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Zu Beginn dieses neuen Jahres
möchte ich mit euch das gesamte Kapitel 1 des Propheten Hesäkel
betrachten. Hesäkel, Kapitel 1. Ich lese
uns zu Beginn aber erst die ersten drei Verse. Hesäkel, Kapitel
1, Verse 1 bis 3. Und hier lesen wir in Gottes
heiligem Wort. Und es geschah im dreißigsten
Jahr, im vierten Monat, am fünften des Monats, als ich inmitten
der Weggeführten am Fluss Keba war, da öffneten sich die Himmel
und ich sah Gesichte Gottes. Am fünften des Monats, das war
das fünfte Jahr der Wegführung des Königs Jojakin, erging das
Wort des Herrn ausdrücklich an Ezekiel, den Sohn Buses, den
Priester, im Land der Chaldea. am Fluss Keba. Und dort kam die
Hand des Herrn über ihn. Amen. Lasst uns beten. Unser großer und herrlicher Gott,
wer im Himmel und auf Erden ist Dir gleich? Niemand ist wie Du. Du allein bist Herr, Du allein
bist Gott und Du bist der ewig Herrschende. Und so lass uns
Dich nun durch Dein Wort mehr erkennen, Dich mehr fürchten,
Dich mehr lieben Nicht mehr wertschätzen, über alles herrschätzen. Sei uns gnädig und segne uns
durch dein Wort. Wir bitten es in Jesu Namen.
Amen. Nehmt gerne Platz. Also, ein neues Jahr liegt vor
uns und du fragst dich vielleicht, was wird dieses Jahr bringen?
Im letzten Jahr war schon so viel los, also was wartet jetzt
auf uns? Vielleicht in deinem eigenen
Leben fragst du dich, wie geht es weiter? Da gibt es verschiedene
Bereiche, wo du vielleicht Sorgen hast oder du fragst dich, erreiche
ich meine Ziele? Wird dieses Jahr gelingen oder
wird es viele Nöte und Kämpfe geben? Was wird geschehen in
meinem Leben? Aber nicht nur, wenn du auf dein eigenes Leben
schaust, sondern auch auf die Welt, wirst du dich fragen, vielleicht,
was wird passieren? Unser Bundestag wurde aufgelöst,
es gibt Neuwahlen, wie wird das, wie wird das laufen? In den USA
ist ein neuer Präsident und steht ein Weltkrieg vor der Tür, was
wird passieren? Und ich will dir nicht sagen,
dass dieses neue Jahr einfach gut laufen wird. Dass einfach
alles rosig ist. Ich will dir auch nicht sagen,
dass es einfach werden wird. Denn Gott verordnet in dem Leben
seiner Kinder, in der Lebensschule, durch die er uns gehen lässt,
so manche schmerzhaften Erlebnisse und Ereignisse und sogar Situationen
und Phasen, schwierige Zeiten, die länger anhalten, Zeiten der
Not. Der Herr führt seine Kinder in Situationen, wo es dir wirklich
weh tut und wo du nicht mehr weiter weißt und wo du dich so
fühlen könntest, als hätte Gott dich verlassen. Als sähe alles
düster aus. Lasst mich nochmal die ersten
drei Verse lesen. Es geschah im dreißigsten Jahr, im vierten
Monat, am fünften des Monats, als ich inmitten der Weggeführten
am Fluss Keba war, da öffneten sich die Himmel und ich sah Gesichte
Gottes. Am fünften des Monats, das war
das fünfte Jahr der Wegführung des Königs Joachim, erging das
Wort des Herrn ausdrücklich an Hesekiel, den Sohn Buses, den
Priester, im Land der Chaldea, am Fluss Keba, und dort kam die
Hand des Herrn über ihn. Lasst mich das zusammenfassen,
in welcher Situation Hesekiel sich hier befindet. Seine persönlichen Pläne und
Träume, sie wurden allesamt zerschmettert und er war wie am Boden zerstört. Was war los? Wir sprechen grob
von der Zeit 600 vor Christus. Die Großmacht Babylon eroberte
einfach alles und keiner konnte vor ihnen standhalten und auch
Judah wurde eingenommen. Sie eroberten Jerusalem. Und
sie verschleppten die Menschen als Kriegsgefangene, darunter
Daniel und seine Freunde, von denen du schon gehört hast. Aber
unter den Verschleppten war auch ein Mann mit dem Namen Hezekiel. Hezekiel war ein junger Mann
aus Juda. Er war Priester, der Sohn eines
Priesters, aus der Familie von Priestern. Das bedeutet, er hätte
selbst eines Tages Priester werden sollen, ab dem 30. Lebensjahr
hätte er eigentlich im Tempel dienen sollen. Darauf wurde er
sein Leben lang vorbereitet, darauf wartete er, darauf hat
er sich gefreut und er hatte sogar noch die Gnade, dass er
einige gute Früchte erleben durfte von der Reformation des Königs
Josia. Doch nach dessen Tod ging alles
dem Bach runter und Gott gab Israel in die Hand ihrer Feinde. Und so wurde auch Hezekiel gefangen
genommen und weggeführt, verschleppt von seiner Heimat in ein fremdes,
heidnisches Land, weit weg vom Tempel. Und so sitzt er da am
Fluss Keba, vermutlich ein künstlich angelegter Kanal im Land der
Chaldea, im Exil. Dort gab es eine jüdische Siedlung. Und wie muss es ihnen gegangen
sein dort? Dieser Mann wollte Priester werden,
wie sein Vater. Er wollte dem Herrn treu dienen.
Aber alle seine Pläne wurden zunichte gemacht. Das heißt,
seine gesamte Lebensplanung wurde durchkreuzt. Alle Träume, einfach
ein Strich durch die Rechnung. Überlegt dir einmal, wie es ihnen
gegangen sein muss. Versuch dich mal in die Situation
zu versetzen. Stell dir mal vor, eine militärische
Großmacht kommt. Nehmen wir mal Russland. Und
sie kommen und sie marschieren hier in Frankfurt ein und sie
töten und sie erniedrigen und sie nehmen uns mit. Sie nehmen
uns alles weg und sie verschleppen uns und sie bringen uns weit
weg. Irgendwo in Russland sitzen wir vielleicht an der Volga. Einfach so alles verloren. Kannst du dir das vorstellen?
Kannst du dir das ansatzweise vorstellen, was das bedeutet?
Und wie lange war er schon verschleppt? Nun, diese Zeitangaben dort in
den ersten drei Versen, die sind nicht einfach zu verstehen, aber
vielleicht war es so, meint es das, dass Hezekiel ungefähr mit
25 Jahren verschleppt wurde. Fünf Jahre war nun vergangen
und er war jetzt 30 Jahre alt. Das hieße, dass er jetzt schon
fünf Jahre lang dort in der Ferne sitzt. Und dort hockt er am Fluss
Keba. Was fragt er sich wohl? Vielleicht
sowas wie, wo ist mein Gott? Wohin soll das alles führen? Er wurde seiner Heimat beraubt,
seiner kompletten Zukunft. Er hat nicht mehr den Tempel.
Es gibt keine Opfer mehr, keinen Gottesdienst. Überlegt dir das
mal. Alles ist dir geraubt. Wir erfahren sogar dann später
in Kapitel 24, dass Hezekiel verheiratet war. Aber weißt du,
wann seine Frau erwähnt wird? Da, wo uns berichtet wird, dass
sie gestorben ist. Was soll das alles? Jetzt verliert er auch noch seine
Frau. Wo ist Gott in all dem? All das sieht aus wie so eine
düstere, schwere, riesige Gewitterwolke, wo man nicht mehr klar sieht
und alle Hoffnung ist zerstört. Es ist eine Vollkatastrophe.
Menschlich würde man gesehen doch verstehen, wenn Jesus gesagt
hätte, Gott hat mich verlassen. Nicht nur im persönlichen Leben. Nicht nur, dass seine persönlichen
Träume dahin sind. Wenn er auf sein Volk schaut,
das Volk Israel, es ist alles hoffnungslos. Er hat sein Volk
gerichtet. Er hat sie dahingegeben in die
Hände seiner Feinde. Sie sind am Boden zerstört. Gott, ja, Gott führt seine Kinder
in so manche Lebensumstände, die sehr schwierig sind. Wo man
auf sein eigenes Leben schaut und einfach nur verzweifeln kann.
Wo man an seine eigene Lebensplanung denkt und einfach nur ein Strich
durch die Rechnung. Und man schaut auf die Umstände
und alles sieht düster aus, wie tiefschwarze Gewitterwolken. Aber die Botschaft von heute
ist, Gott sieht seine Kinder in diesen schwierigen Zeiten,
die hart sind. Er hat sie nicht vergessen. Schaut
ihr Ezekiel an, wie er dort sitzt am Fluss, wahrscheinlich mit
Heimweh erfüllt, schaut er in die Ferne und bläst Trübsal. Doch der Name Hezekiel, der Name
bedeutet Gott möge stärken oder Gott ist stark. Und wir sehen
nun, wie der Herr Hezekiel in dieser Zeit stärkt. Und mein
Gebet ist, dass er auch dich stärkt, dass auch du ein Hezekiel
bist. Gott möge dich stärken durch
sein Wort, durch das, was wir heute hier am Anfang des Jahres
hören. Wie stärkt Gott Hezekiel? Indem er ihn erhebt, seinen Blick
erhebt, dass er eine himmlische Perspektive nun einnimmt und
sieht, wie die Dinge wirklich sind. Es wird hier in dreifacher
Weise ausgedrückt. Schauen wir nochmal ab Vers 1.
Und es geschah im dreißigsten Jahr, im vierten Monat, am fünften
des Monats, als ich inmitten der Weggeführten am Fluss Keber
war, da öffneten sich die Himmel und ich sah Gesichte Gottes.
Und am fünften des Monats, das war das fünfte Jahr der Wegführung
des Königs Juliakims, erging das Wort des Herrn ausdrücklich
an Ezekiel, den Sohn Boses, den Priester, im Land der Chaldea.
am Fluss Keba und dort kam die Hand des Herrn über ihn. Kannst
du dir das vorstellen, wie dieser junge Mann verzweifelt dort am
Fluss sitzt, in einem fremden Land und er sich fragt, wie es
weitergehen soll? Wo ist Gott in all dem? Und plötzlich
öffnet sich der Himmel. Plötzlich sieht er sein Leben
und diese Welt und alles aus einer anderen Perspektive. Plötzlich
sieht er Gesichter Gottes, das bedeutet Visionen. Das Wort des
Herrn kommt ausdrücklich zu ihm. Er wird ein Prophet. Die Hand
des Herrn kommt über ihn. Das heißt, Gott packt ihn, er
ergreift diesen Mann und nimmt ihn und zeigt ihm gewaltige Dinge. Er sieht den Himmel geöffnet,
eine himmlische, göttliche Perspektive. Und das ist, was Gottes Wort
dir heute schenken will. Dein Blick soll erhoben werden,
weit hinaus über dein eigenes Leben und über diese Welt, weit
hinaus über alle deine Sorgen und Zukunftsängste und Fragen. Du sollst die Dinge komplett
anders sehen, in einem anderen Licht, nämlich aus der Perspektive. Du sollst Gott in all dem sehen,
den Allmächtigen, und ihn sollst du kennen und erkennen. Du musst
den Herrn über Himmel und Erde sehen, in seiner Herrlichkeit.
Ezekiel, er dachte, der Tag wird kommen, da wird er dem Herrn
als Priester dienen. Und er war verzweifelt darüber,
dass er diesen Dienst nicht vollziehen konnte. Gott wollte ihn zum Propheten,
zum Propheten berufen. Und das nur als Randnotiz. Einige von euch in unserer Mitte
hier will der Herr als Prediger berufen. Aber damit muss es anfangen,
dass du Gott siehst, dass du ergriffen bist von ihm, von seiner
Herrlichkeit und vor ihm im Staube liegst, dass du ein demütiger
Prediger bist, der von Herzen ergriffen ist, von der Herrlichkeit
Gottes und nicht seine eigene Herrlichkeit und Ehre sucht.
aber auch für uns alle. Das ist die Lösung für dein schwaches,
schwermütiges, verzagtes, ängstliches, wankelmütiges Herz, wenn du sagst,
meine Probleme sind so groß, ich würde am liebsten gar nicht
aufstehen heute. Gottes Wort ruft dir zu, sieh den Allmächtigen. Schau auf Gott, auf seine Hoheit,
auf seine Pracht, auf seine Majestät, auf seine Macht. Er, der überausnahmslos
alles regiert, sieh den Herrn. Ja, ein neues Jahr liegt vor
uns, und ich will dir sagen, sieh den Herrn. Auf all deinen
Wegen, erkenne nur ihn. Gottes Wort möge dein Blick heute
erhöhen. und erweitern über die Wolken
hinaus und dir eine himmlische Perspektive geben. Ja, du sitzt
am Strom im Exil, fühlst dich von Gott verlassen. Möge Gottes
Hand auch dich ergreifen und den Himmel öffnen, auf das du
ein Ezekiel bist, von Gott gestärkt. Also, Hezekiel sitzt dort, schaut
in die Ferne in den Norden, und plötzlich am Horizont regt sich
etwas, da braut sich etwas zusammen. Was sieht Hezekiel? Ab Vers 4. Und ich sah und siehe, ein Sturmwind
kam vom Norden her, Eine große Wolke und ein Glanz rings um
sie her und ein zusammengeballtes Feuer. Und aus seiner Mitte,
aus der Mitte des Feuers her, strahlte es wie der Anblick von
glänzendem Metall. Also ein gewaltiger Sturmwind
braute sich zusammen, eine große, schwere Wolke, Im Grunde das,
wie Hiseki gerade sein Leben sah. Alles wie eine schwere,
düstere Wolke. Aber nein, Hiseki. Sieh nicht
nur das. Schau tiefer. Du musst lernen,
tiefer zu schauen. Das ist keine gewöhnliche Staubwolke
oder Regenwolke. Nein, diese Wolke ist anders.
Schau doch, da tut sich was. Herrlicher Lichtglanz umgibt
diese Wolke. Es schimmert, es funkelt, es
leuchtet, es strahlt. Und in der Mitte dieser Wolke,
Da tut sich was. Da ist was ungewöhnliches. Ein
gewaltiger, flackernder Feuerball, wie zusammengeballtes Feuer. Darin brennt es und glüht es,
wie Metall leuchtet im Feuerofen. Kannst du dir das vorstellen?
Wie muss das für ihn gewesen sein, das zu sehen? Hezekiel,
ja, alles ist düster, alles ist finster. Mein Zorn liegt schwer
auf Israel. Aber nun schau genauer hin. Siehst
du meine Herrlichkeit in all dem? Schau tiefer! Schau hin,
Ezekiel! Was siehst du? Was tut sich dir
auf? Und er sieht als erstes, und
das hören wir gleich, vier lebendige Wesen. Und dann sieht er vier
lebendige Räder. Und dann sieht er den lebendigen
König auf seinen hohen und erhabenen Thron. Lasst uns sehen, was Hegesekiel
sah. Also erstens die vier lebendigen
Wesen. Das erste, was er erblickt, in
der Wolke, Abfest 5. Und aus seiner Mitte hervor erschien
die Gestalt von vier lebendigen Wesen. Und dies war ihr Aussehen. Sie hatten die Gestalt eines
Menschen. Und jedes hatte vier Angesichter. Und jedes von ihnen hatte vier
Flügel. Und ihre Füße waren gerade Füße. Und ihre Fußsohlen wie die Fußsohle
eines Kalbes. Und sie funkelten wie der Anblick
von leuchtenden Kupfer. Aus der Mitte von diesem Feuerball
erscheint plötzlich etwas. Die Gestalt von vier lebendigen
Wesen. Das waren keine leblosen Statuen,
keine Figuren. Sie lebten, sie regten, sie bewegten
sich. Und wie sahen sie aus, diese
vier lebendigen Wesen? Sie hatten die allgemeine Gestalt,
also den Körperbau von einem Menschen. Aber das ist nicht
alles. Denn diese vier lebendigen Wesen
hatten jeweils vier Angesichter. Ein Gesicht auf jeder Seite,
in jeder Himmelsrichtung. Norden, Osten, Süden, Westen. Das heißt, sie können jederzeit
alles sehen, in jeder Richtung. Sie haben alles im Blick. Keine
Seite ist ihnen verborgen. Nichts entgeht ihnen. Und dann
haben sie noch vier Flügel, nicht zwei, sondern vier. Das bedeutet,
sie können sich jederzeit in jede Richtung bewegen. Sie sind
flink, sie fliegen, sie bewegen sich in Windeseile blitzschnell. Aber sie haben auch Füße. Keine normalen Füße. Denn die
Füße waren gerade, also nicht geknickt oder angewinkelt. Sie
waren wie Kalbsfüße, wie Hufen, wie Klauen. Das heißt, ihre Schritte
waren fest. Sie waren nicht wackelig oder
wankelmütig. Sie gehen nicht fehl, sie stolpern
nicht, sie straucheln nicht, sie fallen nicht um. Nichts lässt
sie auch einknicken, nichts zwingt sie in die Knie, nichts hält
ihren Gang auf. Denn ihre Füße funkelten auch
wie vom leuchtenden Kupfer. Dieses rot-braune Material, Kupfer,
glänzt besonders, wenn es geglättet ist. Sie, ihr Gang, ist beständig
und unaufhaltsam. Im Grunde sind ihre Beine, ihre
Füße wie Säulen aus Metall. Hezeki beschreibt sie weiter
ab Vers 8. Und Menschenhände waren unter
ihren Flügeln an ihren vier Seiten. Und die vier hatten ihre Angesichter
und ihre Flügel. Ihre Flügel waren einer mit den
anderen verbunden. Sie wandten sich nicht um, wenn
sie gingen. Sie gingen jeder gerade vor sich
hin. Sie hatten also auch vier Hände,
jeweils unter den Flügeln. Das heißt, sie können wirken,
mit ihren Händen zugreifen, präzise, mit Feinmotorik, genau Befehle
ausführen und handeln. Es waren aber vier einzelne Wesen. Jeder hatte seine vier Seiten
mit den vier Gesichtern und vier Flügeln. Doch obwohl sie einzelne
Wesen waren, waren sie miteinander vereint. Ihre Flügel waren miteinander
verbunden. Das heißt, der rechte Flügel
des einen Wesens berührt den linken Flügel des anderen. Und
so bildeten sie ein Ganzes. Sie waren einzelne Wesen und
doch handeln sie, wir sehen es hier, in harmonischer Einheit. Das heißt, sie bewegen sich gemeinsam,
perfekt miteinander abgestimmt. Keine Eigensinnigkeit, keine
Eigenmächtigkeit, sie bewegen sich in vollkommenem Einklang
und Gleichschritt. Wenn sie sich bewegen, dann wandte
sich niemand von ihnen um. Das heißt, sie mussten niemals
umkehren. Sie gehen immer gerade vor sich hin, schnurstracks.
Das heißt, keine Meinungsverschiedenheiten, keine Unsicherheit oder Unstimmigkeit,
keine Verwirrung, kein Durcheinander, perfekte Einheit. Sie gehen in
eine Richtung und nichts ist unvorhergesehen für sie. Kein
Ausrutscher, kein Fehltritt. Und jetzt werden ihre Angesichter
näher beschrieben, festsehen. Und die Gestalt ihres Angesichts
war das Angesicht eines Menschen. Und rechts hatten sie, die vier,
das Angesicht eines Löwen. Und links hatten die vier das
Angesicht eines Stieres. Und das Angesicht eines Adlers
hatten die vier. Diese vier lebendigen Wesen,
jedes einzelne repräsentiert in sich selbst alle Lebewesen
dieser Erde. Die Menschen, die wilden, ungezähmten
Tiere und die gezähmten, domestizierten Lebewesen und die Lebewesen in
der Luft. Sie haben das Angesicht eines
Menschen. Sie haben alle Menschen im Blick
und repräsentieren sie. Sie sind ausgestattet wie Menschen
mit Weisheit und wülde Intelligenzherrschaft. Sie haben das Angesicht eines
Löwen, wie der König dieser wilden, ungezähnten Tiere, der bekannt
ist für seine Furchtlosigkeit und seine furchtgebietende Stärke. Sie haben das Angesicht eines
Stieres, der stärkste unter den gezähnten, domestizierten Nutztieren,
mit Ausdauer, der stur arbeitet. Und das Angesicht eines Adlers,
der König der Luft, der über alles erhaben, mit Adleraugen
schwebt, über die Erde gleitet, alles mit Weitsicht erspäht und
geschwind im Sturzflug seine Opfer ergreift, diese Wesen hier,
haben in sich selbst die Wesen vereint. Sie repräsentieren die
gesamte Schöpfung vor Gott und alle lebendigen Wesen. Diese Wesen haben alle Wesen
auf Erden im Blick und vereinen in sich selbst all ihre Stärken. Noch einmal, diese Wesen, sie
waren einzelne Wesen, getrennt und doch vereint. Vers 11 Und
ihre Angesichter und ihre Flügel waren oben getrennt, Jedes hatte
zwei Flügel miteinander verbunden und zwei, die ihre Leiber bedeckten. Und sie gingen jedes gerade vor
sich hin, wohin der Geist gehen wollte, gingen sie. Sie wandten
sich nicht um, wenn sie gingen. Man möchte meinen, wenn eine
Gestalt doch Löwe, also Mensch, Löwe, Stier und Adler vereint
ist. Wie sollen die miteinander können? Vier Köpfe, vierfacher
Wille, da wird doch einfach nur Chaos herrschen. Nein, noch einmal. Sie bewegen sich in vollkommener
Einheit. Kein Durcheinander, kein Kreuz
und Quer. Immer geradeaus, ohne umzukehren. Kein Fehltritt, kein Missgeschick,
keine Unstimmigkeit. Vollkommene Dis-, keine Disharmonie. Perfekt synchron. Warum ist das so? weil diese
Wesen, so heißt es hier, von dem Geist bestimmt sind. Wohin der Geist wollte, gingen
sie. Im Gleichschritt, im Einklang,
kontrolliert von dem Geist Gottes. Nicht nach ihrem eigenen Kopf,
nach ihren eigenen vier Angesichtern bestimmen sie die Richtung, sondern
wohin der Geist Gottes will, werden sie geleitet und geführt.
Wir haben schon viel über ihr Aussehen gehört, aber Hezeke
beschreibt sie noch näher. Vers 13. Und die Gestalt der
lebendigen Wesen, ihr Aussehen war wie brennende Feuerkohlen,
wie das Aussehen von Fackeln. Es fuhren zwischen den lebendigen
Wesen umher, und das Feuer hatte einen Glanz. Und aus dem Feuer
gingen Blitze hervor. Und die lebendigen Wesen liefen
hin und her, wie das Aussehen von Blitzstrahlen. Du kennst
das sicher, wenn man am Lagerfeuer sitzt, wo so ein Stück Holz rot-orange
glüht, Vielleicht hast du schon mal eine Fackel gesehen, feurig
und brennt. Dieses Feuer entflammte sie. Und dieses Feuer war nicht statisch,
nicht unbeweglich an einer Stelle. Vielmehr war es wie, als würde
es pulsieren, als würde es leben. Es fährt hin und her, es zuckt
zwischen den lebendigen Wesen umher. Es war ein glänzendes
Feuer, aus dem Blitze hervorkam. Alles ist wie elektrisiert, als
würden Funken fliegen. Wenn die lebendigen Wesen hin
und her liefen, war das wie Blitzstrahlen. Auch das wirst du schon beobachtet
haben am Himmel bei einem Gewitter, wenn Blitze über den Himmel fahren. So bewegen sich diese Wesen blitzartig. Ihre Bahn aber in alle Richtungen
wie Blitzstrahlen. Wer kann das begreifen? Wer kann sich diese Dinge ausmalen? Was sind das für Wesen? Später in Kapitel 10 in Hezekiel
werden sie uns weiter beschrieben und ihnen wird ein Name gegeben. Cherubim. Das ist die Mehrzahl
von Cherub. Man weiß nicht genau, was Cherub
bedeutet. Und diese Wesen, womit will man
sie auch vergleichen? Sie sind unvorstellbar. Und in
Ezekiel 10 wird noch Folgendes über sie ergänzt. Da heißt es,
und ihr ganzer Leib und ihr Rücken und ihre Hände und ihre Flügel
waren voller Augen. Das heißt, nicht nur ihre vier
Gesichter mit den Augen, sondern alles, ihr Rücken, ihr ganzer
Leib, ihre Hände, ihre Flügel, alles voller Augen. Sie sehen
alles. Das eigentlich ist schon viel
zu viel, um sich das vorzustellen. Es übersteigt, es sprengt unsere
Vorstellungskraft. Doch es ist noch nicht genug.
Hezekiel, Hezekiel, du musst noch tiefer schauen. Du musst
noch mehr sehen. Und nun kommen wir von den vier
lebendigen Wesen zu den vier lebendigen Rädern. Zweitens,
die vier lebendigen Räder fürs 15 und 16. Und ich sah die lebendigen
Wesen und siehe, da war ein Rad auf der Erde neben den lebendigen
Wesen nach ihren vier Vorderseiten hin. Das Aussehen der Räder und
ihre Arbeit war wie der Anblick von eines Chrysolids. Und die vier hatten dieselbe
Gestalt und ihr Aussehen und ihre Arbeit war als wäre ein
Rad inmitten eines Rades. Also plötzlich sieht Hesekiel
ein Rad, nein, mehrere Räder, vier Stück an der Zahl. Und jetzt verstehen wir plötzlich
besser, was Hesekiel hier eigentlich sieht. Was erblickt er hier in
der Wolke? Was sieht er hier? Vier Räder.
Vierräder? Hesekiel erblickt einen Streitwagen,
einen Kriegswagen. Er erblickt den Thronwagen Gottes. O der König von Babylon! Er fuhr auf einem Wagen. Das hier ist unendlich größer. Neben jedem lebendigen Wesen
steht jeweils ein Rad. Ein Rad steht auf der Erde. Räder
gehören nun mal auf die Erde. Sie berühren die Erde. Sie fahren
auf der Erde. Aber das waren keine gewöhnlichen
Räder aus Holz oder Metall. Der Anblick, sagt Jesike, war
wie von einem Edelstein, von einem Chrysolit. Ein Schmuckstein. Gelb-Gold,
grünlich, strahlter, lichtdurchlässig, wie durchsichtiges Gold, wie
Goldglas. majestätisch und prächtig, königlich,
kostbar. Ein Rad wie aus kristallinem
Gold. Und auch die Form war nicht gewöhnlich. Es sind vier Räder, aber es war
jeweils ein Rad im Rad. Wie so eine Amilasphäre. Ich weiß nicht, ob du das schon
mal gesehen hast, so ein astronomisches Gerät, häufig aus Messing. Das
ist ein Globus, aber aus verschiedenen Ringen, also Ringe in Ringen. Und wenn ein Rad im Rad ist,
ergibt das eine Kugel. Normalerweise fährt ein Rad in
eine Richtung, nach vorne oder nach hinten. Aber wenn ein Rad
im Rad ist, dann kann das Rad in jede Richtung fahren. Diese Räder mussten aber niemals
umkehren. Vers 17 Wenn sie gingen, so gingen
sie nach ihren vier Seiten hin, sie wandten sich nicht um, wenn
sie gingen. Diese Räder bewegen sich auch
wie die lebendigen Wesen mit den lebendigen Wesen hin und
her in jede Himmelsrichtung, aber sie wenden niemals um. Das
heißt, es gibt keine Kurskorrektur. Diese Bahn ist determiniert,
klar bestimmt. Es gibt kein Abweichen, kein
Abkommen vom Weg. Und es sind vier, was von den
vier Himmelsrichtungen spricht. Es geht darum, dass diese Räder
universal, global, allumfassend, alles befahren, die ganze Erde
ist im Blick. Vers 18 Und ihre Felgen, sie
waren hoch und furchtbar. Und ihre Felgen waren voller
Augen ringsum bei den Vieren. Diese Räder, es waren keine natürlichen
Felgen, nein. Sie waren so gigantisch, so hoch,
dass sie furchtbar waren. Ihre Größe war so gewaltig, dass
es furchteinflößend ist. Solche Räder zermalmen einfach
alles unter sich. Es jagt einem Angst ein. Und
Räder sind normalerweise leblose Gegenstände. Hier aber nicht. Sie sind lebendig. Sie haben
Augen. Und zwar sind sie voller Augen. Später, in Ezekiel 10, werden
sie noch einmal erwähnt und da erfahren wir sogar den Namen
dieser Räder. Da heißt es, ab Vers 12, und
ihr ganzer Leib und die Rücken und ihre Hände und ihre Flügel
und die Räder waren voller Augen ringsrum. Alle vier hatten ihre
Räder. Die Räder, sie wurden vor meinen
Ohren Wirbel genannt. Also diese Räder sind volle Augen,
auch sie sehen alles, nichts entgeht ihnen. Aber sie werden
Wirbel genannt, also wie der Wirbelsturm, so drehen sie sich
in gewaltiger Weise den Sturmwind gleich. Erinnerst du dich noch
am Anfang dieser Vision, wie Hezekiel einen Sturmwind sieht,
diese Wolke? Diese Räder sind wie ein Wirbel
Gottes, die sich in Windeseile bewegen, wie ein Wirbelwind. Und wer kontrolliert diesen Wind?
Es wird noch einmal betont, Vers 19. Und wenn die lebendigen Wesen
gingen, gingen die Räder neben ihnen her. Und wenn die lebendigen
Wesen sich von der Erde erhoben, erhoben sich die Räder. Die Räder
bewegen sich synchron mit den vier lebendigen Wesen. Wenn sie
sich erheben, erheben sie sich. In alle Richtungen, es besteht
Einklang, perfekt abgestimmt. Und warum? Woher kommt die Einheit
zwischen den Cherubim und den Rädern? Vers 20. Wohin der Geist
gehen wollte, gingen sie dahin. wohin der Geist gehen wollte.
Und die Räder erhoben sich neben ihn. Denn der Geist des lebendigen
Wesens war in den Rädern. Und wenn sie gingen, gingen auch
sie. Und wenn sie stehen blieben, blieben auch sie stehen. Und
wenn sie sich von der Erde erhoben, so erhoben sich auch die Räder
neben ihn. Denn der Geist des lebendigen
Wesens war in den Rädern. Wieder wird der Geist genannt. Der Geist, der schon in den lebendigen
Wesen wirkte und sie kontrollierte, bestimmt auch die Räder. Das
Gefährt Dieses Räderwerk, das wir hier sehen, wird gesteuert
vom Geist Gottes. Was sieht Ezekiel hier? Ein Räderwerk. das so gewaltig ist, dass es
alles auf Erden zu Staub zermalmen könnte. Es ist ein lebendiger
Wagen voller Energie und Kraft mit Blitzen und Feuern und Sturmwind,
ein Wagen getragen von lebendigen Wesen und lebendigen Rädern,
diese Wesen, die alle Lebewesen auf der Welt repräsentieren und
vereinen. Alles geschieht in gewaltiger
Kraft, Windeseile, vollkommener Präzision und Einheit. Was sieht
Hiesekiel hier? Er sieht den furchtgebietenden
Thronwagen Gottes. Er blickt in der Wolke, den Thronwagen
Gottes. Das ist, was er sehen soll in
seinem Leben, wo alles dunkel und düster aussieht. Er soll den Thronwagen Gottes
sehen. Was sind die Räder? Die Räder
sind das, was die Erde berühren. Das sind Gottes Wege mit dieser
Welt. Mit anderen Worten, seine heilige
Vorsehung. Dass er seinen Willen, seinen
Ratschlag durchführt, seine Wege hier auf Erden unter allen Lebenslebewesen. Dieses Räderwerk ist Gottes Thronwagen,
sein Streitwagen, seine Regentschaft, seine Herrschaft über diese Welt.
Gott fährt auf Wolkenwagen, er thront auf Cherubim und er bringt
sein Ratschluss auf Erden zustande, dass sein Wille geschehe wie
im Himmel so auf Erden. Er herrscht über alles, über
die Menschen, über die Wilden und die Zamenwesen, auch über
alle Wesen in der Luft, sogar über himmlische Wesen wie die
Cherubim. Alles ist ihm untertan und sein Geist gibt die Richtung
und den Takt an. Alles geschieht Und alles geht
ja in die Richtung, wie der Geist Gottes es will. Nichts entgeht
ihm, nichts entgleitet ihn. Alles läuft wie geplant, alles
läuft in gebannten Wegen. Niemand kann seine Vorsehung,
seinen Ratschluss vereiteln oder verhindern. Alles kommt zustande,
was der Herr geplant hat. Kein Durcheinander, kein Fehltritt. Was hier sichtbar gemacht wird
für Ezekiel, Das ist, dass Gott durch seine Diener, die Cherubim,
alles in der Welt lenkt und leitet, wie es ihm gefällt. Wir sehen
seinen Thronwagen, der uns seine Allmacht seine Allwissenheit
und seine Allgegenwärtigkeit offenbart. Wir sehen, dass er
den Kurs der Geschichte bestimmt, die Höhen und die Tiefen. Er
erniedrigt, er erhöht. Er lenkt die Geschicke dieser
Welt. Er hat den Lauf der Geschichte in der Hand. Gottes Thronwagen
fährt und niemand kann ihn aufhalten. Begreifst du das, was das bedeutet?
Ezekiel, Fragt sich, wie kann das alles sein? Wie können einfach
Streitwagen der Chaldea kommen und unser Land einnehmen? Alles
ist düster wie eine schwere Gewitterwolke. Ezekiel, schau tiefer. Ezekiel, siehst du nicht den
Thronwagen Gottes in seiner Majestät und Macht? Wer hat alles unter
Kontrolle? Ja, die Chaldea, sie marschieren
ein. Schau dir an. Schau dir diese Wesen an, diese
Cherubin. Schau dir ihre Beine an, die
wie Metallsäulen sind. Sie knicken nicht ein, sie sind
stabil, sie stolpern nicht. Ihr Menschen, ihr seid wankelmütig,
ihr seid schwankend, ihr seid unstet, ihr seid sprunghaft,
wetterwendig, instabil. Israel, die mich verlassen haben,
ich habe euch in die Hände der Feinde gegeben, aber ich bin
nicht wie ihr. Seht allein die Füße meiner Diener. Seht ihr, wie sie stehen wie
eiserne Säulen? Seht ihr die Standhaftigkeit?
Seht ihr, wie unbeirrbar und unaufhaltsam die Räder Gottes
fahren? Wie furchtgebietend und gewaltig
und herrlich sie sind? Welcher Mensch und welche Armee
will mich aufhalten? Mein Ratschluss ist wie ein Wirbel,
himmlische Räder, die alles zermalmen, Feuerflammen sprühen hervor und
Blitze schießen. Der Thronwagen des Herrn, wer
will ihn stoppen? Wer will sich ihm in den Weg
stellen? Oh, der Herr macht keine Fehler,
es gibt keine Verspätung, es gibt auch kein Zurück oder eine
Umkehr. Keine Verwirrung und Durcheinander,
keine Kurskorrektur. Siehst du das? Hezekiel, du fragst
dich, ob ich dich sehe. Siehst du nicht diese Cherubim? Volle Augen sind oben und unten.
Siehst du nicht diese Räder? Die volle Augen sind oben und
unten. Meinst du, der Herr hat dich
verlassen? Meinst du, der Herr sieht nicht? Meinst du, im Exil
würde der Herr nicht sein? Meinst du, all das ist ihm entgangen? Siehst du nicht seine Allwissenheit? Und siehst du nicht, dass er
unmöglich Fehler macht? Ezekiel, schau genau hin. So auch du. Sieht alles um dich
herum wie schwere, düstere Wolken aus. Sieh genauer hin. Schau
genauer, schau tiefer und erkenne in all dem den Thronwagen des
allmächtigen Gottes. Was ist Nebukadnezar mit all
seinem Herr? Was sind die Probleme in deinem
Leben? Was sind die Probleme in dieser
Welt? Siehe, sein Wagen fährt. Und es gibt keine Fehler. Er
lenkt und leitet alles. Kein Zufall, kein Versehen, keine
Unklarheit. Begreifst du Gottes Vorsehung,
wie er alles ausführt, was er bestimmt hat. Der König von Babylon,
Stehe! dachte er hat alles in seiner
Hand, die Zügel. Er dachte, er sei groß. Sieben Jahre lang hat der Herr
ihn erniedrigt. Es heißt in Daniel Kapitel 4,
Und man wird dich von den Menschen ausstoßen, und bei den Tieren
des Feldes wird deine Wohnung sein, und man wird dir Kraut
zu essen geben wie den Rindern. Und es werden sieben Zeiten über
dir vergehen, bis du erkennst, dass der Erhöchste über das Königtum
der Menschen herrscht, und es verleiht, wem er will. Wer ist
der Herr? Nebukadnezar wacht auf aus seinem
Irrwahn nach diesen sieben Jahren. Und es heißt, am Ende der Tage
erhob ich Nebukadnezar meine Augen zum Himmel und mein Verstand
kam mir wieder. Und ich pries den Höchsten. Und ich rühmte und verherrlichte
den Ewiglebenden, dessen Herrschaft eine ewige Herrschaft ist und
dessen Reich von Geschlecht zu Geschlecht wert. Und alle Bewohner
der Erde wären wie nichts geachtet. Und nach seinem Willen tut er
mit dem Herr des Himmels und mit den Bewohnern der Erde. Und
da ist niemand, der seiner Hand wehren und zu ihm sagen könnte,
was tust du. Siehst du das? Dass der Herr
alles bestimmt, auf großer Ebene, ob die Babylonier kommen, Israel
einnehmen und Massendeportationen kommen und die Tempelzerstörung,
große nationale Tragödien, globale Ereignisse, alles von Gott bestimmt. Er bestimmt den Weg dieser Welt,
aber auch dein eigenes Leben. So wie Hezeke. Seine Pläne wurden
durchkreuzt, dass er nie so Priester wurde, wie er es wollte und im
Exil leben musste und seine Frau starb. Verstehst du, dass auch
all dies in Gottes Blick ist? Es heißt in Jeremia, Kapitel
10, Vers 23, Ich habe erkannt, Herr, dass der Weg des Menschen
nicht in seiner Macht steht und dass es keinem, der geht, gegeben
ist, seinen Schritt zu lenken. Sprüche 20, Vers 24. Von dem Herrn sind die Schritte
des Mannes bestimmt, und der Mensch, wie sollte er seinen
Weg verstehen? Sprüche 16, Vers 9. Das Herz
des Menschen plant seinen Weg, aber der Herr lenkt seinen Schritt. Sprüche 19, Vers 21. Viele Gedanken
sind im Herzen eines Mannes, aber der Ratschluss des Herrn,
er kommt zustande. Und Prediger 7, Vers 14. Am Tag des Wohlergehens sei guter
Dinge, aber am Tag des Unglücks Bedenke, auch diesen wie jenen
hat Gott gemacht. Darum ist die Antwort auf jedes
Unwetter, auf jede pechschwarze, düstere Regenwolke, die Antwort
auf jedem Sturmwind, der sich zusammenbraut in deinem Leben.
Schau tiefer. Erkennst du in all dem, den majestätischen
Thronwagen Gottes, wie er alles auf Erden bestimmt, siehst du
seine Vorsehung. Du solltest nicht bloß schauen
auf das, was vor Augen ist. Hezeki, schau tiefer! Aber, Hezekiel, du musst noch
weiter schauen. Der Hezekiel hat noch nicht genug
gesehen. Es geht nicht nur darum, dass
du Gottes Vorsehung erkennst, wie er alles lenkt und leitet
durch die Engelnmächte, durch die Cherubim. Du musst noch tiefer
schauen. Es geht darum, dass du in all
dem den Herrn siehst. Denn was fehlt jetzt noch? Also,
wenn wir doch den Thronwagen Gottes gesehen haben, die Räder
und seine Diener des Gefährts, Wenn das noch der Thronwagen
Gottes ist, was fehlt jetzt noch? Dass wir unseren Blick noch höher
erheben. Und jetzt kommen wir zu dem Höhepunkt
dieser Vision drittens, der Thron des lebendigen Gottes. Auf Vers
22. Und über den Häuptern des lebendigen
Wesens war das Gebilde eine Ausdehnung, wie der Anblick eines wundervollen
Kristalls, ausgebreitet oben über ihren Häuptern. Also Cherubim
sind schon so herrliche, mächtige, erhabene Wesen, doch über ihren
Köpfen gibt es noch etwas, etwas, was ihnen übergeordnet ist, etwas,
was erhaben ist. Hezekiel sieht etwas über ihren
Häuptern. Eine gewaltige Plattform, eine
Ebene. Hezekiel nennt dieses Gebilde
eine Ausdehnung, eine Feste. Sie ist wie wundervoller Kristall. Eine glänzende, kristallklare
Plattform, ein Firmament. Jetzt kommen wir zu einer Ebene,
die über allem steht. Das hier ist auf einem ganz anderen
Level. Das hier bildet eine ganz andere
Kategorie als alle Lebewesen im Himmel und auf Erden. Diese Ebene ist höher als die
herrlichsten Cherubin. Selbst sie dienen ihm zu Füßen. Dies hier ist die Sphäre des
Allmächtigen. Die himmlische höchste Herrlichkeit. Die Cherubinen werden noch einmal
beschrieben, Vers 23. Und unter der Ausdehnung waren
ihre Flügel waagerecht ausgerichtet, einer gegen den anderen. Jedes
hatte zwei Flügel, die sie auf einer Seite bedeckten, und jedes
von ihnen hatte zwei, die auf der anderen Seite ihre Leiber
bedeckten. Ihre Flügel waren waagerecht ausgerichtet, sie
waren verbunden miteinander, wie als wären sie Träger dieser
Kristallplattform. Doch sie bedeckten auch mit zwei
Flügeln ihre Leiber. Das zeigt ihre Demut, in welche
sie sich hüllen. Denn über ihnen steht etwas,
was größer und gewaltiger und herrlicher und endlich viel heiliger,
als sie alle zusammen sind. Diese gewaltigen Wesen haben
tiefste Ehrfurcht vor dem, was über ihnen steht. Noch einmal bedenkt, wie mächtig
diese Wesen hier sind. Wenn sie sich bewegen, was passiert
da? Vers 24. Und wenn sie gingen,
hörte ich das Rauschen ihrer Flügel, wie das Rauschen großer
Wasser, wie die Stimme des Allmächtigen, das Rauschen eines Getümmels,
wie das Rauschen eines Herlagers. Wenn sie stillstanden, ließen
sie ihre Flügel sinken. Überlegt euch das. Also wenn
sie ihre Flügel gebrauchten, dann war das so ein Lärm, es
war so mächtig, wie das Rauschen vieler Wasser. Vielleicht standest
du schon mal bei einem gewaltigen Wasserfall, wo dieses mächtige
Rauschen ist, dass du deine eigene Stimme nicht mehr hören kannst,
weil es so laut ist. Das Rauschen, sagt Heseki, war
wie die Stimme des Allmächtigen. Wenn die Bibel spricht von Gottes
Stimme, dann erbebt die Erde. Es war das Rauschen wie von einem
Getümmel, das heißt wie gewaltige Menschenmassen, ja, wie das Rauschen
von einem Heerlager, also einer gewaltigen Armee, die marschiert
und Kriegsgeschrei erhebt. Nur wenn diese Wesen ihre Flügel
bewegen. Verstehst du, was sie für eine
gewaltige, unvorstellbare Kraft besitzen müssen? wie sie tatsächlich
über alle Lebewesen der Erde wachen und alles lenken und leiten
im Auftrag Gottes. Und plötzlich stehen sie still
und lassen ihre Flügel sinken. Wer beherrscht diese Wesen? Wem gehorchen sie aufs Wort? Vers 25. Und es kam eine Stimme
von oberhalb der Ausdehnung, die über ihren Häuptern war. Wenn sie stillstanden, ließen
sie ihre Flügel sinken. Da gibt es jemanden, der hat
Macht über sie. Sie gehorchen dieser Stimme von
oben aufs Wort. Sie sind aktiv, wenn er es sagt.
Sie werden still, wenn er es sagt. Was steht über ihnen? Hier ist der Höhepunkt dieser
Version. Der Höhepunkt des Thronwagens
Gottes. Der Thron Gottes selbst. Vers 26. Und oberhalb der Ausdehnung,
die über ihren Häuptern war, war die Gestalt eines Thrones. wie das Aussehen eines Saphirsteins
und auf der Gestalt des Thrones eine Gestalt wie das Aussehen
eines Menschen oben darauf. Ezekiel erblickt ihn nun, den
Thron. Auch kein gewöhnlicher Thron,
wie von einem irdischen Herrscher wie der Thron von Nebukadnezar. Lächerlich im Vergleich zu diesem. Dieser Thron war herrlich, beschreiblich
herrlich. Ezekiel riecht hier im Grunde
nach Worten, wie Saphir. Ein Stein, der aussieht wie der
Himmel selbst. Vermutlich ein Lapis-Lazuli-Stein. Forsch mal nach, wie dieser Stein
aussieht. Er sieht aus wie der Sternenhimmel. Mit goldenen Sprenkeln da drin. Das hier ist der himmlische Thron. Wer saß auf dem Thron? Einer
mit dem Aussehen eines Menschen. Wir haben alles erwartet. Wir
haben alles erwartet. Wir haben gehört von Wesen mit
vier Gesichtern. Aber ein Mensch auf dem Thron,
wie kann das sein? Wie kann es sein, dass dieser
aussieht wie ein Mensch, der thront über den Cherubim, auf
der Kristallebene, auf dem himmlischen Thron der Herrlichkeit. Einer
wie ein Mensch. Aber sein Aussehen ist nicht
einfach bloß wie ein Mensch, fest 27, und ich sah etwas wie
den Anblick von glänzendem Metall, wie das Aussehen von Feuer innerhalb
desselben ringsum. Von seinen Lenden aufwärts und
von seinen Lenden abwärts sah ich etwas wie das Aussehen von
Feuer, und ein Glanz war rings um ihn. Dieser Herrscher auf
dem Thron, der einem Menschen gleicht, ist auch ringsum umleuchtet,
umstrahlt wie von glänzendem Metall, wie von Feuer. Von seinen
Hüften aufwärts und von seinem Oberkörper auch abwärts zu seinem
Unterkörper. Alles war wie Feuer. Es glänzte, strahlte rings um
ihn her. Dieser ist kein gewöhnlicher
Mensch. Dieser ist der Herr, von dem
man sagt, dass er ein verzehrendes Feuer ist. Es ist der Himmelskönig,
der sich kleidet in unzugänglichem Licht, der das Licht ist, und
es ist gar keine Finsternis in ihm, es ist der Herr der Herrlichkeit
selbst. Und womit ist er umgeben? Vers
28 Wie das Aussehen des Bogens, der am Regentag in der Wolke
ist, so war das Aussehen des Glanzes ringsum. Ein glänzender
Regenbogen mit all diesen herrlichen Spektralfarben. Der Regenbogen, wir wissen es,
ist das Zeichen von Gottes Bundestreue, von seiner unzerbrechlichen Gnade
gegenüber allen lebendigen Wesen auf Erden, welche durch die Cherubim
repräsentiert werden. Er hat verheißen, versprochen,
dass er die Erde nicht wieder auslöschen wird, wie er es getan
hat bei der Sintflut mit Wasser, sondern dass er jetzt in seiner
Gnade seinen Zorn zurückhält. Dieser Regenbogen erspricht von
der Gnade Gottes. Der Herr ist selbst umgeben.
von dieser Erinnerung an diese Gnade, dass er nicht sie alle
samt auf Erden alle Wesen vernichtet mit seinem heiligen und gerechten
Zorn. Der Herr ist treu gegenüber seiner
Schöpfung, er hält seine Verheißungen. Siehst du also, tiefer in die
Regenwolke, Ezekiel, alles, was du gesehen hast, war Gericht,
war Feuer, war mächtige Stärke. Zurecht. Denn er wird später
erfahren, dass Gott selbst noch den Tempel zerstören wird. Sein
Zorn brennt über Israel. Aber schau genau hin, Ezekiel. Schau tiefer durch diese Regenwolke
denn durch. Was siehst du? Was siehst du
bei mir? Den Regenbogen, das Zeichen meiner
Gnade und meines Erbarmens. Siehst du tiefer? Schaust du
tiefer? Durch die Wolken deines Lebens,
wenn es düster aussieht, was siehst du? Siehst du seine Macht,
seinen Thronwagen, seine Majestät, seine souveräne Herrschaft über
alles in dieser Welt? Wo siehst du auch seine Barmherzigkeit,
seine Gnade, seine Liebe, seiner Barm über dich? Wie kann das sein? Wie kann dieser
heilige, dreimal heilige Gott diese Barmherzigkeit besitzen? Uns gegenüber. Vers 28. Was ist es, was Hesekiel
sah? Das war das Aussehen des Bildes
der Herrlichkeit des Herrn. Was Ezekiel sah, war das Bild
der Herrlichkeit des Herrn. Auch niemand kann Gott sehen
und am Leben bleiben. Zu groß ist seine Heiligkeit
und Herrlichkeit. Aber was Ezekiel sah, war das
Bild der Herrlichkeit des Herrn. Wie er sich zeigt in menschlicher
Form, sitzend auf dem Thron der Herrlichkeit. Dieser, den Ezekiel
sah, war niemand Geringeres als der Herr Jesus Christus selbst
vor seiner Menschwerdung. Er ist es, den Johannes, der
Apostel, sah auf der Insel Patmos im Exil und vor seinen Füßen
fiel wie tot. Er ist es, von dem Gottes Wort
sagt in Hebräer 1, durch ihn, durch Jesus, hat Gott die Welten
geschaffen. Welcher ist die Ausstrahlung
seiner Herrlichkeit und der Abdruck seines Wesens? Christus ist es. der über alles regiert. Er fährt
auf dem Thronwagen der Herrlichkeit. Er thront über den Cherubim und
mit ihnen über alle Wesen im Himmel und auf Erden und alles
muss ihm dienen. Kolosser Kapitel 1, Abvers 15.
Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller
Schöpfung. Denn durch ihn sind alle Dinge
geschaffen worden, die in den Himmeln und auf der Erde sind.
Die sichtbaren und die unsichtbaren, seien Thronen oder Herrschaften
oder Fürstentümer oder Gewalten, alle Dinge sind durch ihn und
für ihn geschaffen. Hesekiel sieht den, durch den
alles geschaffen wurde, der über alles regiert und für den alles
gemacht wurde, zu seiner Ehre. Christus, den Sohn des lebendigen
Gottes. Wie, wie sollte man reagieren,
wenn man auch nur einen Blick, einen Blick werfen darf auf diesen
Allmächtigen? Vers 28. Und als ich es sah,
fiel ich nieder auf mein Angesicht und hörte die Stimme eines Redenden. Das ist die rechte Reaktion.
Den Herrn zu sehen in seiner Herrlichkeit heißt, niederzufallen
auf sein Angesicht und sich zu demütigen. Wer sind wir vor diesem? Wir sind nichts anderes als Staub,
niederzufallen und aus seiner Stimme zu hören. Das, das, ihr
Lieben, ist die Sicht, die Gottes Worte gibt auch für dieses neue
Jahr und für jeden Tag deines Lebens bis ans Ende, bis du eingehst
in diese ewige Herrlichkeit und sie mit deinen eigenen Augen
sehen darfst. Ja, es mögen Tage kommen, da
wirst du es erleben, dass alle deine Pläne durchkreuzt werden.
Und du magst stolpern und du machst Fehltritte in deinem Leben,
aber nicht er. Er regiert in vollkommener Treuerweise. Er fährt ein Heer aus seinem
Thronwagen und nichts und niemand hält ihn auf. Es mag so aussehen,
dass sich über deinem Leben schwere, pechschwarze Gewitterwolken türmen
und du verlierst den Durchblick. Und du kannst die Wege Gottes
nicht erkennen. Aber er, er sieht alles. Von seiner kristallklaren Plattform
aus prüft er alle Lebewesen dieser Welt und auch dein eigenes Herz. Er sieht deine Wege, er kennt
jeden Tag, ehe sie waren. Es heißt in 5. Mose 32, er ist
der Fels, vollkommen ist sein Tun, denn alle seine Wege sind
recht. Ein Gott der Treue und ohne Trug
gerecht und gerade ist er. Darum schau tiefer durch die
Gewitterwolke hindurch, siehst du Gottes Thron wagen, siehst
du seine Treue, siehst du seine herrliche Gnade. Nein, Babylon
ist nicht die Supermacht. Er ist der souveräne Herrscher,
der König über alles. Auch in Zeiten der Unsicherheit,
wo alles nach Chaos aussieht, er hat die Befehlsgewalt. Psalm 135 heißt es, alles was
dem Herrn gefällt, tut er. Im Himmel und auf der Erde und
in den Meeren und in allen Tiefen. Nein, Gott vergisst uns niemals. Er sieht uns, mit all seinen
Augen durchläuft er diese Erde. Und diese Räder, diese Wesen,
dieser Thron, all das übersteigt alles. Die Felgen, die so furchtgebietend
groß sind, sie sollten dich lehren, dass du Frieden haben sollst,
selbst wenn du die Dinge nicht überblickst. Es heißt in Jesaja
55, denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure
Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr. Denn wie der Himmel
höher ist als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege
und meine Gedanken als eure Gedanken. Jesike wollte dienen im Tempel.
Gott hatte ihn tatsächlich noch zu höheren Berufen, ein Prophet
zu sein und das himmlische Heiligtum zu sehen. Dieser Prophet wurde
aufgenommen in die heilige Schrift. Gottes Gedanken waren weitaus
höher als seine eigenen. Hinter allem was geschieht, Auf
der großen Weltbühne Kriege, Katastrophen, aber auch in deiner
persönlichen Welt Tragödien, die du erlebst. Nichts bleibt
den Zufall überlassen. Darum schaue auf den Herrn, auf
seine Macht und Majestät. Siehe durch all das hindurch
und siehe seine souveräne Herrschaft. Und dadurch wirst du ein Hesekiel. Möge Gott dich stärken. Denn du siehst den Starken. Du
siehst den, der regiert. Gottes Wort zeigt dir das Panorama
von Gottes Herrlichkeit, Macht und Stärke. Wirst du dadurch
gestärkt. Siehst du etwas am Horizont,
was dir Angst einjagt? Sag, was ist angsteinflößender? Was ist größer und mächtiger
als alles? Also was ist die praktische Anwendung?
Kurzum, fall nieder in den Staub und gib Gott die Ehre. Bete ihn
an, sieh seine Herrlichkeit und seine Souveränität jeden Tag. Und auch wenn du die schlimmsten
Dinge durchmachst, wenn dein Ehepartner stirbt und du sitzt
im Exil und nicht mal einen Gottesdienst noch erleben darfst, Er lebt. Er regiert. Er hat alles in der
Hand. Gerade dazu gebraucht Gott doch
düstere Zeiten, dass du tiefer schaust durch die Wolken. Gott,
der Herr, ist Jesekiel nicht erschienen im Tempel, als alles
noch gut war. Er ist ihm erschienen im Exil,
in der Krise, in der Not. Verstehst du? Verstehst du, wozu
Gott diese Zeiten gebraucht, um dich seine Herrlichkeit sehen
zu lassen, dass er alles in seiner Hand hat? Denke daran noch, und damit will
ich schließen. Jesekiel fällt auf sein Angesicht. Wir aber wissen, dass dieser
Herr, der das Abbild der Herrlichkeit Gottes ist, dass dieser Herr
der Herrlichkeit aus der höchsten Höhe, dass er herabkam, dass
er herabkam zu uns und sich erniedrigte. Dieser Regenbogen, der um diese
Herrlichkeit zu sehen war, spricht doch von seiner Gnade und seiner
Barmherzigkeit. Diese Barmherzigkeit hat ihm
dazu geführt, dass er Mensch wurde und unter uns lebte und
wir seine Herrlichkeit sahen, die Herrlichkeit eines eingeborenen
Sohnes, vom Vater voller Gnade und Wahrheit. Er kam auf diese
Erde der Herr der Herrlichkeit um, um sich für uns zu erniedrigen
und zu sterben und den schändlichsten Tod am Kreuz auf sich zu nehmen. Dieser, dieser Herr der Herrlichkeit,
er hat uns geliebt. Dieser Herr der Herrlichkeit,
er ist gekommen, um für uns zu sterben. Sieh den Thronwagen Gottes, wie
er herrscht in Ewigkeit. Aber sieh auch, dass er von diesem
Thronwagen gekommen ist, um am Kreuz zu hängen für uns. Sieh
tiefer, erblicke in all den schweren Wolken, in all dem, was nach
Gericht und Züchtigung aussieht. Und was es in Wahrheit doch ist,
sieh doch tiefer noch und sieh die Gnade Gottes, die erschienen
ist in Jesus Christus. Ihm, unserem Herrn, der auf dem
Thron sitzt, der ein Herr fährt auf dem Cherubim, ihm sei die
Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Blicke in die unsichtbare Welt!
Eine Auslegungspredigt von Pastor Peter Schild über Ezequiel 1.
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| Sermon ID | 162539551107 |
| Duration | 57:26 |
| Date | |
| Category | Sunday Service |
| Bible Text | Ezekiel 1 |
| Language | German |
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