abraham ist uns hier ein Vorbild. Wo immer er ein Zelt aufschlug,
er richtete einen Altar für Gott. Wir finden das an verschiedenen
Stellen. Er baute dort dem Herrn einen
Altar. Er baute dem Herrn einen Altar. Immer wieder. Es ist das Erste,
es ist das Wichtigste. Wir finden, dass wie Abraham
für Isaak eine Frau sucht, Da ist keine Weltlichkeit dabei.
Es geht ihm nicht darum, dass er eine reiche Schwiegertochter
bekommt oder Ehre und Schönheit. Das Einzige, was für ihn zählt,
war der Name und die Ehre seines Gottes. So erkannte der Vater
der Weisen auf all seinen Wegen nur Gott und er bat von ihm Rat
in all seinen Nöten und er wurde nie enttäuscht. Und es sollte unsere Gewohnheit
sein, dass wir zuallererst vor Gott kommen, egal was anliegt.
Gott muss den ersten Platz einnehmen vor unseren eigenen Überlegungen,
unserem eigenen Willen, unserer Selbstgefälligkeit, vor unserer
eigenen Weisheit, unseren Freuden, unserem Selbstvertrauen oder
unserem eigenen Nutzen. Gott muss da vorstehen. Wie schnell stehen vermeintliche
Helfer vor unserer Tür, die uns so vielleicht gut gemeinten Rat
geben möchten, ach du schaffst das schon, wegen so etwas musst
du doch nicht gleich beten, das kriegst du schon selbst in den
Griff. Warum sollten wir nicht in allen
Dingen vor Gott kommen im Gebet? Es gibt keine Sache, die zu eindeutig
ist, zu klar ist, dass wir Gottes Wegleitung nicht bräuchten. Gott soll der Erste sein, dem
du es vorträgst. Da haben wir nicht schon diesen
Frieden erfahren, den das mit sich bringt, wenn wir Gott unser
Herz ausschütten. Darauf hat Gott seinen Segen
verheißen. Wenn wir damit aufhören, auf
uns selbst zu vertrauen, wenn wir damit aufhören, auf unseren
eigenen Überlegungen uns zu gründen, sondern wenn wir in Armut unseres
Geistes jeden Tag vor ihn kommen und ihn darum bitten, dass er
uns behütet, dass wir stets auf ihn blicken und von ihm Weisungen
empfangen, dann wird er unsere Pfade ebnen. Er hat es hier verheißen. Erkenne nur ihn, dann ebnet er
selbst deine Pfade. Dann können wir beten, in Psalm
25 finden wir das. Deine Wege, Herr, tue mir Kund. Deine Pfade, lehre mich, leite
mich in deiner Wahrheit und lehre mich, denn du bist der Gott meines
Heils. Auf dich harre ich den ganzen
Tag. Dann wird uns Gott die Pfade
ebnen und an seinen sicheren Weg leiten. Wir brauchen keine
neuen Offenbarungen. Wir brauchen keine sichtbaren
Zeichen, wie Israel bei dem Auszug aus Ägypten. Wir haben Gottes
Wort. Lass uns dieses mit betenden
Herzen lesen und darauf achten, wie der Heilige Geist sein Licht
drauf wirft. Lege das Wort neben die Vorsehung,
die du den Tag über erfährst. Vergleiche die beiden miteinander
und du wirst Gottes Hand in deinem Leben sehen. Erwäge sorgsam, was du erlebt
hast, mit ehrfürchtigem Glauben. und bringe deinen Willen in Einklang
mit Gottes Wort und sei bereit auf den Wink Gottes mit stiller,
demütiger, froher Bereitschaft zu warten und seinem Wink zu
folgen. Gott gebraucht verschiedene Wege.
Manchmal gebraucht er auch Enttäuschungen, manchmal sogar Fehler. Aber letztlich
ist kein Schritt, der im eifrigen Gebet gegangen wird, ein Weg,
der mit Verdruss gegangen wird. Diese Verheißung schützt uns
nicht vor Fehlern, aber er wird doch durch eine tiefgehende Demütigung
und Selbsterkenntnis überdeckt, sodass wir am Ende Gottes Wegleitung
anerkennen dürfen. Vertrau auf den Herrn mit deinem
ganzen Herzen. Stütze dich nicht auf deinen
Verstand. Auf all deinen Wegen erkenne
nur ihn. Dann ebnet er deine Pfade. Er leitet es sie. Auf rechten
Weg heißt es im Psalm 107. Gott hat uns hier einen ganz
reichen Segen verheißen. Dann ebnet er ihre Pfade, er
selbst deine Pfade. Ist es nicht wunderbar, wenn
Gott uns den Weg weist, wenn er uns den Weg ebnet? Dieser
Segen gilt uns, wenn wir uns mit allem, in allem und bei allem
ganz auf ihn verlassen und uns ihm ganz anvertrauen. Gott ist
unser Fels, auf dem unser Glaube gründet. Das gilt uns als Gemeinde
an diesem Abend. Gibt es irgendetwas, was wir
aus uns selbst heraus tun könnten? Gibt es etwas, wozu wir nicht
Gottes Segen bräuchten? Gibt es Eine Not, die wir als
Gemeinde erkannt haben, in der wir nicht Gottes Wegleitung bräuchten? Gibt es etwas, was wir selbst
aus eigener Kraft tun können? Das wäre falsch. Gott möchte,
dass wir uns ihm anvertrauen und lasst uns das heute Abend
und Zeit unseres Lebens tun, dass wir unser ganzes Vertrauen
allein auf Gott setzen. und mit Freimütigkeit alles vor
ihm bringen, der uns seinen Segen verheißen hat, wenn wir uns ihm
ohne Wenn und Aber anvertrauen. Vertrau auf den Herrn mit deinem
ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand, auf
all deinen Wegen, erkenne nur ihn, dann ebnet er selbst deine
Pfade. Möge der Herr uns dazu Gnade
geben, dass wir in diesem Gottvertrauen wachsen und zunehmen, dass wir
dafür bekannt sind, dass wir von Gott gesegnet sind, weil
wir uns ihm in allem anvertraut haben. Amen.
Vertrau auf den Herrn
Series Sprüche
Vertrau auf den Herrn ...
- ... mit allem
- ... in allem
- ... bei allem
| Sermon ID | 51116654580 |
| Duration | 38:38 |
| Date | |
| Category | Sunday - PM |
| Bible Text | Proverbs 3:5-6 |
| Language | German |
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