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Schlag gerne Gottes heiliges
Wort auf zu Psalm 128. Psalm 128. Wir betrachten den gesamten Psalm. Hier heißt es in Gottes Wort,
ein Stufellied. Glückselig jeder, der den Herrn
fürchtet, der auf seinen Wegen wandelt. Denn essen wirst du
die Arbeit deiner Hände, glückselig wirst du sein, und es wird dir
wohler gehen. Deine Frau wird wie ein fruchtbarer
Weinstock sein im Innern deines Hauses, deine Söhne wie Ölbaumsprossen
rings um deinen Tisch. Siehe, so wird gesegnet sein
der Mann, der den Herrn fürchtet. Segnen wird dich der Herr von
Zion aus, und du wirst das Wohl Jerusalems schauen alle Tage
deines Lebens, und sehen die Kinder deiner Kinder. Frieden über Israel. Amen. Lasst uns beten. Unser hochheiliger Herr und Heiland,
lehre uns durch dein heiliges Wort, dich, unseren Gott, mehr
zu fürchten, denn genau das macht den ganzen Menschen aus. Amen. Nehmt gerne Platz. Wodin besteht wahres Glück? Was macht einen Menschen wirklich
glücklich? Das ist die Frage, die den Menschen
schon immer beschäftigt hat und vor allem unsere Zeit. Alles dreht sich darum. Gib mal
in Google ein, wie werde ich glücklich und du könntest den
Rest deines Lebens damit verbringen, dir all die Artikel und Blogs
durchzulesen, wie man wahres Glück erlangt. Aber wo finden wir die Antwort
dazu? Was hat die Welt an Lösungsvorschlägen
zu bieten? Finden wir die Antwort in Aussagen
wie Love yourself, sei so wie du bist oder muss man sich einfach
nur auf Positives konzentrieren, gute Umstände erzeugen, in Yoga
seine innere Ruhe finden, eine Work-Life-Balance haben oder
einfach nur auf die Politik vertrauen? Ist es das oder ist das bloß
alles weichgespültes Gedankengut des Zeitgeistes? Vielleicht finden wir die Antwort
bei der immer wachsenden Gegenbewegung, die alte Werte wiederentdeckt. Seien wie John Wayne, maskulin,
ein Macho und Draufgänger, eine krasse Workethik haben, nur Fleisch
essen, das Unternehmertum ausleben, ins Fitnessstudio gehen, Zigarren
rauchen und so weiter. müssen wir wirklich auf Stimmen
wie Jordan Peterson, Joe Rogan oder einem anderen Influencer
hören, um wahres Glück zu finden? Ist es das wirklich? Finden wir hier irgendwo die
Antwort auf diese so wichtige Frage. Warum dann sehen wir bei all
den scheinbar vielen Lösungswegen Glück zu finden so viel Unglück? Wenn die Welt doch so viele Antworten
zu bieten hat, warum sind die Tragödien so hoch wie noch nie? Warum sind unsere Kirchen so
schwach und haben nichts mehr zu bieten? Überall hört man in
unserer Gesellschaft von Scheidungen und kaputten Familien. Pfarrer,
die meinen, Gott sei queer. Ein großer Verfall der Arbeitsmoral. Kinder, die nichts anderes tun,
als den ganzen Tag TikTok-Videos zu glotzen. Eine Jugend, geplagt
von Depressionen und Ängsten und Selbstmordraten immer steigender. Nein, hier kann kein wahrer Friede
gefunden werden. Aber Gott, der Ursprung allen
Lebens, hat in seinem Wort zu uns gesprochen. Er, von dem alles
Glück ausgeht, hat uns offenbart, wie wir wirklich glücklich werden
können. Und Psalm 128 ist mit einer dieser
Stellen aus seinem Wort, die unsere Ausgangsfrage beantwortet.
In Vers 1 heißt es, Glückselig jeder, der den Herrn fürchtet. Hierin gründen alles wahre Glück,
alle Seligkeit und Freude, den Herrn zu fürchten. Nimm all diese ach so großartigen
Selbsthilfetipps und die besten Umstände. Trotzdem wirst du damit
nicht glücklich werden. Denn es ist nicht, was du tust
oder dein Umstand, in dem du Glück findest, sondern dein inwändiger
Zustand, die rechte Ausrichtung deines Lebens. Gottes Furcht,
das ist die einzig wahre Grundlage für Glückseligkeit, der Beginn
eines vernünftigen Lebens. Sprüche 9, Vers 10. Die Furcht
des Herrn ist der Weisheitanfang und die Erkenntnis des Heiligen
ist Verstand. Oder hören mal, was es im Buch
Prediger heißt. Das Endergebnis des ganzen Last
und Sören. Fürchte Gott und halte seine
Gebote, denn das ist der ganze Mensch. Prediger 12, Vers 13. Das macht den ganzen Menschen
aus. Dazu existiert er, seinen Schöpfer
zu fürchten und seine Gebote zu halten. Warum also sehen wir so viel
Elend und Zerfall in unserer Gesellschaft? Weil die Menschen
ihr Ziel verfehlen. Statt Gott zu fürchten, für den
sie geschaffen wurden, suchen sie ihre Freude in der Sünde
und ihren eigenen Wegen. Dieses ganze Geschwafel von wegen
mehr soziale Gerechtigkeit, mehr Rechte für diesen oder jeden,
die die LGBTQ-Community unterstützen, das Klima retten oder was auch
immer. Nein, darum geht es nicht. Das wird einem Menschen keine
Glückseligkeit bringen. Versteh das bitte. Du kannst
ungebildet und doch der weiseste Mensch auf Erden sein, wenn du
die höchste aller Erkenntnisse erlangt hast, die Furcht Gottes. Du kannst nichts besitzen und
doch der reichste auf Erden sein. Wie? Wenn du diesen kostbarsten
aller Juwelen besitzt. Sein Name ist die Gottesfurcht. Man kann auch die schlechtesten
Umstände und die traurigsten Aussichten haben und trotzdem
inmitten von all dem der glücklichste Mensch auf Erden sein. Warum? Weil man den Herrn fürchtet. Hier ist der Ort, wo ein wirklich
gesegnetes Leben seinen Anfang nimmt. Das ist es, was dieser
Psalm uns lehrt. Gott zu fürchten, das macht einen
Menschen glücklich. Aber in diesem Psalm wird nicht
nur das Fundament gelegt. Wir erfahren auch, was es genau
bedeutet, Gott zu fürchten und welche Vorzüge es hat, ein gottesfürchtiges
Leben zu führen. Der Reformator Martin Luther
nannte diesen Psalm ein Hochzeitslied. Die Puritaner bezeichneten ihn
als Familienpsalm. Und das zurecht. Denn wir sehen
darin, wie gesegnet ein Ehepaar bzw. eine Familie ist, die den
Herrn fürchtet. Aber der Segen der Gotteswurst,
er steckt sich weit über die Familie hinaus. Er umfasst das
gesamte Leben. Dein persönliches Leben, deine
Arbeit, deine Familie, die Kirche und die Gesellschaft. Kein Mensch
und auch keine Nation kann diesem Thema entgehen, ohne dass es
direkten und großen Einfluss auf das eigene Wohlergehen nimmt. Den Herrn zu fürchten ist auch
kein Anhängsel für ein besseres Leben. Noch ist es etwas von
zweitrangiger Wichtigkeit. Ob du Gott fürchtest oder nicht,
legt das entscheidende Fundament für dein Leben. Es hat entscheidenden
Einfluss darauf, welchen Verlauf es nehmen wird. Und zuletzt bestimmt es auf persönlicher
Ebene, ob du die Ewigkeit in der ewigen Glückseligkeit oder
in ewigem Elend verbringen wirst. Es bestimmt auch, ob eine Nation
im Chaos untergeht oder ob sie durch den Segen Gottes floriert. Siehst du das? Siehst du das? Jeder in diesem Raum ist heute
angesprochen. Ihr, liebe Kinder, so Gott will,
habt ihr noch euer ganzes Leben vor euch. Welche Grundlage wollt
ihr für euer Leben legen? Die Gottesfurcht oder etwas anderes? Aber auch du bist heute angesprochen,
der du mit Gott noch nichts zu tun hast. Wie willst du dein
Leben weiterführen? Willst du weiterhin so miserabel
und rastlos bleiben oder willst du endlich das wahre Glück erlangen? Und zuletzt, liebe Geschwister,
sind auch wir Christen besonders von diesem Thema betroffen. strahlt
unsere Gottesfurcht hell. Leben wir ganz zur Erde unseres
Herrn, oder haben wir vielleicht aus den Augen verloren, was es
heißt, den Herrn zu fürchten und unser gesamtes Leben nach
seinen Geboten zu richten? Und zuallerletzt appelliere ich
auch besonders an all die femininen und kraftlosen Kirchen und unsere
gottlose Gesellschaft, Tut Buße von euren satanischen Ideologien
und eurer Gottlosigkeit und lernt, was es heißt, Gott zu fürchten. Diese Predigt ist ein Plädoyer
für die große Notwendigkeit der Gotteswurst in unserer Zeit und
dem großen Segen, den sie mit sich bringt. Und nachdem ich nun die Grundlage
für diese Predigt gelegt habe, möchte ich diesen Psalm in zwei
Punkten betrachten. Der erste Punkt, wo denn besteht
wahre Gotteswurst? Und zweitens, was sind die Vorzüge
der Gotteswurst? Also, Punkt eins, wo denn besteht
wahre Gotteswurst? Gottesfurcht besteht aus zwei
Dingen, aus einem Akt und aus einem Objekt, auf das die Handlung
abzielt. Ich gehe zuerst auf das Objekt
ein und dann auf den Akt. Nochmal Vers 1. Glückselig jeder, der den Herrn
fürchtet. Das Objekt, mit dem wir es hier
zu tun haben, ist eine Person. Und es ist nicht bloß irgendeine
Person, es ist der Herr, Yahweh, der einzige, lebendige und dreimal
heilige Gott. Er ist der Schöpfer des Himmels
und der Erde, der Allmächtige, der souverän über allem regiert
und das Schicksal jedes einzelnen Menschen in seiner Hand hält.
Er ist es, mit dem wir es hier zu tun haben. Und er ist auch
der Einzige, der es verdient, dass man ihn fürchtet. Wahre Gottesfurcht beginnt damit,
dass man den wahren Gott fürchtet. Alles außerhalb von ihm hinterlässt
einen Menschen leer. Nimm alles, was es da draußen
gibt, falsche Götter wie Allah oder die Götter des Hinduismus,
die Ideologien dieser Welt oder auch selbst an Betung. Das alles kann keine wahre Glückseligkeit
spenden. Allein den dreieinigen Gott der
Bibel zu fürchten, macht einen Menschen glückselig. Aber was nun bedeutet es ihnen,
den wahren Gott zu fürchten? Wie der Name schon sagt, umfasst
die Tat der Gottesfurcht, etwas zu fürchten. Der Begriff fürchten
ist an sich sehr allgemein und kann letztlich vieles bedeuten. Doch Gott gemäß der Bibel zu
fürchten umfasst nicht alles mögliche, was man unter diesem
Wort versteht. Es meint eine bestimmte Form
der Furcht. Lasst mich zuerst erklären, was
damit gar nicht oder nicht nur gemeint ist. Erstens, wahre Gottesfurcht
bedeutet nicht eine natürliche Furcht. Was meine ich damit?
Wir Menschen besitzen durch unsere gefallene Natur eine angeborene
oder natürliche Angst. In unserem heutigen Sprachgebrauch
verwendet man auch das Wort Phobie dafür. Dieses Wort kommt aus
dem Griechischen und bedeutet so viel wie Angst oder Schrecken.
Wir fürchten uns vor vielen verschiedenen Dingen. Vor einem hohen und steilen
Abhang zu stehen, vor einem hungrigen und knurrenden Löwen zu stehen,
in eine schmerzhafte Situation zu geraten oder auch als Sünder
in die Hände des vollkommenen und gerechten Gottes zu fallen.
So heißt es auch zum Beispiel über die Dämonen. Du glaubst,
dass Gott einer ist, du tust recht. Auch die Dämonen glauben
und zittern. Jakobus 2, Vers 19. Es wäre für
die meisten Menschen unserer Zeit gut, ein gesundes Maß dieser
natürlichen Furcht vor dem Schöpfer wiederzuerlangen. Das würde zumindest
dazu führen, dass da eine Scheu wäre, Sünde offenkundig zu feiern. Aber das ist nicht wahre Gottesfurcht. Hinter der Gottesfurcht steht
auch nicht eine sündige Furcht. Diese kann verschiedene Formen
annehmen. Es kann zum Beispiel eine abergläubige Furcht sein,
dass man Angst hat davor, die Scherben eines kaputten Spiegels
zu berühren oder es kommen sieben Jahre Unglück über einen. Aber
auch eine fleischliche Furcht wie Menschenfurcht gehört zu
einer sündigen Furcht. Und drittens meint die Gottesfurcht
auch nicht, sich rein äußerlich einem Lebensstil anzupassen,
um dann zu behaupten, man habe Hochachtung vor dieser Sache. Unser Herr Jesus konfrontierte
diese rein äußerliche Frömmigkeit immer wieder. Hört einmal, was
er zu den Pharisäern sagte. Wehe euch, Schriftgelehrte und
Pharisäer, ihr Heuchler! Denn ihr gleicht übertünchten
Gräbern, die von außen zwar schön scheinen, innen aber voll von
Totengebein und aller Unreinigkeit sind. So erscheint auch ihr zwar
von außen den Menschen gerecht, innen aber seid ihr voll Heuchelei
und Gesetzlosigkeit. Matthäus 23, die Verse 27 und
28 Aber was nun steckt tatsächlich
dahinter? Gottesfurcht ist nicht etwas
Natürliches oder Sündiges, auch nicht etwas Sein Äußerliches. Nein, wahre Gottesfurcht ist
eine von Gott gegebene, inwendige und aufrichtige Furcht in dem
Herzen der Gläubigen gegenüber ihrem Herrn. Aber ist das nicht
ein Widerspruch, mag jemand meinen. Ich dachte, dass ein Christ Gott
liebt und keine Angst vor ihm hat. Ja, es ist beides. Es ist eine tatsächliche Furcht,
gemischt mit Glauben, Liebe, Hoffnung und Hingabe. Ihr Ursprung
ist nicht aus dem Schrecken der Hölle, sondern aus dem Segen
des Himmels. Diese Furcht entspringt aus einer
persönlichen Beziehung zu Gott als König, dem man sich unterwirft,
und einem Vater, dem man sehr nahe steht und liebt. So lehrte auch der Herr Jesus
uns beten. Unser Vater, der du bist in den Himmeln." Matthäus
6, Vers 9. Wir beten als Christen zu Gott
als Vater, der aber im Himmelsrund. Deshalb nannten die Puritaner
echte Gottesfurcht auch kindliche Furcht. Wilhelmus Abrakel fasste es wie
folgt zusammen. Die Gottesfurcht oder auch kindliche
Furcht ist eine heilige Neigung des Herzens, die von Gott in
den Herzen seiner Kinder erzeugt wird, wobei sie aus Ehrfurcht
vor Gott darauf achten, ihm nicht zu missfallen und sich ernsthaft
bemühen, ihm in allen Dingen zu gefallen. Die gläubige Seele
ist mit heiligen Gefühlen begnadigt und je nachdem, mit was diese
Furcht konfrontiert ist, wird sie entweder zu Freude oder Trauer,
Liebe oder Hass, Furcht oder Furchtlosigkeit bewegt." Zitat
Ende. Ich fasse das nochmal zusammen. Der Ursprung wahrer Gottesfurcht
kommt von Gott und ist allein in den Gläubigen zu finden. Jeremiah, Kapitel 32, Vers 40. Und ich werde einen ewigen Bund
mit ihnen schließen, dass ich nicht von ihnen lassen werde,
ihnen Gutes zu tun. Und jetzt hör zu. Und ich werde
meine Furcht in ihr Herz legen, damit sie nicht von mir abweichen. In dieser Stelle prophezeit der
Prophet, dass Gott einen neuen Bund mit seinem Volk eingeht. Und die große Verheißung dieses
Bundes ist, dass Gott selbst seine Furcht in das Herz der
Seinen legt. Das heißt, wahre Gottesfurcht
ist nur in wahren Kindern Gottes zu finden. Über die Gottlosen
heißt es nämlich, es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen. Römer 3, Vers 18. Aber die Furcht Gottes in den
Herzen der Christen ist keine knächtige Furcht. Ja, die Gläubigen
haben eine heilige Scheu vor Gottes Gerechtigkeit, seiner
Heiligkeit und auch seinen Züchtigungen. Aber diese Scheu ist gemischt
mit Anbetung und Staunen über diesen gewaltigen Gott. Wahre
Gottesfurcht ist nicht getrieben von Angst, dass Gott zornig auf
einen ist und der einen in die Hölle wirft. Nein, sie geht weit
über das hinaus. Ein Kind Gottes fürchtet Gott
eben deshalb besonders, weil es überzeugt ist, dass dieser
vollkommene Herr sich eines Sünders angenommen hat. Ein Christ fürchtet
nicht nur Gottes Gerechtigkeit, sondern auch seine überreiche
Gnade, nicht bloß seinen Zorn, sondern auch seine alles übersteigende
Liebe. Ja, vor allem Gottes große Barmherzigkeit
und Vergebung treiben einen Gläubigen an, seinen Herrn und Thailand
zu fürchten. So heißt es auch im Psalm 130,
Vers 4. Doch bei dir ist Vergebung, damit
du gefürchtet werdest. Also, eine begnadigte Seele fürchtet
Gottes gesamtes Wesen. Alle Attribute Gottes versetzen
sie in Anbetung. Alles an ihrem Gott bringt sie
dazu, ihm ganz hingegeben zu sein. Und genau das ist auch
das Ausschlaggebende. Wahre Gottesfurcht ist nicht
bloß ein intellektuelles Philosophieren über Gott. Es sind auch nicht
einfach inwendige Regungen und Gefühle im Herzen. Nein, die
Furcht Gottes tritt in Aktion. Sie besitzt Dynamik, Leben und
Kraft. Sie treibt einen Menschen dazu,
ganz für den Herrn leben zu wollen. Man erkennt, dass man selbst
unweise ist, das Herz trügerisch und die eigenen Wege böse sind. Man begreift, dass in Gott allein
Weisheit zu finden ist, er vollkommen und seine Wege gerade sind. Und deshalb lässt man alles hinter
sich, was einem einst so wertvoll war und folgt dem Herrn nach. So heißt es weiter in Vers 1
dieses Psalms. Glückselig jeder, der den Herrn
fürchtet, der auf seinen Wegen wandelt. Der Mensch, in dessen
Herz die Gottesfurcht eingezogen ist, verabscheut nun das, was
Gott verabscheut, und liebt das, wodan Gott gefallen hat. Die Wege der Sünde, die man einst
gegangen ist, die Ideologien, denen man Glauben geschenkt hat,
das Zacht nach eigener Erde, das einst so wichtig war, das
alles hat jetzt keine Wichtigkeit mehr. Gottes Wege sind jetzt
meine Wege, seine Weisheit mein Lehrer, seine Gebote mein Gefallen. Den Herrn zu fürchten bedeutet,
das gesamte Leben nach seinem Willen auszurichten und zu seiner
Erde zu leben. Und das allein macht einen Menschen
glückselig. Wie steht es also um dich? Fürchtest
du den HERRN oder ist etwas anderes das Objekt deiner Anbetung, deiner
Furcht? Wo suchst du, glückselig zu werden? In der Welt? In deiner Sünde? Oder fürchtest du den HERRN,
die Quelle allen Glücks? Und nochmal, ich spreche einen
jeden Einzelnen in unserer Mitte an. Lass mich mit dir beginnen,
der du erst seit kurzer Zeit mit dem HERRN wandelst. Lieber
Bruder, liebe Schwester, die Bibel preist dich glückselig. Du hast deine alten sündigen
Wege verlassen und fürchtest nun den Herrn. Du durftest durch
Gottes Gnade erkennen, dass dich die Sünde nur unglücklich und
schuldig hinterlässt. Aber du hast dich zum HERRN bekehrt. Und jetzt spricht Gott dir zu,
dass deine Sünden vergeben sind, du Frieden durch deinen Heiland
hast und Gemeinschaft mit deinem HERRN haben kannst. Und was für
ein glückseliges Leben steht dir nun bevor. Ich ermutige dich,
lass dich durch nichts und niemanden von den Wegen des HERRN abbringen. Und gerade die Gottlosen, mit
denen du früher vielleicht gut warst, werden das versuchen. Werden sie nicht Dinge sagen
wie, mein guter Freund, was ist mit dir passiert? Tust du jetzt
auf Gottes Frühstück? Was soll dein ganzes Geschwafel
über Gott, Jesus, Evangelium und Gebote einhalten? Werde mal
wieder locker, wie du es sonst immer mit mir warst. Hat dir
eine Sekte dein Gehirn gewaschen, dass du jetzt so viel von diesem
Märchenbuch der Bibel sprichst? Was soll das auch mit jeden Sonntag
in die Gemeinde? Bist du bekloppt? Hast du deine
wahren Freunde vergessen? Du warst so ein kluger Mann,
so eine gebildete Frau. Du hattest immer den Durchblick
in Themen wie Wissenschaft, Politik und Bildung. Was für ein Fanatiker
ist jetzt aus dir geworden? Früher konnte man Spaß mit dir
haben, Witze machen und die Sau raushängen lassen, aber mittlerweile
bist du mit deinem From-Sein durchgeknallt. Liebe Geschwister, wisst, dass
dieses verdorbene Geschwätz kein Gewicht hat. Es sind Lügen der
Gottlosen, um sich selbst zu rechtfertigen und euch von den
Wegen des Herrn abzubringen. Ihr, ihr seid die Glückseligen
und nicht sie. folgt eurem Gott treu nach, schreitet
voran in der Gotteswurst und lebt zur Erde eures Herrn. Das bringt euch wahres Glück
für das jetzige Leben und das kommende. Aber auch wir, die wir schon
länger mit unserem Gott wandeln, Streben wir jeden Tag nach der
Erde des Herrn? Fürchten wir den Herrn in allen
Bereichen unseres Lebens? Oder lassen wir uns von unserem
Fleisch und der Welt und ihren Spielzeugen ablenken? Sind wir lau geworden im Kampf
gegen Sünde in unserem Leben, in unseren Häusern, als Gemeinde,
aber auch in der Welt? Wenn das so bei dir ist, dann
kehre um davon. Eifere danach, den Herrn mehr
zu fürchten. Und das ist mir ganz wichtig,
nicht aus seinem knächtlichen Geist heraus. Nein, gerade weil
du als Christ erkannt hast, wie lieblich der Herr ist und wie
groß seine Gnade dir gegenüber ist, fürchte ihn als sein geliebtes
Kind. Geschwister, sagt mir, wer hat
so einen wunderbaren Gott wie wir? Lass seine Schönheit dich
in Staunen versetzen, seine Gerechtigkeit, seine Majestät, seine Hoheit,
aber vor allem Christi Liebe, wie uns unser Pastor Tobias heute
Morgen vor Augen geführt hat. Denke daran, was der Herr Jesus
Christus für dich persönlich alles getan hat und lass seine
Liebe dein Drang dazu sein, ihn mehr zu fürchten. Und zuletzt noch ein Wort an
dich, der du den Herrn nicht fürchtest. Erkennst du, wie elend, ja, wie
unglücklich du dran bist, ohne die Furcht Gottes? Wunderst du
dich noch, warum deine Sünden dich leer und schuldig hinterlassen? Es wird dir nicht helfen, dich
noch mehr in deine Bosheiten zu verstricken. Das wird dich
nur noch elender hinterlassen, als du es schon bist. Sag mir, willst du wirklich weiter
so leben? Möge Gott dir doch heute schenken,
von deiner Gottlosigkeit umzukehren. Komm mit deiner Sünde, komm mit
deiner Schuld und schau auf das Kreuz, wo der Sohn Gottes für
die Schuld von Sündern hing. Komm mit deinem Ungehorsam zu
dem, der Gott vollkommen gefürchtet hat. Bei ihm alleine kannst du
Vergebung deiner Schuld finden, Frieden mit Gott und ewige Glückseligkeit
in der Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus Christus. Kehre um von
deinem gottlosen Leben und lebe von nun an in der Furcht Gottes. Du wirst glückselig sein, jetzt
und in alle Ewigkeit. Aber vielleicht meinst du, wozu
das alles? Warum sollte ich diesen Gott
fürchten? Mir geht es auch ohne ihn gut.
Soweit gelingt mir alles und ich kann tun und lassen, was
ich will. So ein langweiliges, ernstes
und trauriges Leben wie ein Christen will ich nicht führen. Wenn das deine Gedanken sind,
dann liegst du absolut falsch. Du lebst in einer Illusion, die
Gott spätestens mit deinem Tod zerschlagen wird. Du bist ein
Tor, der auf dem Weg in das ewige Verderben ist. Und dann wirst
du wirklich sehen, wie arm du dran bist. Ich betone es nochmal. Allein der Mensch, der Gott aufrichtig
fürchtet, wird gesegnet sein in allen Bereichen seines Lebens. Es lohnt sich, ein Mann oder
eine Frau Gottes zu sein. Wir Christen sind die, die wirklich
glücklich zu nennen sind. So heißt es auch im Buch des
Propheten Malachi. Da unterredeten sich miteinander
die, die den Herrn fürchten, und der Herr merkte auf und hörte,
und ein Gedenkbuch wurde vor ihm geschrieben für die, die
den Herrn fürchten und die seinen Namen achten. Und ihr werdet
den Unterschied wieder sehen zwischen dem Gerechten und dem
Gottlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm
nicht dient. Malachi 3, 16, 18 Hast du das gehört? Der Unterschied
zwischen dem Gottesfürchtigen und dem Gottlosen wird klar und
deutlich zu sehen sein. Und das zeigt uns dieser Psalm
auch in aller Deutlichkeit. Und genau das führt mich auch
zu dem zweiten Punkt. Was sind die Vorzüge der Gottesfurcht? Wie bereits erwähnt, umfasst
der Segen der Gottesfurcht jeden Bereich unseres Lebens. Unser persönliches Wohl, unsere
Arbeit, unsere Familie, uns als Gemeinde, aber auch das Wohl
unseres Landes. Und wie genau sich das in der
Praxis erkennbar macht, möchte ich uns anhand der folgenden
Verse zeigen. Kommen wir zu dem ersten Vorteil. Dein persönliches Wohl. In der
zweiten Hälfte von Vers 2 heißt es folgendes. Glückselig wirst
du sein, und es wird dir wohl ergehen. Wie ich bereits am Anfang
sagte, allein der Mensch, der den Herrn fürchtet, ist glückselig. Der Psalm wiederholt das insgesamt
drei Mal. Und auch hier. Glückselig wirst
du sein, es wird dir wohl ergehen, wenn du den Herrn fürchtest. Zum einen bist du glückselig
hinsichtlich des Zustands deiner Seele. Als Christ weißt du, dass
du in dem Herrn Jesus Christus Frieden mit Gott hast. Deine
Schuld, dein belastetes Gewissen und die Angst vor dem Gericht
wurden hinweggetan. Gott ist nicht mehr dein Feind,
der dich in der Hölle bestrafen wird, sondern dein himmlischer
Vater, der dich liebt und sich um dich sorgt. Und weil du ihn
jetzt aufrichtig fürchtest, hältst du dich an sein Wort. Und in
dieser Hinsicht bist du auch glückselig. So heißt es in Gottes
Wort, die Furcht des Herrn ist eine Quelle des Lebens, um den
Fallstricken des Todes zu entgehen. Spriche 14, Vers 27. Du gehst nicht mehr auf den sündigen
und verstrickten Wegen, die dir viele Probleme brachten in der
Vergangenheit. Denk daran, einige unter uns waren früher in der
Drogenszene unterwegs und hatten es mit kriminellen Leuten zu
tun. Vielleicht warst du auch ein
chronischer Lügner und hast dich in verschiedene schwierige Situationen
gebracht. Manche von uns waren Säufer,
hatten Aggressionsprobleme und haben nicht selten zu Gewalt
gegriffen. Viele lebten in unzüchtigen Beziehungen,
die sie beinahe zerstört hätten, Ehen und Familien, die aufgrund
von Sünde fast kaputt gegangen sind. Und was könnte ich jetzt
noch alles an Problemen auflisten? Du persönlich weißt um all die
Konsequenzen, die deine Sünde mit sich gezogen hat. Aber so
lebst du nicht mehr. Du hast dich von all diesen sündigen
Dingen getrennt und gehst jetzt auf den Wegen des Herrn. Und wie viel Freude und Frieden
spenden die Gebote Gottes. Wie schön ist es, sich an sein
Wort zu halten. Wie bleibt man bewahrt vor so
vielen schlechten Entscheidungen und Konsequenzen, die daraus
folgen. Und hier nochmal ein Wort an
euch, liebe Kinder. Liebes Kind, du weißt gar nicht, wie viel
Böses dir erspart bleibt und wie viel Segen du empfängst,
wenn du von klein auf den Herrn fürchtest. Nutze deine Kindheit
und deine Jugend für den Herrn. Es ist die beste Entscheidung,
die du treffen kannst. Möge der Herr euch davor bewahren,
so dumm zu sein wie ich, als ich noch ein Kind war. Aber auch wenn das Einhalten
von Gottes Geboten große Freude mit sich bringt, bedeutet es
nicht, dass es keine schweren Entscheidungen im Leben als Christen
gibt. Gerade doch, weil wir Gott jetzt
aufrichtig fürchten, wollen wir uns in allem an sein Wort halten,
auch wenn es etwas kostet und Schwierigkeiten mit sich bringt.
Und diese Sache muss ich unbedingt klarstellen. Glückselig zu sein,
weil man den Herrn fürchtet, heißt nicht, dass man die ganze
Zeit mit Schmetterlingen im Bauch herumläuft. Wir fürchten den
Herrn, auch wenn wir dafür Anfeindungen von der Welt erdulden müssen.
Ein Mann Gottes sagte mal zu Recht, dass eine Furcht die andere
Furcht austreibt. Bei einem Menschen, der Gott
fürchtet, gibt es keinen Raum, Menschenfurcht nachzugeben. Ob
es nun bedeutet, dass wir auf der Arbeit nicht mehr betrügen
und wir deshalb Probleme mit unserem Arbeitgeber bekommen,
in der Schule nicht mehr beim Lästern mitmachen und deshalb
selbst verlästert werden, Sünde beim Namen nennen oder gegen
die Ideologien des Zeitgeistes sprechen und deshalb Verfolgung
erdulden. In all dem, liebe Geschwister,
sind wir auch glückselig, denn wir wissen, dass uns all diese
Dinge widerfahren, weil wir den Herrn fürchten und uns zu ihm
stellen. So spricht der Herr Jesus höchstpersönlich. Glückselig seid ihr, wenn sie
euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch
reden um meinet Willen. Freut euch und frohlockt, denn
euer Lohn ist groß in den Himmeln, denn ebenso haben sie die Propheten
verfolgt, die vor euch waren. Matthäus 5, 11-12 Aber wir sind auch glückselig,
wenn uns tragische Schicksalsschläge treffen oder schwere Umstände
über uns kommen. Denkt einmal darüber nach. Dieser
Psalm ist ein Wallfahrtslied oder ein Stufenlied, wie es in
unserer Übersetzung heißt. Das heißt, er wurde sehr wahrscheinlich
von den Juden auf ihrer Pilgerreise nach Jerusalem zum Tempel gesungen. Und auf dieser langen Reise begegneten
einem mit Sicherheit auch viele Gefahren und Schwierigkeiten. Vielleicht ging in einem die
Vorräte aus und man hatte Hunger und Durst. Womöglich geriet man
in so manches Unwetter oder es begegneten einem wilde Tiere
oder Räuber. Es kann auch sein, dass jemand
aus der Familie erkrankte oder starb oder was für ein Kampf
auch immer über einen kam. Aber inmitten all dieser Leiden
sang man sich zu, dass man zu den Glückseligen gehört, weil
man den Herrn fürchtet. Und so ist es auch mit uns auf
unserer Pilgerreise in das himmlische Jerusalem. Es trifft uns um manch
schweres Los. Und ja, wir leiden und trauern
und weinen. Aber wir verzweifeln nicht wie
die Gottlosen, die ohne Hoffnung und Trost sind. Nein, wir schauen
im Glauben auf unseren Heiland und wissen, dass alles aus seiner
Hand kommt. Es dient eben dazu, dass wir
näher zu ihm gezogen werden und bis an das Ende bewahrt bleiben. Und vor allem sind wir überzeugt,
dass wir eines Tages bei Christus unserer ewigen Ruhe eingehen
werden. Ja, die Gewissheit tröstet uns,
dass wir zu Gottes Glückseligen gehören. Der zweite Vorteil. Deine Arbeit
bringt Lohn. So heißt es in Vers 2, denn essen
wirst du die Arbeit deiner Hände. Dieser Vorzug geht an sich Hand
in Hand mit dem ersten, aber ich möchte ihn für sich selbst
stehend betrachten. Unser Gott ist ein arbeitender
Gott. Er schuf in sechs Tagen Himmel
und Erde, aber damit endete seine Arbeit nicht. Seit dem Fall des
Menschen ist er an der Arbeit, das Chaos, das wir mit unserer
Sünde angerichtet haben, in Ordnung zu bringen. Seit 6.000 Jahren
arbeitete er an der Wiederherstellung aller Dinge. Und solange Christus
noch nicht wiedergekommen ist, ist seine Arbeit noch nicht zu
Ende. Vielleicht fragst du dich jetzt,
was hat das Ganze mit uns zu tun? Weil wir Gott fürchten,
sind auch wir solche, die arbeiten. Ja, als Christen sollten wir
gute, harte und beständige Arbeit lieben. Wie David Livingstone
es einmal passend sagte, fürchte Gott und arbeite hart. Gott hat
den Menschen geschaffen, um zu arbeiten. Vor dem Fall bereits
schon wurde Adam in den Garten gestellt, nicht um zu chillen
oder Urlaub im Paradies zu machen. Nein, er sollte den Garten bebauen
und hart arbeiten mit seinen eigenen Händen. Das Einzige,
was sich seit dem Fall geändert hat, ist, dass eben auch unsere
Arbeit unter den Konsequenzen der Sünde leidet. Aber an und
für sich ist Arbeit etwas Gutes und Heiliges. Und wenn wir unsere
verschiedenen Berufungen in der Furcht Gottes ausüben, segnet
unser Herr das. Wie sieht das praktisch aus?
Du erscheinst pünktlich zur Arbeit. Du meckerst nicht die ganze Zeit
rum, dass du nach Hause willst. Du bist treu und zuverlässig. Du hältst dich an Termine. Du
verbesserst dich immer mehr. Die Qualität deiner Arbeit ist
hervorragend. Du gehst in nächsten Liebe mit
deinen Kollegen und Kunden um und hilfst aus, wo du es kannst. Du kannst dir gewiss sein, wenn
du so arbeitest, wird es den Menschen auffallen und sie werden
dich darauf ansprechen. Und solche Situationen nutzen
wir als Christen, um von dem Herrn und seiner Gnade an uns
zu zeugen. Aber diesen Vorzug der Gotteswurst
kann man auch ganz allgemein auf jede Form der Arbeit anwenden,
die wir für den Herrn tun. Ob es nun dein Dienst zu Hause,
an deinem tatsächlichen Arbeitsplatz, in der Gemeinde oder in der Welt
ist. Du wirst von der Arbeit deiner
Hände essen, sagt dir dieser Psalm. Das heißt, der Herr wird
deine Arbeit segnen, du wirst deinen Lohn dafür empfangen. So heißt es auch in 1. Korinther
15, 58. Daher, meine geliebten Brüder,
seid fest und beweglich, alle Zeit überströmend in dem Werk
des Herrn, da ihr wisst, dass eure Mühe nicht vergeblich ist
im Herrn. Vorteil 3. Deine Familie bzw. deine Ehe wird gesegnet sein. Nochmal Vers 3 Deine Frau wird
wie ein fruchtbarer Weinstock sein im Innern deines Hauses,
deine Söhne wie Ölbaumsprossen rings um deinen Tisch. Nicht
nur ist der gottesfürchtige Mann glückselig, sondern auch seine
Frau, die den Herrn fürchtet. Sie wird hier beschrieben als
ein fruchtbarer Weinstock. Und wie viel Frucht bringt so
ein prächtiger Weinstock? Und so ist es auch mit der gottesfürchtigen
Frau. Sie bringt viel und gute Frucht. Aber wo und für wen bringt sie
diese Frucht? Hat der Psalm hier eine Frau
vor Augen, so wie sie sich unsere Gesellschaft vorstellt? Emanzipiert,
selbstständig, feministisch und militant? Eine Frau, die nichts
von Ehe und Kindern hält und sich ganz auf die Karriere konzentriert? Oder geht es hier um eine Influencerin? So ein Instagram-Model, das der
ganzen Welt zeigen muss, wie schön ihr veganes Frühstück am
Strand auf Miami ist? Nein, die gotteswürstige Frau
hier ist ein fruchtbarer Weinstock, wo? Im Innern ihres Hauses. Ja, du hast richtig verstanden. Eine Frau, die gesegnet ist vom
Herrn, ist eine Hausfrau. Eine glückselige Frau, wie sie
uns die Bibel vor Augen malt, ist eine Frau, die sich voll
und ganz in ihre Familie investiert. Eine Frau, die ihren Ehemann
und ihre Kinder liebt. Das ist ihre Karriere. Sie zählt
nicht darauf ab, irgendein Unternehmen oder jemand Gottloses zu bereichern,
sondern ihr eigenes Haus. Sie ist bedacht auf das Wohl
ihres Mannes und das ihrer Kinder. Und versteht mich bitte hier
nicht falsch. Das bedeutet nicht, dass eine
Frau nicht auch draußen sein kann. Ganz im Gegenteil. Die tugendhafte Frau aus Sprüche
31 ist eine tüchtige Frau. Sie arbeitet viel. Auch bei Nacht
sie treibt Handel, macht gute Geschäfte und fürchtet auch keine
schlechten Zeiten. Aber all ihre Aktivitäten, und
das ist das Wichtige, kreisen sich um das Wohl ihres Hauses. Und wie gesegnet ist ein Mann
mit einer solchen gottesfürchtigen Frau. Wie viel reiche Frucht
bringt sie ihm allein schon die Kinder, die aus ihrer Ehe entstehen. Aber auch darüber hinaus, all
der kostbare Dienst, den sie für ihr Haus tut, und ihre barmherzige
Hand, die sie aus ihrem Haus denen erweist, die Hilfe brauchen. Ein Mann, der eine solche Frau
gefunden hat, hat etwas Gutes gefunden und hat Wohlgefallen
erlangt von dem Herrn." Sprüche 18, Vers 22. Aber zu solch einem glückseligen
Haus gehören auch die Kinder, die aus einer glücklichen Ehe
entspringen. Die Kinder werden hier beschrieben
als Ölbaumsprossen. Bei der Vorbereitung für meine
Predigt habe ich herausgefunden, dass gerade Ölbaumsprossen sehr
viel Investition brauchen. Sie wachsen langsam und brauchen
viel Zeit. Sie müssen immer wieder zurechtgeschnitten
werden und brauchen die richtige Pflege und Versorgung. Aber dann, wenn sie ausgewachsen
sind, bringen sie für viele Jahre reiche und wertvolle Frucht. Die Mühe hat sich gelohnt. Und
so, liebe Geschwister, ist es auch mit unseren Kindern, die
der Herr uns schenkt. Ihre Erziehung bedarf viel Zeit
und Geduld. Man müht sich Tag für Tag ab,
sie zu verpflegen und zurechtzuweisen. Aber eines Tages, wenn sie erwachsen
geworden sind und selbst den Herrn fürchten, bringen sie kostbare
Frucht. Sie sind nicht nur Pfeile in
der Hand, wie es Psalm 127 beschreibt. In ihnen haben wir nicht nur
die nächste Generation an Kriegern für den Herrn. Nein, sie sind
auch Olivenbäume, die uns, wenn wir alt geworden sind, mit ihrem
Dienst versorgen. Und gerade dieser Gedanke ist
komplett verloren gegangen in unserer Zeit. Heute wollen die
Menschen bloß keine Kinder mehr haben und setzen ihre Hoffnung
auf ein nicht funktionierendes Rentensystem. Aber wir, die wir
Gott fürchten, denken christlich. Wir sehen im Glauben auf unsere
Kinder mit der biblischen Erwartung, dass sie eines Tages selbst zu
gottesfürchtigen Männern und Frauen werden, die sich um uns
altgewordene Eltern sorgen. So sieht ein gottesfürchtiges
Haus aus. Ein Mann und seine Frau sitzen
zusammen am Tisch mit ihren Kindern um sie herum. In einem solchen
Haus herrschen Liebe, Friede, Freude und Gemeinschaft. Man sitzt zusammen, man isst
und trinkt miteinander, man lacht und weint zusammen, man ermutigt
einander und kämpft Schulter an Schulter. Es wird miteinander
gesprochen, vor allem über unseren wunderbaren Gott und zusammen
als Familie betet man ihn in aufrichtiger Furcht an. Was für
ein wunderbarer Segen ist das. Und genau darauf richtet Vers
4 nochmal unseren Blick. Siehe, so wird gesegnet sein
der Mann, der den Herrn fürchtet. Zum dritten Mal wird es wiederholt,
damit es wirklich allen klar wird. Siehe da, schau ganz genau
hin. So wird gesegnet sein der Mann,
die Frau, die den Herrn fürchten. Es ist, als würde der Verfasser
des Psalms nun zum Höhepunkt seines Gedankens kommen. Er betont
noch mal in aller Deutlichkeit, wie glückselig man ist, wenn
man den Herrn fürchtet. Es geht dir auf persönlicher
Ebene gut. Es steht wohl um deine Seele,
weil du an den Herrn glaubst, selbst in dunklen Täler, durch
die du gehen musst. Du bist aber auch gesegnet auf
deine Arbeit und bei all deinem Dienst. Der Herr lässt dich die
Flucht deiner Mühe essen. Aber auch dein Haus ist glückselig.
Du bist gesegnet mit einer Frau und mit Kindern. Und hierbei
geht es nicht einfach nur darum, dass man eine Frau und Kinder
hat und deshalb bloß gesegnet ist. Auch Gottlose haben Ehepartner
und Kinder und bei ihnen kann zu Hause das reinste Chaos vorherrschen. Es geht vielmehr darum, dass
es ein gesegnetes Haus ist, weil man zusammen als Familie den
Herrn fürchtet. In einem solchen Haus herrscht
der Segen Gottes. So heißt es auch in Spriche 3,
Vers 33. Der Fluch des Herrn ist im Haus
des Gottlosen, aber er segnet die Wohnung der Gerechten. Lieber Bruder, siehst du, wie
gesegnet du bist vom Herrn mit einer Frau, die Gott fürchtet?
Führe dir neu vor Augen, was für ein großer Segen deine geliebte
Frau ist, was für einen fruchtbaren Weinstock du im Innern deines
Hauses hast, wie viel Frucht du und deine Kinder von ihr empfangen. Sie ist es, die dein Haus baut
und eure Kinder erzieht, während du den größten Teil des Tages
auf der Arbeit bist oder mit deinen Diensten beschäftigt bist. Preise den Herrn für deine Treue
Gehilfen. Lass sie selbst auch wissen,
wie dankbar du ihr für ihre Dienste bist. Gibt dem Herrn aber auch
mit deiner Frau alle Erde für die Kinder, die er euch geschenkt
hat. Jedes einzelne von ihnen ist
ein Ölbaumspross, in das ihr euch investieren müsst. Und eines Tages werden diese
Kinder durch Gottes Gnade zu prächtigen und starken Olivenbäumen
heranwachsen, die euch kostbare und reiche Frucht bringen. Schaue
im Glauben darauf, dass diese kleinen Männer und Frauen, die
euch jetzt noch so manches graue Haar bereiten, eines Tages erwachsen
sein werden und euch eure Arbeit vergelten. Aber auch jetzt schon,
wie gesegnet seid ihr als Familien, die den Herrn fürchten. Ihr habt
Liebe, Friede, Freude und Gemeinschaft miteinander in guten und in schlechten
Zeiten. Liebe Schwestern in unserer Mitte,
ich möchte auch ein paar Worte persönlich an euch richten. Es liegt mir sehr auf dem Herzen,
gerade die Ehefrauen und Mütter in unserer Mitte zu ermutigen. Ich will euch durch diesen Psalm
neu vor Augen führen, wie kostbar ihr und euer Dienst seid, vor
allem inmitten all eurer Kämpfe zu Hause und Anfechtungen in
der Welt. Wie ich bereits erwähnte, wir
leben in einer Zeit, die das biblische Bild einer Frau verachtet
und auch angreift. Die Medien meinen, die Superfrau
ist die, die die Karriereleiter ganz nach oben steigt. Die Frau,
die keine Kinder hat und sich nichts vorschreiben lässt. Du
bist die Tollste, wenn du auf dem Cover der Frauenzeitung bist
oder auf Instagram deine Figur zur Schau stellst. Überall wird
gesagt, weg mit diesem zurückgebliebenen Frauenbild. Wie dumm kann eine
Frau sein, wenn sie eine Hausfrau ist, sich von so einem Patriarchen
was sagen lässt und ihr Leben damit verschwendet, solche kleinen
Pragergeister zu erziehen. Viele von euch, liebe Schwestern,
waren in ihrem früheren Leben so, wie es die Welt vorschreibt. Aber ihr habt das alles für den
Herrn und eure Familien hinter euch gelassen. Eure hohen Positionen,
euer Studium, euer weltliches Ansehen und vieles mehr. Aber auch zu Hause als Ehefrau
und Mutter mangelt es euch nicht an Kämpfen. Du investierst dich
Tag für Tag in deinen Mann und deine Kinder und hast einen vollen
Alltag. Oft scheint es so, als wäre dein
Mann ständig weg, du kommst dem Haushalt nicht hinterher, die
Decke scheint dir auf den Kopf zu fallen, deine Erziehung gelingt
nicht, du hast wenig Gemeinschaft mit anderen Schwestern, du hörst
die Vorwürfe der Welt, denkst du machst alles falsch und hast
keine Hilfe. Und dann schenkst du dem Gedankenglauben,
dass es dir allein so geht und anderen Frauen nicht. Und das
deshalb meinst du, weil du so mangelhaft vor dem Herrn wandelst. Wenn es dir so geht, liebe Schwester,
dann lass mich dir sagen, dass du eine gesegnete Frau bist. Das sage ich nicht in meiner
eigenen Autorität, sondern der Herr sagt es dir in seinem Wort. Er nennt dich, die sich von Tag
zu Tag in ihr Haus, in ihren Mann, in ihre Kinder investiert,
einen fluchtbaren Weinstock. Du bist die glückselige Frau
in Gottes Augen und nicht die Frau in der Welt. Auch wenn die
Momentanaufnahme scheinbar das Gegenteil zeigt, auf dir tut
Gottes Segen. Und eines Tages wird es sich
deutlich zeigen. Die so tolle Schickimicki-Frau
wird alt werden. Eines Tages wird sie nicht mehr
auf der Titelseite sein. Die Menschen werden ihr Interesse
verlieren und sie vergessen. Einen Mann, der sie wirklich
liebt, hat sie nicht und Kinder, die jetzt erwachsen geworden
sind und sich um ihre Mutter kümmern, wird es in ihrem Fall
nicht geben. Aber bei dir wird es anders sein. Du warst in der Furcht Gottes
dein Leben lang ein fluchtbarer Weinstock und wirst das, was
du investiert hast, ernten. Dein Mann wird dich hochhalten
und vor allen anderen preisen. Deine erwachsenen Kinder werden
nicht vergessen, was ihre Mutter für sie getan hat und sich um
dich sorgen. Vielleicht wirst du auch deine
Kindeskinder sehen und bist ein Vorbild für jüngere Frauen, die
nach dir kommen. Und am allerwichtigsten, du hast
den Herrn gefürchtet, und durch seine Gnade darfst du eines Tages
in die ewige Herrlichkeit eingehen. Siehst du, wie glückselig du
bist, was für einen großen Vorteil hat es, mit deinem Mann und deinen
Kindern den Herrn zu fürchten. Aber die Vorzüge der Gotteswurst
enden nicht bei der Familie. Sie erstrecken sich weit darüber
hinaus und umfassen auch das Wohl der Kirche und der Gesellschaft. Vers 5 Segnen wird dich der Herr
von Zion aus, und du wirst das Wohl Jerusalem schauen alle Tage
deines Lebens, und sehen die Kinder deiner Kinder Frieden
über Israel. Zion steht für den heiligen Wohnsitz
Gottes. Er ruht dort mit seiner herrlichen
Gegenwart und von dort strömt sein Segen aus. Im alten Testament war dieser
Ort Jerusalem, repräsentiert durch den Tempel. Im neuen Bund
haben wir keinen Tempel auf Steinen mehr. Die Gemeinde ist nun der
Tempel des lebendigen Gottes. Die Kirche ist das Haus, das
der Herr sich baut. Und hier in diesem Vers lesen
wir, dass der gottesfürchtige Mann von Zion aus gesegnet wird. Das heißt, die Kirche, die den
Herrn fürchtet, ist ein Ort, von dem aus der Segen Gottes
ausströmt. Sie ist der Ort, wo Gottes Angesicht
hell leuchtet und die Gläubigen gesegnet werden. Wundern wir
uns dann, warum heute von den meisten Kirchen kein Segen mehr
ausgeht? Warum sind dort kein Leben und
keine Kraft? Warum sehen wir so wenige Bekehrungen? Wo ist noch die Rede von Erweckungen? Der Grund dafür ist, dass man
den Herrn nicht mehr fürchtet. Nicht Gottes Erde und sein Wort
stehen im Zentrum, sondern die eigene Erde und die Lehren des
Zeitgeistes. Von dort geht nicht der Segen
Gottes aus, vielmehr sein Fluch. Gemeinden, in denen der Herr
nicht gefürchtet wird, sind Synagogen des Satans, Räuberhöhlen voll
mit toten Gebeinen. Aber dort, wo der Herr gefürchtet
ist, von dort geht sein gleicher Segen aus. Und wo denn zeigt
sich dieser Segen? Gott lässt sein gnädiges Angesicht
über die Gläubigen strahlen und schenkt ihnen seinen Frieden,
seinen Schutz und sein Gelingen. In gottesfürchtigen Gemeinden
ist geistliches Leben, die Christen wachsen in Heiligung und nehmen
zu an Kraft. Man erlebt neue Bekehrungen und
wächst an Zahl. Die Gemeinde bleibt bewahrt und
gedeiht. Und so ergeht es auch einer Stadt,
einer Gesellschaft und einem ganzen Land, wenn man den Herrn
fürchtet. Denn wir haben eben gelesen,
dass man das Wohl Jerusalems schauen wird, alle Tage und Gottes
Friede über Israel ruht. Ich verstehe, dass man das hier
bloß geistlich verstehen kann und nur auf die Gemeinde anwendet,
aber aus dem Gesamtkontext der Bibel ist es klar und deutlich,
dass Gott nicht nur einzelne Gläubige, Familien oder Gemeinden
segnet, sondern auch ganze Städte und Nationen, wenn sie ihn fürchten. Lasst mich euch nur zwei Beispiele
geben. Gerechtigkeit erhöht eine Nation,
aber Sünde ist die Schande der Völker. Sprichte 14, Vers 34. Und glückselig die Nation, deren
Gott der Herr ist. Psalm 33, Vers 12. Im alten Bund war Israel doch
gerade deshalb so gesegnet, weil es den Herrn als seinen Gott
hatte. Das alleine unterschied Israel
von allen anderen Nationen. Und wie erging es diesem Volk
immer wieder, wenn es sich vom Herrn abwandte? Wir haben es
erst in unserer Lesung in Psalm 78 gehört. Gott strafte sie mit
seinem Gericht. Und so ergeht es jedem Volk,
das den Herrn nicht fürchtet, sondern genau das tut, was er
hasst. Er gibt sie ihren Lüsten dahin,
lässt sie ihre wahnsinnigen Gedanken ausüben und alles fällt in sich
zusammen. Warum geht es also unserem einst
so großartigen Deutschland so? Das Land, in dem einst die Reformation
passiert ist. Warum sehen wir, dass die LGBTQ-Plus-Suppe
immer mehr Buchstaben zunimmt und es bereits eine LGBTQ-Kita
in Berlin gibt? Warum werden wir von Toren regiert? Warum brechen unsere Systeme
immer mehr zusammen? Warum gibt es so viele kaputte
Familien und kriminelle Jugendliche? Warum wird der Islam immer dominanter
und Attentate auf unseren Straßen passieren immer regelmäßiger?
Weißt du warum? Weil Deutschland den Herrn nicht
fürchtet. Es hasst ihn und will nichts
von seinem Wort wissen. Und deshalb geht es diesem Land
so. Und wenn es auf diese Weise weitermacht,
wird es ganz im Chaos enden. Also, was braucht unsere Nation? Was kann sie retten? Alleine
das, es muss umkehren von seiner Gottlosigkeit und damit beginnen,
Gott zu fürchten, sein Evangelium zu glauben, sein Gesetz hochzuhalten
und ihn zu erden. Nur das kann Gottes Segen erneut
über dieses Land bringen. Und der Segen Gottes über einen
gottesfürchtigen Menschen, eine Familie, eine Gemeinde, eine
Nation oder auch eine Stadt reicht nicht nur auf eine Generation
hin. Der Segen Gottes erstreckt sich
über die Kinder und Kindeskinder, haben wir in Vers 6 gelesen.
Gott segnet Menschen, die ihn erden und ihre Kinder auf seinen
Wegen erziehen, damit, dass sie ihre Kindeskinder, den Herrn,
nachfolgen sehen. So sehr segnet der Herr den Menschen,
der ihn fürchtet. So glückselig ist der, der den
Herrn liebt, der Hochachtung vor seinem Namen hat. Möge der Herr durch sein Wort
und seinen Geist schenken, das jenen alle fürchten. Denn das und das allein ist es,
was wir persönlich, unsere Ehen, unsere Kinder und Kindeskinder,
unsere Gemeinden, unsere Stadt und unser Land brauchen. Den Herrn zu fürchten, allein
das macht glückselig. So schließe ich mit den Worten
aus Psalm 34, Vers 10. Da heißt es in Gottes Wort, fürchtet
den Herrn, ihr seine Heiligen, denn keinen Mangel haben die,
die ihn fürchten. Amen.
Die Gottesfurcht und ihre Vorzüge
Eine Predigt von Bruder Leonardo Zarbo über Psalm 128
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| Sermon ID | 1027241857563971 |
| Duration | 1:02:25 |
| Date | |
| Category | Sunday Service |
| Bible Text | Psalm 128 |
| Language | German |
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