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Robert hat schon angedeutet,
wir nehmen den dicken Pinsel. Wir haben uns ein großes Thema
vorgenommen, eigentlich einmal quer durch die Bibel, was notwendig
ist, wenn wir dieses Thema skizzieren wollen, mit Gott im Bund, der
ewige Gnadenbund, erklärt und ausgelegt. Für jeden von uns
Referenten, ich habe mit den anderen auch ein bisschen gesprochen,
war es eine Herausforderung, dass wirklich so auf diese knappe
Zeit, die wir haben, zusammenzupressen. Ich hoffe einfach, dass der rote
Faden klar wird, dass wir es nicht zu sehr gekürzt haben.
Aber wenn Fragen sind, nutzt diese Zettel, diese Fragen zu
stellen. Als den einleitenden Vortrag
heute komme ich nicht sofort auf das Thema, was mir vorgegeben
ist, der Gnadenbund beschlossen, sondern ganz kurz, um eine Einleitung
zu geben, einen Anfang, möchte ich aufzeigen, warum wir dieses
Thema des Bundesgottes für diese Freizeit gewählt haben. Was eigentlich die fundamentale
Bedeutung dieses Themas ist. Es kann sein, dass nicht jeder
oder wahrscheinlich hat sich nicht jeder schon mit diesem
Thema der Bünde Gottes beschäftigt und wenn, dann sind doch eine
Menge Fragen noch offen. Warum ist das für uns als normale
Christen so wichtig? Ist das nicht ein Thema für die
Theologen, die das studiert haben? Ist das für mich als normalen
Christen, sage ich mal, als Laien, ist das wichtig für mein tägliches
Leben mit dem Herrn? Hat es Auswirkungen darauf, wie
ich mit Gott Tag für Tag lebe? Was ist so fundamental an dieser
Bundestheologie, wie wir es auch nennen? Unsere Väter im Glauben haben
die Bundesteologie als das Knochenmark der Theologie bezeichnet. The
Marrow of Theology. Die Bücher, die Robert vorgestellt
hat, sie waren alle in Englisch, wie ihr gesehen habt. Es gibt
leider in Deutsch nicht so viele. gar nichts dazu, sonst hätten
wir das empfohlen. Deswegen ist das so wichtig,
dass das eine Buch, dass wir das jetzt übersetzt haben und
dass wir das herausbringen, aber das Knochenmark der Theologie. Mit anderen Worten, die Lehre
von dem Bünden Gottes mit den Menschen ist so grundlegend,
dass wir ohne ein gutes Verständnis dieser Lehre in allen anderen
Fragen hinken oder irren. Die Bundesteologie wurde auch
als das Herz des Kalvinismus bezeichnet. The heart of Kalvinism. Das Herz des Kalvinismus. Also
insbesondere dieser Lehre, die danach trachtet, Gott in allem
die Ehre zu geben. Diese Lehre, die für uns als
reformierte Christen besonders wichtig ist, die Solas allein
Christus, allein aus Gnade, allein durch Glauben Allein zur Ehre
Gottes, allein durch das Wort Gottes. Im Herzen dieser Lehre
des Kalvinismus steht die Bundesteologie. Warum? Ein Grund, sie zeigt die Struktur
und den Aufbau der Heiligen Schrift. Die Heilige Schrift ist nicht
einfach nur so ein Kompendium aus 66 Büchern, die so irgendwie
zusammengewürfelt sind, ohne Bezug zueinander, sondern es
ist ein Buch, das aus all diesen inspirierten Büchern zusammengesetzt
ist und wenn wir die Struktur, den roten Faden durch das ganze
Buch sehen wollen, dann kommen wir nicht darum herum, über die
Bünde Gottes zu sprechen. Das fängt schon damit an, dass
dieses Buch in zwei große Teile aufgeteilt ist, das Alte Testament
und das Neue Testament, der Alte Bund und der Neue Bund. Schon
da sind diese Worte drin, wir benutzen normalerweise die Fremdworte
Testament, aber eigentlich ist es einfach nur das lateinische
Wort für Bund. Der Alte Bund, der Neue Bund.
Und diese beiden Bünde sind weiter gegliedert in weitere Bünde Gottes,
die in der Bibel erwähnt werden. Wir kommen gleich drauf. Und
das werden wir auch in diesen Tagen ausführlicher studieren. Der Bundesgedanke ist wichtig,
um den roten Faden durch die ganze Bibel zu sehen und die
Struktur der Bibel zu sehen. Und einhergehend damit ist ein
zweiter Grund, warum die Bundestheologie so wichtig ist, die Einheit der
Schrift. Die Einheit der Schrift Gott offenbart sich selbst und
seinen Heilsplan in der Schrift in fortlaufender Weise. Durch jedes folgende Buch in
der Schrift, wenn wir es durchlesen, erfahren wir mehr über Gott und
über seinen Heilshandel. Und wieder, die Bibel ist nicht
nur so ein Sammelsurium aus verschiedenen Heilszeiten, in denen jeweils
andere Regeln oder Gesetze gelten. Damit entzieht diese Bundesteologie,
recht verstanden, der sogenannten New Covenant Theology, den Boden. Die Bibel kennt schon gar nicht
verschiedene Wege zum Heil. Etwa einen Weg für Israel und
einen Weg für die neutestamentliche Gemeinde Jesu. Wenn wir die Bundestheologie
Recht betrachten und verstehen, dann werden wir sehen, wie unmöglich
diese Idee ist, dass es eine alttestamentliche Braut Jesu
gibt und eine neutestamentliche und verschiedene Heilswege in
der Schrift. Wir werden sehen, die Einheit
der Schrift ist betont, es gibt einen Weg zum Heil, allein durch
Jesus Christus, Solus Christus. Von Anfang an, die erste Verheißung
nach dem Sündenfall direkt hingewiesen auf Christus. Das Arme des Weibes
wird der Schlange das Haupt zertreten. Damit widerspricht die Bundesteologie
offensichtlich dem Dispensationalismus. Und ein weiterer Punkt für die
Wichtigkeit der Bundesteologie ist die Souveränität Gottes,
die hier besonders gelehrt und offenbart wird. Das heißt, die
Erlösung kommt von Gott und von Gott allein. Sola gratia, Solus
Christus. Der Mensch ist völlig verdorben,
er ist tot in seinen Sünden, er kann nichts zu seiner Erlösung
tun, er ist ein Feind Gottes, es nützt ihm nichts, über einen
freien Willen zu diskutieren. Damit widerspricht die Bundestheologie
dem Arminianismus, der behauptet, der Mensch kann nur errettet
werden, wenn er aus eigener Kraft, aus eigenem Willen dem Werk Jesu
zustimmt. Ein weiterer großer Bereich ist
das Verständnis der Bundestheologie ist notwendig, um das begrenzte
Sühnopfer Jesu zu verstehen. Also was im Englischen Limited
Atonement oder Particular Redemption heißt. Das begrenzte Sühnopfer
Jesu. Und ich bin jetzt wieder versucht
da wirklich drauf einzugehen, aber ich streife diese Punkte
nur Und noch ein, zwei weitere, um zu zeigen, wie wichtig diese
Bundesteologie für unser Verständnis ist und wie viele Bereiche sie
hineinspielt und wie viele falsche Lehren oder falsche Verständnisse
der Schrift da sind, die einfach daherkommen, dass man die Bünde
Gottes nicht recht verstanden hat. Und dazu gehört auch ein
weiteres, das rechte Tauchverständnis. Wir werden einen Vortrag hören
von Peter über die Zeichen des neuen Bundes, Taufe und Abendmahl,
das rechte Tauverständnis. Und wenn wir diese Bünde betrachten
in diesen Tagen, dann wird hoffentlich der entscheidende Fehler deutlich,
denn unsere pädobaptistischen Geschwister, die Geschwister,
die Kinder taufen, machen, man kann nicht einfach sagen, im
alten Bund wurden die Kinder beschnitten und sie gehörten
zum Bundesvolk Gottes und deswegen muss es im neuen Bund auch so
sein, dass die Kinder getauft werden und zum Bund gehören. Das ist ein Fehler an der Stelle,
der hoffentlich deutlich wird in diesen Tagen. Wenn wir Bundestheologie
nicht wirklich gut verstehen, haben wir kein solides Fundament
für die Glaubenstaufe, die wir als Baptisten hochhalten. Wir brauchen das Verständnis.
Nun, all diese grundlegenden Irrtümer werden aufgedeckt durch
ein rechtes Verständnis der Lehre von dem Bünden Gottes. Ich hoffe,
dass es in diesen Tagen deutlich wird, auch wenn wir in aller
Kürze darüber sprechen. Wir wollen uns aber nicht eigentlich
mit diesen falschen Lehren beschäftigen und auseinandersetzen. Es geht
uns nicht darum zu zeigen, die liegen falsch, die Dispensationalisten
sind falsch und Antinomismus ist falsch und New Covenant Theologie
ist falsch und Pädobaptismus ist falsch und was weiß ich was
alles falsch ist. Wir wollen uns nicht damit beschäftigen.
Wir wollen einfach mit der Bibel in der Hand aufzeigen, was die
Lehre von dem Bündengottes ist. Soviel zur Einleitung. Nun ein weiterer kurzer Teil
auch noch bevor ich zu meinem eigentlichen Thema komme. Worum geht es überhaupt bei einem
Bund Gottes und beim Gnadenbund? Das soll in weiteren Vorträgen
noch genau ausgelegt werden, aber bevor ich heute darüber
spreche, muss man eine zumindest gewisse Grundlage darüber haben,
die ich nun geben möchte. Was ist überhaupt ein Bund? Was
versteht die Bibel unter einem Bund? Da gibt es eine Menge Definitionen,
wenn man die Bücher nimmt, die Robert vorgestellt hat oder andere.
Es gibt eine Menge von Definitionen, die versuchen, anhand von Bibelfersen
die Kernmerkmale eines Bundes herauszustellen. Und ich möchte
jetzt nicht alle aufzählen, weil ich einfach nicht die Zeit dafür
habe, sondern einfach die nehmen, die ich selbst für diesen Rahmen,
den wir haben, die hilfreichste fand, weil sie einfach genug
und präzise genug ist für uns. von Pastor Richard Barcelos und
es ist übersetzt von mir, also kann man anfechten, wenn man
will, auf Englisch heißt es anders, aber er beschreibt einen göttlichen
Bund vor der Maßen, ein göttlicher Bund ist ein Abkommen, das von
Gottes souveränem Wunsch ausgeht, mit dem Menschen eine Beziehung
zu pflegen, die von Gottes Freundlichkeit, Güte und Weisheit geprägt ist. Also, es geht von Gott aus. Es ist ein Abkommen, vielleicht
würde man modern sagen ein Vertrag, sowas ähnliches wie ein Vertrag,
um mit dem Menschen in Beziehung zu treten. Gott möchte mit uns
in Beziehung treten, Und um diese Beziehung zu regeln, auf welcher
Grundlage findet unsere Beziehung zu Gott und Gottes Beziehung
zu uns statt, schließt er einen Bund und in diesem Bund offenbart
er uns seine Bedingungen. Oder Regeln. Oder Gesetze, oder
Vorschriften, oder Satzungen. Verschiedene Worte, die wir in
der Schrift dafür finden. Also gibt mehrere Kennzeichen
eines Bundes, gibt diese Bundespartner. Ja, ihr kennt alle so einen Bund,
einen Ehebund, da gibt es zwei Bundespartner, Mann und eine
Frau. Oder bei einem Vertrag, zum Teil
ist das auch ein guter Vergleich, wenn man einen Kaufvertrag macht,
es gibt den, der ein Gebäude kauft und der das verkauft, es
gibt zwei Bundespartner, sie kommen überein, etwas zu tun,
sie verpflichten sich gegenseitig, der eine verpflichtet sich, ich
überweise so viel Geld und der andere verpflichtet sich, ich
gebe euch das Haus. Und es gibt Verheißungen, Segnungen in einem
Bund und es gibt Bundeszeichen. So ganz kurz in einer Nussschale,
kurz skizziert, weil es jetzt nicht wirklich mein Thema ist,
aber weil ich dieses Verständnis brauche, um darüber zu sprechen. Es ist ein göttliches Abkommen
von Gott geht es aus, nicht vom Menschen, es geht von Gott aus,
um mit uns in Beziehung zu treten und er erklärt uns in diesem
Bund, wie er sich diese Beziehung vorstellt, um es mit meinen Worten
zu beschreiben. In diesem Glaubensbekenntnis,
das Robert auch schon hochgehalten hat, das wir als Gemeinde auch
haben, dem Glaubensbekenntnis von 1689, wird das folgendermaßen
beschrieben im ersten Abschnitt, im siebten Kapitel, Der Abstand
zwischen Gott und dem Geschöpf ist so gewaltig, dass vernunftbegabte
Geschöpfe, auch wenn sie ihm als ihrem Schöpfer gehorsam schuldig
sind, dennoch den Lohn des Lebens niemals anders als durch Gottes
freiwillige Herablassung erlangen können. Es gefiel Gott, diese
durch das Mittel des Bundes zum Ausdruck zu bringen. So wird
das so beschrieben. Gott hat sich freiwillig herabgelassen,
um mit seinem Geschöpf in Verbindung zu treten. Anders geht das gar
nicht. Wir könnten niemals von uns aus
irgendwie in Beziehung mit Gott treten, wenn er nicht gnädig,
barmherzig, freundlich, gütig sich herabneigen würde und sagen
würde, hier ist meine Hand, Adam. Hier ist meine Hand, Geschöpf.
Wir wollen Gemeinschaft miteinander haben. Und das, diese Herabneigung
Gottes, das beschreiben wir als Bund. Und das beschreibt die
Bibel als Bund. Und dann insbesondere, wie im
Titel dieser Freizeit, der Gnadenbund. Und all den Bünden, die die Bibel
beschreibt, nimmt der Gnadenbund eine besondere Stellung ein. Offensichtlich gibt es eine ganze
Reihe von Bünden, die Gott mit den Menschen geschlossen hat.
Wir erwähnen schon, der alte Bund, der neue Bund, das alte
Testament, das neue Testament. Und wenn wir die Bibel einfach
von vorne durchlesen, taucht das Wort Bund das erste Mal in
1. Mose 6 auf. Der Bund mit Noah,
wo Gott zu Noah sagt in 1. Mose 6, Vers 17, alles was auf
der Erde ist soll umkommen, aber mit dir will ich meinen Bund
machen. Das ist das erste Mal, wo das Wort in der Bibel vorkommt
und dann kommt, je nach Übersetzung, 292 Mal vor oder 93, je nach
Elberfelder Schlechter oder so weiter, wenn ich meinem elektronischen
Suchprogramm vertrauen darf. Das zählt, wie oft Bund in der
Bibel vorkommt. Also ungefähr 300 Mal kommt das
Wort ganz bestimmt in der Bibel vor. und das erste Mal in 1. Mose 6. Und Gott schließt einen
Bund mit Abraham und erschließt einen Bund mit Mose und erschließt
einen Bund mit David und so kommt ein Bund nach dem anderen bis
zu dem neuen Bund. Und wo finden wir den Gnadenbund? All die Bünde, die Gott in der
Zeit des Alten Testamentes mit den Menschen geschlossen hat,
stellen eine fortschreitende Offenbarung des Gnadenbundes
da. Der Gnadenbund wird verheißen,
wie erwähnt vorhin schon, am Anfang, direkt nach dem Sündenfall.
Es wird der Same der Frau kommen. Und in jedem dieser Bünde, die
Gott mit Menschen schließt, wird etwas mehr von diesem Gnadenbund
geoffenbart und verheißen, bis er in Jesus Christus zur Erfüllung
kommt und eingesetzt wird. Und all diese Bünder haben dieses
eine Ziel, in Jesus Christus alles zusammenzufassen, im Himmel
und auf Erden, wie Paulus in Epheser 1 ausdrückt. Sie weisen alle hin auf einen
Erlöser. Auf den Erlöser, der diesen Bund,
diesen Gnadenbund erfüllt, Jesus Christus. Und wieder, unsere
Glaubensväter haben das in diesem Bund im zweiten Abschnitt, im
siebten Kapitel ausgedrückt. Nachdem sich der Mensch durch
seinen Fall selbst unter den Fluch des Gesetzes gebracht hatte,
gefiel es dem Herrn Ferner, einen Bund der Gnade einzurichten,
in dem Ersündern Leben und Erlösung durch Jesus Christus frei anbietet. Er fordert von ihnen, dass sie
an ihn glauben, um erlöst zu werden, und verspricht all denen,
die zum ewigen Leben bestimmt sind, seinen heiligen Geist,
um sie zum Glauben willig und fähig zu machen. So ist das ganz
kurz zusammengefasst und wenn ich es so vorlese, dann ist es
vielleicht so ein bisschen ein Hammer, dass man nicht wirklich
jedem folgen kann, aber der Gedanke hier ist, Gott gab seinen Sohn,
Jesus Christus, damit alle, die an ihn glauben, ewiges Leben
haben. Jesus Christus, der Sohn Gottes,
gab seinen Leib, sein Blut, sein Leben, um für alle, die Gott
zum ewigen Leben bestimmt hat, Sündung ihrer Sünden zu vollbringen. Der Heilige Geist macht alle
Erwählten willig und fähig an Christus zu glauben, erleitet
sie zu einem Leben der Heiligung und Gott bewahrt sie bis in Ewigkeit. Der Bund der Gnade. Die Erlösung kommt vom Herrn.
Sie ist das Werk des dreieinigen Gottes, Vater, Sohn und Heiliger
Geist. Und Jesus Christus ist der Mittler
dieses Bundes. So lesen wir es in Hebräer 8,
Vers 6 zum Beispiel. Hebräer 8, Vers 6. Jetzt aber
hat Gott einen vortrefflichen Dienst erlangt. Jetzt aber hat
er, Jesus, einen vortrefflichen Dienst erlangt, wie er auch Mittler
eines besseren Bundes ist, der aufgrund besserer Verheißungen
gestiftet ist. Jesus ist der Mittler dieses
besseren Bundes. Und hier wird der neue Bund,
der Gnadenbund, verglichen mit dem alten Bund. Aber lange bevor dieser Gnadenbund
beschlossen wurde, geschlossen wurde, wurde er beschlossen.
Jetzt komme ich zum Thema. Nach dieser Einleitung. Er wurde
beschlossen, der Gnadenbund beschlossen. Wann und wo wurde er beschlossen? Wo finden wir das? Nun, wenn wir die Bibel aufmerksam
lesen, fallen uns eine Menge Bibelstellen auf, die davon sprechen,
dass Gott vor Grundlegung der Welt schon beschlossen hat, verlorene
Sünder durch seinen Sohn Jesus Christus zu erlösen. und zwar
allein aus Gnade mittels des Glaubens. Die Offenbarung dieser Wahrheit
nennen wir das Evangelium, die frohe Botschaft. Gott rettet Sünder durch Jesus
Christus. Und zum letzten Mal ein Bezug
hier auf das Glaubensbekenntnis von 1689, Kapitel 7, der dritte
Abschnitt. Dieser Bund der Gnade ist im
Evangelium offenbart. Da merken wir, es geht nicht
um eine Nebensache, es geht um das Evangelium, um den Kern unseres
Glaubens. Dieser Bund des Evangeliums,
der Gnade ist im Evangelium geoffenbart. Zuerst an Adam in der Verheißung
der Erlösung durch den Nachkommen der Frau und anschließend in
weiteren Schritten, bis die völlige Enthüllung darüber im Neuen Testament
abgeschlossen war. Dieser Bund beruht auf dem ewigen
Bundesschluss, der zwischen dem Vater und dem Sohn über die Errettung
der Erwählten bestand. So, hier finden wir das auch
in diesem Glaubensbekenntnis der Gnadenbund beschlossen. Dieser Bund beruht auf dem ewigen
Bundesschluss, der zwischen dem Vater und dem Sohn über die Errettung
der Erwählten bestand. Es gibt einen ewigen Beschluss. Der schon vor Grundlegung der
Welt zwischen Gottvater, Gottsohn beschlossen wurde, der in der
Dreieinigkeit beschlossen wurde. Der Heilige Geist war mit involviert,
aber wir sehen gleich, der Vater, der Sohn, sie sind diese Bundespartner. Das Evangelium der Bund der Gnade
beruht auf diesem ewigen Bundesschluss. Und diesen ewigen Bund, den Vater
und Sohn geschlossen haben, den bezeichnen wir als den Bund der
Erlösung, Er wird in Büchern mit unterschiedlichen Titeln
beschrieben, aber ich nehme das Wort Bund der Erlösung. Hier auch eine kleine Bemerkung
von... Man wendet oft ein gegen diese
Lehre von diesem Bund der Erlösung oder auch von Gnadenbund, dass
diese Worte so nicht in der Bibel vorkommen. Ja, wo steht denn
da was von einem Bund der Erlösung? Wo steht überhaupt was von einem
Gnadenbund in der Bibel? Mit dem gleichen Argument kann
man auch Lehren wie die Dreieinigkeit ablehnen oder die Lehre von der
totalen Verderbtheit des Menschen. Es geht um die Sache. Wir wollen
eine Sache, die offensichtlich in der Bibel gelehrt wird, beschreiben
und damit wir darüber reden können, formulieren wir bestimmte Begriffe
und über die kann man streiten, aber offensichtlich ist die Dreieinigkeit
Gottes in der Schrift geoffenbart. Wir glauben an sie. Wir bezeugen
Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist. Sie sind ein Gott. Und
deswegen glauben wir daran, dass es eine Dreieinigkeit Gottes
gibt, auch wenn das Wort nicht in der Bibel auftaucht. Und ebenso
ist dieser Wunsch der Erlösung jetzt nicht ein direktes Wort
aus der Bibel, aber das Konzept, die Substanz dieses Begriffes,
wie ich hoffentlich zeigen werde jetzt, ist vorhanden. Nun, ich habe vorhin eine Menge
von Bibelstellen ausgeteilt, weil ich sie nicht alle selber
vorlesen wollte und außerdem habe ich heimlich gedacht, ach,
wer so einen Zettel in der Hand hat, der schläft bestimmt nicht
ein, bevor er nicht wenigstens seine Bibelstelle vorgelesen hat. Es ist jetzt weniger eine Predigt
als vielleicht eine Bibelarbeit oder wie wir es nennen wollen.
Das heißt, man muss wirklich jetzt anhand der Schrift arbeiten,
um die verschiedenen Bibelstellen zusammenzutragen, die uns zeigen,
wo die Grundlage dieses Bundes der Erlösung in der Schrift ist.
vorhanden ist und ich möchte es gliedern in verschiedene Aussagen,
damit wir nicht in der Flut der Informationen untergehen. Einfach fünf oder sechs verschiedene
Aussagen, die uns skizzieren sollen, was wir unter diesem
Bund der Erlösung verstehen und dazu lesen wir die entsprechenden
Bibelstellen, um zu zeigen, das ist wirklich die Lehre der Schrift.
So, meine erste Aussage über den Bund der Erlösung ist, dass
er vor Grundlegung der Welt geschlossen wurde. Vor Grundlegung der Welt. Eine von der Bibelstellen ist
Epheser 1 Vers 4 und 5. Könnte der Betreffende das mal
vorlesen, dem ich den Zettel gegeben habe? Epheser 1 Vers 4 und 5? Hat es
jemand? Dankeschön! Ja, also daher nehme ich und
wage ich es zu behaupten, dieser Bund wurde vor Grundlegung der
Welt geschlossen. Denn Paulus schreibt es hier
in Epheser 1, Vers 4. Ehe der Welt grundgelegt war
oder vor Grundlegung der Welt hat er uns in Christus auserwählt. Gott hat etwas beschlossen. Er hat beschlossen, bestimmte
Menschen zu erretten durch Jesus Christus, alleine aus Gnaden,
durch den Glauben an ihn. Und er hat es beschlossen, Vorgrundlegung
der Welt. Und das ist Teil dieses Erlösungsbundes. Und 2. Timotheus 1, Vers 9, bitte
noch, und 10. 2. Timotheus 1, Vers 9, 10 Dankeschön! Also hier heißt es
am Ende von Vers 9, vor ewigen Zeiten, oder eine andere Übersetzung,
vor der Zeit der Welt, hat Gott uns schon diese Gnade in Jesus
gegeben und sie jetzt in dieser Zeit geoffenbart. Das heißt Gott
hat vor Grundlegung der Welt schon beschlossen, er will uns
diese Gnade in Jesus geben. Es ist nicht eine Sache, die
plötzlich gekommen ist, da war der Sündenfall und dann dachte,
oh, was machen wir denn jetzt? Jetzt ist Adam in Sünde gefallen
und der Mensch ist verloren. Jetzt muss ich mir aber schnell
was Neues überlegen. Nein, er hat vorher das gewusst und er
hat es beschlossen, diesen gefallenen Menschen, uns, Gnade zu geben
in Jesus. So, das erste Merkmal des Erlösungsbundes,
vor Grundlegung der Welt geschlossen. Ein zweites Merkmal, wer sind
die Partner des Erlösungsbundes? Zwischen wem wurde dieser Bund
geschlossen? Und die Antwort ist der Vater
und der Sohn. Gottvater, Gottsohn sind die
Bundespartner dieses Erlösungsbundes. So, da ist noch gar kein Mensch
geschaffen, in der Gottheit wird ein Beschluss gefasst zwischen
Gottvater und Gottsohn. Der Vater hat diejenigen erwählt,
die errettet werden sollen und er beauftragt den Sohn damit
das Erlösungswerk auszuführen. Psalm 2 Vers 6 bis 8 Hier spricht Gott, der Vater
zu Gott, dem Sohn. Und er sagt, ich will dir, mein
Sohn, ich will dir die Völker zum Erbe geben, der Weltenden
zum Eigentum. Du bist mein Sohn. Heute habe
ich dich gezeugt. Jesus, du wirst Mensch. Du erlöst die Verlorenen. Jesaja 42, Vers 5 bis 7. So spricht
Gott, der Herr, der die Himmel geschaffen und ausgestrahlt und
die Erde sanft in Gewächs ausgezeichnet hat, für den Volk und die Ordnung
gibt und leistet jenen, die darauf beitreten. Ich, der Herr, habe
dich Dankeschön. Und diese Schriftstelle
liest Jesus dann später in der Synagoge. Das können wir im Lukas-Evangelium
nachlesen. So wissen wir, hier spricht wieder
Gott, der Vater, zu seinem Sohn Jesus Christus. Gott sagt, ich
habe dich, mein Sohn, gerufen, du sollst zum Bund für das Volk
gemacht werden. Du sollst zum Licht für die Heiden,
für die Völker, für die Welt werden, die Augen der Blinden
öffnen, Gefangenen aus dem Kerker führen. Es war der Beschluss
Gottes des Vaters von Ewigkeit her, wo er zu seinem Sohn spricht. Das ist der Auftrag, den ich
für dich habe, mein Sohn. Gott, der Vater, schließt diesen
Bund mit seinem Sohn und das Sohn Er führt das Erlösungswerk
aus. Er vollbringt völlig den ganzen
Willen des Vaters, indem er Mensch wird. Indem er das ganze Gesetz
stellvertretend für die Außerwelten des Vaters erfüllt. Indem er stellvertretend für
sie den Zorn Gottes erträgt und ihre Sünde völlig sühnt. Er wird
ihr Prophet, König und Priester, ihr Mittlerer Heiland, der sein
Blut gibt als das Blut des neuen Bundes. Johannes 6, Vers 37 bis
40 Danke! Besonders im Johannesevangelium,
an der Stelle, die Elatan gelesen hat, und an vielen anderen Stellen
spricht Jesus immer wieder vom Willen des Vaters. Bin ich hier
meinen Willen zu tun? Ich tue den Willen meines Vaters.
Mein Vater hat mich gesandt, dieses Erlösungswerk zu tun. Und es geht nicht darum, dass
ich mir etwas nehme, was mir nicht zusteht, sondern der Vater
hat es mir gegeben. Wenn ihr Johannes 17 liest, da
taucht es immer wieder auf, Das Werk, das du mir gegeben hast,
habe ich vollendet. Die Menschen, die du mir aus
der Welt gegeben hast, ihnen habe ich das Heil geoffenbart. Alles, was du mir gegeben hast,
werde ich erretten. In diesem Gebet spricht er zu
Gott dem Vater und fasst zusammen, dass er diesen ganzen Auftrag,
den Gott von Ewigkeit her beschlossen hat, den der Vater dem Sohn gegeben
hat, nun vollendet hat und im Höhepunkt am Kreuz vollenden
wird. Hier haben wir die Bundespartner. Ein dritter Teil dieses Bundes
der Erlösung. Was sind die Forderungen? Die Forderungen des Erlösungsbundes
und ich möchte, man muss das wirklich mit Ehrfurcht sagen,
wir haben manchmal falsche Vorstellungen, wenn es um Forderungen geht.
oder wenn wir manche Stellen in der Bibel lesen, wo der Vater
dem Sohn gebietet oder der Sohn sagt, den Willen des Vaters zu
tun, wir empfinden diese Unterordnung als etwas Erniedrigendes und
es hat etwas Erniedrigendes, aber wir haben oft eine falsche
Vorstellung dann und verbinden damit etwas, wo Jesus nicht die
Ehre bekommt, die ihm zusteht. Ich möchte wirklich in Ehrfurcht
darüber sprechen, wenn wir über die Forderungen des Erlösungsbundes
reden. Der Vater fordert vom Sohn, Mensch
zu werden, mit allen Schwachheiten, aber ohne Sünde. Dieses Wort fordern, ich weiß
einfach kein besseres, das ist der Auftrag, den Gott seinem
Vater gibt. Und wir dürfen nicht vergessen,
dass Vater und Sohn eine vollkommene Einheit in Harmonie miteinander
waren. Es war nicht irgendetwas, wo
dem Sohn etwas aufgezwungen wurde, was er vielleicht gar nicht wollte,
sondern es war einfach innerhalb dieses Bundes, in dem beide übereingekommen
sind. Vater fordert vom Sohn. Galater 4, Vers 4 und 5. Als aber die Zunge der Zeit kam, Gesetz, damit er die loskaufte,
die unter Gesetz baden, damit wir die Sohnschaft empfingen.
Danke. Also es kam die Fülle der Zeit
und Gott sandte seinen Sohn. Gott, der Vater, sandte seinen
Sohn. Er sagte, nun Sohn, jetzt ist
die Zeit da, jetzt geh, wie wir das von Ewigkeit her beschlossen
haben, die Sünder zu erlösen. Wie es im ganzen Alten Testament
beschrieben ist, dass dieser Erlöser vor Prophezeit wird,
nun ist die Zeit da, nun geh und werde Mensch und erfülle
dieses Erlösungswerk. Eine Forderung dieses Erlösungsbundes. Hebräer 2, Vers 14 und 15. Ja, so das gehört dazu, das hat
Gott von Ewigkeit her beschlossen. Jesus, der Sohn Gottes, sollte
Fleisch und Blut annehmen, so wie wir Fleisch und Blut haben. Deswegen hat er es gleichermaßen
angenommen, sagt der Hebräer Brief, damit er durch den Tod,
diesen Tod die Macht nehme und uns erlöst hat. Das war Teil dieses Erlösungsbundes
Gottes. Und in Hebräer 4 Vers 15 lesen
wir, dass es ohne Sünde war. Ist in allem uns gleich geworden,
doch ohne Sünde. Und eine weitere Forderung war,
dass Christus sich dem Gesetz unterstellen musste. Er musste
unter das Gesetz geboren werden, um die Erwählten des Vaters rechtfertigen
zu können. Er musste sterben, um die Strafe
ihrer Sünde auf sich zu nehmen. Wir haben Galater 4, Vers 4 und
5 gerade gelesen, da hieß es, geboren von einer Frau und unter
das Gesetz getan. Warum war das notwendig? Er musste
an unserer Stelle stellvertretend für uns dieses Gesetz erfüllen,
gemäß des Bundesbeschlusses von Ewigkeit her. Und Römer 4, Vers
24 und 25. Sondern auch unsere Wegen, denen
es zugerechnet werden soll, die werden den glauben, der Jesus,
unseren Herrn, aus dem Todlauf erweckt hat, welcher unserer
Übertretung und Wegen dahingegeben und unserer Rechtfertigung Weglauf
erweckt worden ist. Danke. So, er ist um unsere Sündenwillen
dahin gegeben worden. Ja, das ist das Evangelium. Und das hat Gott von Ewigkeit
her beschlossen. Und der Vater hat dies dem Sohn
auferlegt. Und der Sohn kam und hat gesagt,
ja, deinen Willen zu tun, mein Gott, liebe ich. Das tue ich. Um der Sünden deiner auserwählten
Willen gebe ich mich hin. Und um ihrer Rechtfertigung Willen
hat Gott ihn auferweckt. Lesen wir in Römer 4. Ein vierter
Aspekt dieses Erlösungsbundes, die Verheißungen des Erlösungsbundes. Nun, der Vater hat vor Grundlegung
der Welt dem Sohn in diesem Bund der Erlösung eine Reihe von Verheißungen
gegeben. Ich zähle drei davon auf. Erste Verheißung. Der Vater sollte Jesus, dem Sohn,
mit dem Heiligen Geist salben und ihn so zu dem Erlösungswerk
befähigen. Der Vater, Gott, sollte den Sohn,
Jesus, mit dem Heiligen Geist salben und ihn so zu dem Erlösungswerk
befähigen. Jesaja 42, 1-3 Das wird durch Jesaja angekündigt. Das wird der Knecht Gottes, so
wird er hier genannt, Jesus, tun. Und das ist es, was Gott
für ihn tut. Ich habe ihm meinen Geist gegeben. Ich habe meinen Geist auf ihn
gelegt, damit er dieses Erlösungswerk erfüllen
kann. Und auch da lesen wir das Zitat
in Matthäus 12, Vers 20 von dieser Stelle, dass er das geknickte
Rohr nicht zerbrechen wird, den glimmenden Docht nicht auslöschen
wird, das Recht Gottes hinausführen wird. Das ist Jesus, der Erlöser. Warum konnte Jesaja das schon
vorher sagen? Weil es von Ewigkeit her beschlossen
war in diesem Ratschluss Gottes, in diesem Erlösungsbund Gottes.
Und eine zweite Verheißung, der Vater sollte den Sohn zu seinem
Werk stärken. Lukas 22, Vers 41 bis 43. Und
er riss sich vor die Trennloos, umgeht er einen Steinwurf weit, kniet
ihn nieder, betete und sprach, Vater, wenn du diesen Held von
ihm nehmen willst, doch nicht mein, sondern dein williges Heer.
Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und stärkte ihn. Und stärkte
ihn. Ja, wenn man das Lied liest,
man muss wirklich vor Erfurt stillstehen. Hier ist der Sohn
Gottes. Nein, hier ist der Mensch gewordene
Sohn Gottes. Er wurde etwas, was er nie war,
der erniedrigte Sohn Gottes in Menschengestalt und er hat es
tatsächlich nötig, in dieser Situation in Gethsemane gestärkt
zu werden von einem Engel, den Gott, der Vater, gesandt hat.
Das hat Gott ihm verheißen. Ich werde dich stärken, sodass
du als Mensch in diesem menschlichen Leib unter Gesetz getan, in Fleisch
und Blut wie diese Menschen, dass du in diesem Fleisch und
Blut überwinden kannst und den Kopf des Teufels zertreten kannst,
der Alten Schlange. Eine Verheißung dieses Erlösungsbundes. Und eine dritte Verheißung, Der
Vater sollte den Sohn aus der Gewalt des Todes erretten und
ihm den Ehrenplatz auf seinem Thron zu seiner Rechten geben. Aus der Gewalt des Todes retten
und ihm den Ehrenplatz auf seinem Thron zu seiner Rechten geben. Apostelgeschichte 2, Vers 23
bis 28 Hier zitiert Petrus in seiner
Pfingstpredigt Psalm 16. Du wirst meine Seele nicht im
Hades, im Totenreich, zurücklassen. Wie konnte David das schon sagen
als Prophet? Weil es von Ewigkeit her so beschlossen
war. Gott, der Vater, hatte beschlossen,
Jesus Christus nicht dem Tod zu überlassen. Er sollte nicht die Verwesung
sehen. Er hat ihn zum Leben erweckt.
Er ist auferstanden aus den Toten. Und er hat einen Namen über alle
Namen. Wir könnten Philippa 2, Vers 9-11 lesen, dass Gott ihm
einen Namen gegeben hat, der über alle Namen ist, damit in
den Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der himmlischen, der irdischen
und der unterirdischen. Hebräer 8, Vers 1 Das ist die Hauptsache, schreibt
der Hebräer Brief. Wir haben einen solchen hohen
Priester, der sich gesetzt hat, zur Rechten der Majestät in den
Himmeln. Er hat sich neben Gott gesetzt,
zur Rechten, da wo ihm alle Macht gegeben ist, im Himmel und auf
Erden. Und das war von Ewigkeit her
beschlossen. Das war nicht eine Neuigkeit,
die dann gerade so aufkam, als er von den Toten auferstanden
ist. sondern das war der Siegespreis, den Gott von Ewigkeit her dem
Sohn verheißen hat. Du gehst hin, mein Sohn, und
erlöst diese Sünder. Und dann werde ich dich auferwecken
aus den Tufen, und du wirst zur Rechten der Majestät im Himmel
thronen in Ewigkeit. Das war eine Verheißung dieses
Erlösungsbundes. Und eine vierte, Der Vater sollte
den Heiligen Geist senden, um das Erlösungswerk Jesu im Herzen
der Erwählten wirksam zu machen und die Gemeinde Jesu zu bauen. Das ist für uns so wichtig. Wie werden wir erlöst? Wie haben
wir Anteil am Erlösungswerk Jesu? Wie wird die Gemeinde Jesu gebaut? Durch den Heiligen Geist. Johannes 14 Vers 26 Jesus kündigt es an. Er kann jetzt schon sagen, schon
vor seinem Tod, der Heilige Geist, der Vater wird ihn senden. Ich
werde ihn senden. Sodass er euch alles lehren wird. In meinem Namen. Und euch an
alles erinnern wird, was ich euch gesagt habe. Und dann eine
ganze Reihe von Bibelstellen, die wir nicht alle lesen wollen.
Apostelgeschichte 5, 32. Wo die Apostel sagen, wir sind
Zeugen von diesen Dingen und der Heilige Geist. den Gott denen gegeben hat, die
ihm gehorchen. Der Heilige Geist zeugt von dem
Werk Jesu. Apostelgeschichte 9, 31 heißt
es, dass die Gemeinde erbaut wurde und dass sie sich mährte
durch den Trost des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist baut
die Gemeinde auf und er mährt sie, indem er Menschen zum Glauben
an Christus führt. Und Apostelgeschichte 20, Vers
28 wo Paulus die Ältesten von Ephesus
ermahnt hat, acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welche
der Heilige Geist euch als Aufseher eingesetzt hat. Der Heilige Geist
ist es, der Älteste, Bischöfe, Aufseher, beruft und so die Gemeinde
strukturiert, ordnet und aufbaut. Gemeinde ist nicht so eine Demokratie,
wo wir halt wählen, wer uns gefällt und der wird dann der Älteste,
sondern der Heilige Geist beruft. und baut so die Gemeinde auf. Und das ist die vierte Verheißung
dieses Erlösungsbundes, dass der Vater den Heiligen Geist
senden wird, um das Erlösungswerk Jesu im Herzen der Erwählten
wirksam zu machen und die Gemeinde Jesu zu bauen. Fünftens, die
Segnungen des Erlösungsbundes. Zwei davon möchte ich erwähnen
oder sie auf zwei zusammenfassen. Das erste, der Vater verhieß
dem Sohn, dass er alle Auserwählten erretten und für das ewige Leben
bewahren würde. Es geht nicht einer verloren. Alle, die von Grundlegung der
Welt her nach dem Ratschluss Gottes ausgewählt sind, zu erlösen,
werden auch errettet. Das hat Gott dem Sohn versprochen. Johannes 6, Vers 37 bis 40 Alles
was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen. Und wer zu mir
kommt, den werde ich nicht hinausstoßen. Denn ich bin vom Himmel herabgekommen,
nicht dass ich meinen Willen tue, sondern Willen dessen, der
mich gesandt hat. Dies ist der Wille dessen, der
mich gesandt hat, dass ich von allem, was er mir gegeben hat,
nichts verliere, sondern es auferwecke am letzten Tag. Denn dies ist der Wille meines
Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges
Leben habe. Jeder. Ewiges Leben habe. Und ich werde ihn auferwecken
am letzten Tag. So, hier gibt Jesus uns in dieser Schriftstelle
eine Sicherheit dafür, dass jeder, der an ihn glaubt, errettet wird. Und er drückt es dann so aus,
alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen. Alles, was der Vater aus der
Welt hat, jeder Einzelne, den Gott von Ewigkeit her vorherbestimmt
hat, wird zu Jesus kommen. Es wird keine von ihnen verloren
geben. Mit absoluter Sicherheit. Gott
steht mit seiner Macht, mit seinem Wort dafür ein. Das ist eine gewaltige Verheißung,
die der Vater dem Sohn im Erlösungsbund gegeben hat. Und eine zweite
ist, der Vater verhieß dem Sohn Nachkommenschaft aus jedem Stamm,
jeder Sprache, jedem Volk. Psalm 2, Vers 7 und 8. Da spricht Gott, der Vater, wir
haben es vorhin auch schon mal gelesen, zu dem Sohn, mein Sohn
bist du, ich habe dich heute gezeugt, fordere von mir und
ich will dir Nationen zum Erbteil geben. Zu deinem Besitz die Enden
der Erde. Das Evangelium ist nicht beschränkt
auf einen kleinen Fleck im Nahen Osten, auf ein kleines unbedeutendes
Volk von Israel oder Judah oder sowas. Das ist Psalm 2. Hier
verkündigt der Prophet, hier spricht Gott und sagt, mein Sohn,
die Enden der Erde, dir gehören sie. Du wirst aus jedem Stamm,
jeder Sprache, jedem Volk nachkommen haben. Offenbarung 5 ab Vers
9. Ja, hier finden wir diesen Ausdruck
aus jedem Stamm, jeder Sprache, jedem Volk, jeder Nation. Und es wird in der Vergangenheitsform
darüber gesprochen, Offenbarung, du hast, Jesus hat, durch sein
Blut Menschen für Gott erkauft, aus jedem Stamm, jeder Sprache,
jedem Volk, jeder Nation. Es ist eine Tatsache. Warum? Weil Gott es von Ewigkeit her
so beschlossen hat. Und weil er in diesem Erlösungsbund
dem Sohn verheißen hat, du wirst durch dein Erlösungswerk Nachkommenschaft
haben, aus jedem Volk, jeder Sprache, jeder Nation, aus jedem
Stamm. Bis an die Enden der Erde werde
ich dir Nachkommen schenken. Und was Gott von Ewigkeit her
beschlossen hat, in diesem Erlösungsbund, das hat Christus vollbracht. Und das ist der Grund unserer
Erlösung. Ich hoffe, dass wir durch die
zugegebenermaßen vielen Bibelstellen jetzt aber eine grobe Vorstellung
erhalten haben von dem, was unter diesem Bund der Erlösung verstanden
wird. Wenn auch dieser Ausdruck, wie
gesagt, nicht so wörtlich in der Bibel vorkommt, dann haben
wir doch aus den gelesenen Bibelstellen klar verstanden, dass das Konzept
vorhanden ist. Diese Beschreibung dessen, was
Gott vor Grundlegung der Welt getan und beschlossen und festgelegt
hat in seinem Ratschluss, der nicht geändert, nicht zerstört
werden kann. Er hat Vorgrundlegungen der Welt,
Menschen der Welt, die durch Jesus Christus erlöst werden
sollen. Der Vater hat sie dem Sohn gegeben und dieser hat ihr
ewiges Heil durch sein Leben, sein Leiden, sein Sterben am
Kreuz sichergestellt. Und damit ist unser ewiges Heil
allein auf dem Erlösungswerk Jesu Christi gegründet. Dafür geben wir ihm Preis, Ehre
und Dank. Amen.
1. Der Gnadenbund beschlossen
Series RE:Formation 2015
| Sermon ID | 111151051321 |
| Duration | 53:09 |
| Date | |
| Category | Conference |
| Language | German |
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